
Auf jeder Baustelle kann etwas passieren, ein Sturz, eine Schnittwunde oder ein Kreislaufproblem. Entscheidend ist, dass sofort jemand hilft und der Rettungsdienst schnell die richtige Stelle findet. Betriebssanitäter übernehmen diese Aufgabe auf größeren Baustellen und unterstützen die Ersthelfer.
In Mülheim-Kärlich reicht das Spektrum von kleinen Umbauten bis zu Hallenbauten im Gewerbepark. Der Bedarf an Sanitätern hängt von der Größe der Baustelle und der Art der Arbeiten ab. Wir beraten Sie, was Ihr Vorhaben in Mülheim-Kärlich braucht. Den Einsatz stimmen wir mit Bauleitung und Sicherheitsfachkraft ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Maßgeblich ist die Größe der Baustelle. Nach DGUV Vorschrift 1 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Im Gewerbepark entstehen größere Hallen und Umbauten, auf denen viele Gewerke gleichzeitig arbeiten können. Dort lohnt es sich früh zu rechnen, wie viele Beschäftigte tatsächlich vor Ort sind.
Die Art der Arbeiten bestimmt das Risiko. Kranarbeiten, Montage in der Höhe, Aushub und Rückbau bringen andere Gefahren als Innenausbau. Bei Tiefbau auf Bims- und Ablagerungsboden kommen Baugruben hinzu, aus denen Verletzte schwerer zu bergen sind. Der Sanitätsdienst richtet sich nach diesen Gefahren.
Für den Notfall zählt auch, dass der Rettungsdienst die Baustelle schnell erreicht. Mülheim-Kärlich ist mit A 48, A 61 und B 9 gut angebunden, doch auf einer weitläufigen Baustelle hilft das wenig, wenn niemand die Zufahrt kennt. Wir legen daher Rettungspunkt, Zufahrt und Einweiser fest. Wie weit die nächste Klinik entfernt ist, klären wir für jede Baustelle einzeln.

Betriebssanitäter leisten Erstversorgung bei Verletzungen und erkrankten Personen. Sie übernehmen die Übergabe an den Rettungsdienst und dokumentieren den Vorfall. Welche Ausstattung dafür nötig ist, stimmen wir mit Ihnen nach Absprache ab.
Wir prüfen, wie viele ausgebildete Ersthelfer die Baustelle braucht und wo sie arbeiten. Ein Plan zeigt, wer im Notfall erreichbar ist.
Brandschutzhelfer kennen Löscheinrichtungen und Räumungswege und unterstützen bei Prävention. Welche Löschmittel auf der Baustelle bereitstehen, besprechen wir nach Absprache.
Wir legen fest, wie der Rettungsdienst auf das Gelände kommt. Eine benannte Person empfängt ihn am Tor.
Bei einem Unfall ist klar, wer handelt und wer den Rettungsdienst einweist.
Die Besetzung richtet sich nach Größe und Gefahren der Baustelle statt nach Schätzung.
Vorfälle werden dokumentiert, was Meldungen an Berufsgenossenschaft erleichtert.
Ersthelfer, Sanitäter und Brandschutzhelfer sind in einem abgestimmten Konzept zusammengeführt.
→ Wir rechnen mit Ihnen die Zahl der Versicherten nach und bewerten die Gefahren der Arbeiten. Ab mehr als 100 Versicherten ist ein Sanitäter vorgeschrieben.
→ Wir benennen einen Rettungspunkt und eine Einweisung am Tor. Die Zufahrt wird schriftlich beschrieben und den Beteiligten bekannt gemacht.
→ Wir planen Rettungswege für schwer zugängliche Bereiche mit und stimmen sie mit dem Rettungsdienst ab, wo das sinnvoll ist.
→ Wir prüfen die Verteilung je Gewerk und Bereich und schlagen vor, wo zusätzliche Ersthelfer nötig sind.
Große Baustellen im Gewerbepark, auf denen zeitweise mehr als 100 Personen arbeiten.
Arbeiten in der Höhe mit erhöhtem Verletzungsrisiko.
Baugruben und Erdarbeiten auf Bims- und Ablagerungsboden mit schwerem Gerät.
Abbrucharbeiten, bei denen Staub, Lärm und Trümmer besondere Aufmerksamkeit verlangen.

Wir prüfen Zahl der Beschäftigten, Gewerke und Gefahren der Arbeiten.
Wir bestimmen Besetzung, Rettungspunkt, Zufahrt und Ersthelferverteilung.
Sanitäter und Helfer werden eingewiesen und mit Bauleitung und Sicherheitsfachkraft abgestimmt.
Vorfälle werden festgehalten. Ändert sich der Bauablauf, passen wir das Konzept an.
Liegt eine Baustelle für eine Halle im Gewerbepark, auf der in der Spitze mehr als 100 Beschäftigte arbeiten, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Dann prüfen wir gemeinsam mit der Sicherheitsfachkraft den Einsatz und legen Rettungspunkt, Zufahrt und Einweisung fest.
Kommen Kranarbeiten und Montage in der Höhe hinzu, dann bewerten wir, welche Bereiche für Helfer schwer zugänglich sind. Wir stimmen den Rettungsweg mit dem Rettungsdienst ab und halten die Zufahrt frei. Welche Ausstattung bereitsteht, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst hängt eng an der Zugangskontrolle. Wer weiß, wie viele Menschen auf der Baustelle sind, kann die Besetzung richtig bemessen und im Notfall Personen zählen. In Mülheim-Kärlich verbindet sich das mit der Einlasskontrolle am Tor.
Mit dem Logistik-Management teilt er die Zufahrt. Ein Rettungswagen darf nicht in einer Lieferschlange stehen. Deshalb halten wir die Rettungszufahrt von Entladezonen frei.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten. Bei kleineren Baustellen genügen meist Ersthelfer. Wir prüfen mit Ihnen für Ihr Vorhaben in Mülheim-Kärlich, wie viele Personen gleichzeitig arbeiten und was daraus für die Besetzung folgt.

Nennen Sie uns Größe, Gewerke und Standort. Wir melden uns mit einem Vorschlag zur Besetzung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mülheim-Kärlich. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit