
Herford liegt im Ravensberger Hügelland zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge. Das Stadtgebiet reicht vom Werretal auf 56 Metern Höhe bis zu den Hängen bei Dornberg auf 240 Metern. Für die Baustelleneinrichtung heißt das: Jedes Baufeld hat seine eigenen Voraussetzungen. Was auf einer Fläche am Stadtrand selbstverständlich ist, fehlt im Kern der Stadt völlig.
Im Kern liegen Altstadt, Neustadt, Radewig und Freiheit auf rund 58 Hektar innerhalb der Wallanlagen. Dort entscheidet die Planung der Einrichtung darüber, ob ein Container, ein Kran und ein Materiallager überhaupt Platz finden. Außerhalb des Rings sind es eher der Boden und die Nähe zu Werre und Aa, die den Plan bestimmen. Eine Baustelleneinrichtung für Herford beginnt deshalb mit einem Blick auf die Karte und auf den Baugrund.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Innerhalb der Wälle ist die Fläche knapp. Die Wallanlagen sind heute 3,1 Kilometer lang und umschließen einen Kern, in dem Gebäude, Straßen und Plätze eng beieinander stehen. Ein Baufeld hat oft nur eine einzige brauchbare Zufahrt. Container werden dann gestapelt oder auf Nachbarflächen verteilt, Lagerflächen entstehen im Gebäude selbst. Der Kranstandort richtet sich nach dem, was die Straße hergibt.
Unter Herford liegt eine Liasmulde aus Ton- und Tonmergelstein, darüber eine Lösslehmdecke von vier bis sechs Metern. Lösslehm nimmt Wasser auf und wird weich. Bei einem Jahresniederschlag von rund 895 Millimetern gehört ein tragfähiger Unterbau für Fahrwege und Containerstellflächen deshalb zur Planung. Befestigte Streifen, Entwässerung und abgedeckte Lagerflächen verhindern, dass das Baufeld nach dem ersten Dauerregen unbrauchbar wird.
Werre und Aa treffen nördlich des Zentrums aufeinander. Das Hochwasser vom Februar 1946 hat gezeigt, wie weit das Wasser in die Innenstadt reichen kann. Für Flächen in Ufernähe legen wir die Einrichtung so aus, dass Strom- und Wasserverteiler, Lager und Sanitärcontainer nicht im tiefsten Teil des Geländes stehen. Das Baugelände wird dafür vorab auf Höhenlage und Abfluss gelesen.

