
Wie eine Baustelle in Paderborn eingerichtet wird, hängt stark vom Standort ab. Im Zentrum treten über 200 Quellen der Pader zutage und der Untergrund besteht überwiegend aus Mergelkalkstein. Im Westen der Stadt liegt dagegen sandiges Lockergestein aus Flussablagerungen von Lippe und Alme. Die Einrichtung einer Baustelle beginnt deshalb mit der Frage, was Boden und Wasser an dieser Stelle zulassen.
Mit Baustelleneinrichtung ist hier alles gemeint, was vor dem ersten Arbeitstag stehen muss: Lagerflächen, Wege, Bauzaun, Strom und Wasser sowie Räume für das Personal. Wir planen diese Bausteine für das einzelne Vorhaben und stimmen sie mit Bauleitung und Gewerken ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt misst rund 18 Kilometer von Ost nach West und liegt zwischen 94 und 347 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gelände steigt nach Süden und Osten zur Paderborner Hochfläche an. Auf geneigten Flächen müssen Lagerplätze und Fahrwege anders angelegt werden als in der ebenen Talsohle.
Auf der Hochfläche dominiert nährstoffreiche Braunerde. Im Westen kommen saure Podsole vor, die teils eine verfestigte Schicht aus Ortstein enthalten. In den Talauen von Alme und Lippe liegen Auenböden. Für Baustraßen und Stellflächen ist das wichtig, denn Tragfähigkeit und Entwässerung unterscheiden sich von Stadtteil zu Stadtteil.
Die Jahresniederschläge liegen meist zwischen 750 und 1000 Millimetern. Paderborn gehört damit zu den niederschlagsreichen Großstädten Nordrhein-Westfalens. Aufgeweichte Zufahrten und stehendes Wasser auf Lagerflächen sind in der Planung einzukalkulieren.

Wir zeichnen auf, wo Material liegt, wo Fahrzeuge wenden und wo Fußwege verlaufen. In der dichten Bebauung rund um die Innenstadt zählt jeder Meter. In den Stadtteilen am Rand sind es eher die Wege über unbefestigte Böden.
Büro-, Pausen- und Sanitärflächen planen wir so, dass sie weder Zufahrten noch spätere Bauabschnitte blockieren. Welche Anlagen im Einzelnen gebraucht werden, richtet sich nach Größe und Dauer des Vorhabens.
Wir klären Anschlusspunkte und Verteilung für Baustrom und Bauwasser. Dort, wo in Quellnähe gebaut wird, gehört auch die Frage dazu, wohin Wasser aus der Baugrube geleitet werden darf.
Wir planen die Abgrenzung der Baustelle zur Straße und zum Nachbargrundstück. Dazu zählen Zaunverlauf, Tore und die Beschilderung dort, wo Fahrzeuge in den öffentlichen Verkehr einfahren.
Alle Flächen und Anschlüsse stehen in einem Plan, den jedes Gewerk lesen kann.
Zufahrten und Lagerplätze sind auf die Böden des jeweiligen Stadtteils abgestimmt.
Die Einrichtung wächst mit den Bauabschnitten mit und wird nicht jedes Mal neu erfunden.
Bauleitung und Auftraggeber haben eine klare Ansprechstelle für alles rund um die Baustelleninfrastruktur.
→ Lagerflächen für wassergefährdende Stoffe werden von Anfang an eingeplant und abgegrenzt. So bleibt das verschmutzungsgefährdete Karstwasser geschützt.
→ Wir staffeln die Flächen nach Bauphasen. Material wird nur in der Menge gelagert, die der jeweilige Abschnitt braucht.
→ Befestigte Fahrwege und eine geordnete Entwässerung stehen im Plan, bevor die ersten Lieferungen rollen.
→ Die Einrichtung wird nicht von einem anderen Standort übernommen. Sie wird für Boden, Gefälle und Nachbarschaft des Grundstücks neu geplant.
Schloß Neuhaus, Elsen oder Wewer wachsen mit Wohnquartieren, bei denen Flächen für Lager und Zufahrt von Beginn an benötigt werden.
Am Campus der Universität zwischen Warburger Straße und Pohlweg entstehen Gebäude im laufenden Betrieb. Dort sind Fußwege und Zufahrten sauber zu trennen.
Im Technologiepark und an der Zukunftsmeile fallen Neubauten und Umbauten an, die eine geordnete Baustelleninfrastruktur brauchen.
In der Kernstadt führt der enge Straßenraum dazu, dass jede Fläche und jede Zufahrt vorab geklärt sein muss.

Wir prüfen Zufahrt, Gefälle, Nachbarschaft und Anschlusspunkte und halten fest, was der Boden hergibt.
Lager, Wege, Zaun und Aufenthaltsbereiche werden in einem Plan zusammengeführt.
Wir gleichen den Plan mit Bauleitung und Gewerken ab und passen ihn an den Terminplan an.
Die Baustelle wird eingerichtet und mit den Bauphasen laufend angepasst.
Liegt eine Baustelle auf einem Grundstück im Westen Paderborns, dann trifft man häufig auf sandigen Untergrund mit wechselndem Grundwasserstand. Die Planung beginnt in diesem Fall mit der Frage, wo Fahrzeuge lasttragend stehen können und wo nicht.
Handelt es sich dagegen um ein Vorhaben nahe der Kernstadt, dann wird zuerst die Zufahrt geprüft. Danach folgen Lagerfläche und Bauzaun. Die Einrichtung ändert sich mit jedem Bauabschnitt und wird entsprechend fortgeschrieben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist kein Selbstzweck. Sie muss zum Terminplan der Gewerke passen. Deshalb gleichen wir Flächenbedarf und Bauphasen miteinander ab, bevor Material angeliefert wird.
Die Abstimmung mit der Anlieferung in Paderborn und mit der Zugangskontrolle läuft über dieselbe Planung. So greifen Zufahrt, Tore und Lagerplätze ineinander.
Ja. In Paderborn ist das Karstgrundwasser durchlässig und verschmutzungsgefährdet. Deshalb stimmen wir Lagerflächen mit dem Bauablauf ab. Sie werden so angelegt, dass nichts ins Erdreich gelangen kann.

Schildern Sie uns Grundstück und Zeitplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Paderborn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit