
In Quickborn liegt das Moor direkt vor der Haustür. Im Nordwesten liegt das Himmelmoor, mit ursprünglich rund 600 Hektar das größte Hochmoor Schleswig-Holsteins. Im Süden, westlich der A 7, schließt sich das Naturschutzgebiet Holmmoor an. Beide Flächen sind Lebensraum seltener Arten und reagieren empfindlich auf Eingriffe in Wasser und Boden.
Für Bauvorhaben in der Nähe solcher Gebiete verlangen die Behörden häufig Auflagen zu Artenschutz, Gehölzen und Gewässern. Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen auf der Baustelle um: Wir kontrollieren Amphibienzäune, überwachen Schutzbereiche, dokumentieren Funde und halten die Umweltkontrollen fest, die die Genehmigung vorschreibt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Himmelmoor ist im Kern seit 1969 Landschaftsschutzgebiet und seit 2022 Naturschutzgebiet. Die Randflächen gehören zum FFH-Gebiet „Himmelmoor, Kummerfelder Gehege und angrenzende Flächen“ und damit zum Netz Natura 2000. Nach dem Ende des Torfabbaus 2018 wird das Moor schrittweise wiedervernässt, im Norden stehen bereits Flächen wieder unter Wasser. Bauvorhaben im Umfeld müssen darauf achten, den Wasserhaushalt nicht zu stören.
Das Holmmoor im Süden der Stadt steht seit 1994 unter Naturschutz und umfasst etwa 110 Hektar. Es ist ein nährstoffarmes Regenmoor, in dem Moorfrosch und Kreuzotter vorkommen. Am Ostrand des Gebiets, neben der Autobahn, entspringt die Mühlenau. Arbeiten in diesem Bereich berühren damit Moor, Quelle und Fließgewässer zugleich.
Auch abseits der Moore gibt es Schutzgüter. Durch das Stadtgebiet fließt die Pinnau, dazu kommen zwei größere Seen sowie die Geotope Prophetensee und Elsensee. Im Himmelmoor leben Kranich, Weißstorch, Eisvogel und Rotmilan, außerdem Schlingnatter und Kreuzkröte. Wer am Siedlungsrand von Quickborn baut, muss mit wandernden Amphibien und Reptilien rechnen.

Wir kontrollieren Schutzzäune während der Wanderzeiten täglich, leeren Fangeimer, setzen Tiere fachgerecht über und dokumentieren jeden Fund mit Art und Datum.
Bäume, Hecken und Moorränder werden vor Baubeginn abgegrenzt. Wir prüfen täglich, ob Absperrungen stehen und keine Fahrzeuge oder Lager in Schutzbereiche rücken.
Bei Wasserhaltung und Aushub achten wir darauf, dass kein trübes Wasser in Gräben oder Bäche gelangt und Oberboden getrennt gelagert wird.
Alle Kontrollen, Funde und Abweichungen werden protokolliert. Die Berichte erleichtern den Nachweis gegenüber der Naturschutzbehörde.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Konflikte mit Artenschutz und Gewässern fallen früh auf und kosten weniger Zeit.
Jede Kontrolle ist dokumentiert und gegenüber der Behörde belegbar.
Bauleitung und Gewerke wissen, wo Schutzbereiche liegen und was dort gilt.
→ Ein Amphibienzaun mit Fangeimern wird vor der Wanderzeit gestellt, täglich kontrolliert und die Tiere werden auf die sichere Seite gebracht.
→ Wir beobachten die Wasserhaltung, melden Abweichungen sofort an Bauleitung und Gutachter und dokumentieren die Messwerte.
→ Schutzbereiche werden fest abgezäunt und bei jeder Kontrolle geprüft. Verstöße gehen noch am selben Tag an die Bauleitung.
→ Wir weisen auf die gesetzlichen Schonzeiten hin, prüfen vorab auf Nester und stimmen das Vorgehen mit der Fachbehörde ab.
Neue Wohn- und Gewerbeflächen grenzen in Quickborn oft an Grünland, Gräben und feuchte Senken mit wandernden Amphibien.
Vorhaben nahe Himmelmoor oder Holmmoor verlangen Rücksicht auf Wasserhaushalt, Moorränder und geschützte Arten.
Arbeiten an der Pinnau, an der Mühlenau oder an Brückenbauwerken berühren Ufer und Fließgewässer direkt.
Lange Trassen queren Gräben und Grünflächen und brauchen Wasserhaltung, Bodenschutz und kontrollierte Querungen.

Wir lesen Genehmigung, Artenschutzgutachten und landschaftspflegerischen Begleitplan und leiten die Aufgaben für die Baustelle ab.
Amphibienzäune, Absperrungen für Gehölze und Schutzbereiche werden vor Baubeginn gestellt und abgenommen.
Zäune, Schutzbereiche, Wasserhaltung und Lagerflächen prüfen wir nach festem Plan, in Wanderzeiten täglich.
Funde, Abweichungen und Maßnahmen gehen in Protokolle, die Bauleitung und Behörde jederzeit einsehen können.
Wird am Rand von Quickborn ein neues Baugebiet erschlossen, das an Wiesen, Gräben oder feuchte Senken grenzt, dann stellen wir vor der Amphibienwanderung einen Schutzzaun entlang der Baustraße. In den Wochen der Wanderung kontrollieren wir ihn jeden Morgen, setzen gefangene Tiere über und tragen Art und Zahl in das Protokoll ein.
Steht parallel eine Wasserhaltung für Kanalbau an, dann behalten wir die Einleitstelle im Blick und prüfen, ob das Wasser klar abläuft. Treten Probleme auf, informieren wir sofort die Bauleitung, damit nachgesteuert werden kann, bevor ein Schaden entsteht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wo ein Schutzzaun steht, kann kein Lager sein. Deshalb fließen Schutzbereiche direkt in den Einrichtungsplan ein. Baustraßen werden so gelegt, dass sie Amphibienwege möglichst wenig kreuzen.
Auch das Logistik-Management berücksichtigt die Natur: In Wanderzeiten können nächtliche Fahrten auf bestimmten Abschnitten entfallen. Die operative Baulogistik achtet bei Entsorgung und Lagerung darauf, dass nichts in Gräben oder Randflächen gerät.
Das Himmelmoor ist Naturschutzgebiet, seine Randflächen gehören zum FFH-Gebiet. Seit dem Ende des Torfabbaus wird es wiedervernässt. Vorhaben im Umfeld können den Wasserhaushalt oder geschützte Arten berühren. Dann schreibt die Genehmigung oft eine ökologische Baubegleitung vor.

Senden Sie uns die Auflagen aus Ihrer Genehmigung und den Lageplan. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie umsetzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Quickborn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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