Wir zeichnen den Platzbedarf für Container, Material, Kran und Wendeflächen maßstäblich auf und prüfen ihn gegen die tatsächliche Straßenbreite im Wallring. Wo die Fläche nicht reicht, planen wir Stapelcontainer, Teillager im Gebäude oder zeitlich getrennte Nutzung.
Für Böden, die bei Nässe weich werden, planen wir Fahrwege und Stellflächen mit tragfähigem Aufbau. Aushub und Schüttgut werden abgedeckt gelagert, damit Wasser abläuft und Nachbarstraßen sauber bleiben.
Anschlusspunkte für Baustrom und Bauwasser legen wir mit den Gewerken und den Versorgern fest. In Gebieten nahe Werre und Aa setzen wir Verteiler erhöht und trocken, damit Unterbrechungen bei Starkregen unwahrscheinlicher werden.
Bauzäune, Sichtschutz und die Beschilderung zu Fußgängerzonen, Radwegen und Einbahnstraßen planen wir mit. Maßnahmen im öffentlichen Raum stimmen wir mit der zuständigen Behörde ab. Was die Baustelle an Zusatzausstattung braucht, besprechen wir nach Absprache.
Die Einrichtung wird gegen Straßenbreite, Untergrund und Wasserstand geprüft, bevor der erste Container steht.
Fahrwege und Lagerflächen bleiben auch in nassen Wochen nutzbar.
Ein klarer Plan hilft Behörden, Nachbarn und Gewerken, dieselben Spielregeln zu kennen.
Änderungen im Bauablauf lassen sich in einen vorhandenen Flächenplan einarbeiten, statt die Baustelle neu zu erfinden.
→ Wir planen die Einrichtung auf mehreren kleinen Flächen und takten die Nutzung. Container werden gestapelt und das Lager verteilt sich auf Etagen im Gebäude.
→ Ein befestigter Unterbau, Gefälle zur Entwässerung und abgedeckte Mieten halten Wege nutzbar. Der Aufbau wird vor dem Einrichten festgelegt.
→ Verteiler, Sanitär und Lager stehen auf der höchsten Ebene des Geländes. Für Starkregen gibt es eine einfache Räumfolge, die vorab festgelegt wird.
→ Reifenwäsche, Staubschutz und feste Ruhezeiten gehören in die Baustellenordnung. Die Ordnung hängt am Tor aus und gilt vom ersten Tag an.
Vorhaben wie der Umbau des Alten Marktes oder der Werregärten mit Entsiegelung und Wasserführung brauchen Flächen für Material und Technik mitten im Stadtraum.
Fachwerk- und Geschäftshäuser in dichter Bebauung brauchen eine Einrichtung, die mit wenig Platz und kurzen Wegen auskommt.
Brückenerneuerungen an Werre und Aa verlangen Stellflächen am Ufer, tragfähige Zufahrten und Schutz vor Wasserstand.
Erweiterungen im laufenden Betrieb brauchen eine abgetrennte Baustelle mit eigener Zufahrt und klar gekennzeichneten Wegen.

Wir lesen Zufahrt, Straßenbreite, Untergrund und Gewässernähe am Baufeld und halten fest, was vorhanden ist.
Container, Lager, Kran und Wege werden maßstäblich eingezeichnet und gegen die Bauphasen geprüft.
Bauleitung, Gewerke und Behörden bekommen den Plan zur Durchsicht. Änderungen fließen direkt ein.
Die Einrichtung wird aufgebaut und bei Wechsel der Bauphase angepasst. Die Baustellenordnung gilt vom ersten Tag an.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt oder in der Neustadt an einer schmalen Straße, dann bleibt für Container oft nur ein Streifen von wenigen Metern. In diesem Fall zeichnen wir zuerst den Schleppkreis der Lieferfahrzeuge ein und prüfen, wo ein Fahrzeug stehen kann, ohne die Fußgängerzone oder den Ring zu blockieren.
Anschließend verteilen wir die Einrichtung: Sanitär und Büro auf der Fläche, die tragfähig und erreichbar ist, Material im Gebäude oder auf einem Nachbargrundstück nach Absprache mit dem Eigentümer. Die Einrichtung wird so geplant, dass sie bei einem Wechsel der Bauphase mit wenigen Handgriffen versetzt werden kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung läuft nicht allein. Sie hängt an der Terminplanung, an der Zufahrtsregelung und an den Zeitfenstern der Lieferungen. Deshalb stimmen wir den Flächenplan mit dem Logistik-Management und der Bauleitung ab und halten ihn aktuell, wenn sich Gewerke verschieben.
Wenn die Baustelle zusätzlich Zugangskontrolle, Entsorgung oder Umweltauflagen braucht, wird die Einrichtung dafür vorbereitet: ein Tor mit Platz für Schranke und Wachhaus, Flächen für Wertstofftrennung, ein Platz für Auffangwannen. Das spart späteres Umräumen.
Wir verteilen die Einrichtung auf mehrere kleine Flächen, stapeln Container und prüfen Teillager im Gebäude. Die Zufahrt wird mit dem Schleppkreis der Lieferfahrzeuge abgeglichen, bevor etwas aufgestellt wird.

Schicken Sie uns Lage, Zeitrahmen und Art des Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Versorgung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Herford. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit