
Ein Sturz, eine Schnittwunde oder ein Schwächeanfall: Auf einem Bau kann täglich etwas geschehen. Dann muss sofort jemand zur Stelle sein. Der Rettungsdienst braucht außerdem eine klare Einweisung, damit er ohne Umweg zur Unfallstelle gelangt.
Für größere Bauvorhaben in Marktoberdorf planen wir den Einsatz von Betriebssanitätern. Gemeinsam mit Ihnen klären wir, ab welcher Größe einer nötig wird, zu welchen Zeiten er anwesend ist und wie er in den Bauablauf passt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Vorgeschrieben ist der Betriebssanitäter nach DGUV Vorschrift 1 § 27, sobald auf einer Baustelle über 100 Versicherte tätig sind. Erreicht wird diese Zahl bei Hallen und Betriebsgebäuden, auf denen viele Gewerke gleichzeitig arbeiten, etwa im Gewerbegebiet westlich der Bahnstrecke.
Die frühere Kreisklinik wurde 2013 geschlossen und später abgerissen. Welches Krankenhaus ein Verletzter erreicht, entscheidet der Rettungsdienst. Für die Baustelle gilt vorher eine andere Frage: Wie gelangt der Rettungswagen auf das Baufeld? Wer weist ihn dort ein?
Gebaut wird in der Kernstadt und in vielen Gemeindeteilen. Zufahrten sind je nach Lage schmal. Arbeiten in der Höhe, Betonage oder Abbruch erhöhen das Risiko zusätzlich. Den Umfang des Sanitätsdienstes bestimmen daher Art der Arbeiten und Lage des Baufelds, nicht bloß die Kopfzahl.

Sanitäter mit Ausbildung kümmern sich um Verletzte, bis der Rettungsdienst sie übernimmt. Was passiert ist, notieren sie und melden es der Bauleitung.
Mit der Bauleitung legen wir fest, wo Rettungsfahrzeuge halten und wer sie am Tor empfängt. Auch die Wege bleiben frei. Davon erfahren alle Gewerke.
Brandschutzhelfer ergänzen das Team bei Evakuierung und Brandvorbeugung. Sie weisen die Beteiligten auf typische Risiken der Baustelle hin.
Was an Material auf den Bau gehört, klären wir vorab mit der Bauleitung. Bestimmte Geräte sagen wir nicht pauschal zu. Sie kommen nach Absprache und passen zum jeweiligen Vorhaben.
Verletzte erhalten sofort Hilfe. Der Rettungsdienst bekommt klare Angaben.
Die Schwelle für Betriebssanitäter wird beachtet und schriftlich festgehalten.
Treffpunkte und Rettungswege sind vorab geklärt und allen bekannt.
Beschäftigte und Bauleitung wissen, wer im Notfall anzusprechen ist.
→ Wir bestimmen einen festen Platz für den Sanitäter. Alle Gewerke wissen, wie sie ihn und den Rettungsdienst erreichen.
→ Die Zufahrt bleibt frei. Eine benannte Person erwartet den Rettungswagen am Tor und führt ihn zur Unfallstelle.
→ Bei erhöhtem Risiko vereinbaren wir mit der Bauleitung feste Anwesenheitszeiten, damit der Sanitäter in den kritischen Phasen vor Ort ist.
→ Auf einer Baustelle in der Höhenlage können Wege vereisen. Rettungswege müssen geräumt sein. Wetterlagen sprechen wir mit der Bauleitung ab.
Große Bauten im Gewerbegebiet, auf denen viele Gewerke zugleich arbeiten und die Schwelle für Betriebssanitäter erreicht werden kann.
Höhenarbeit, bei der Stürze droht und der Weg zur Verletzten länger wird.
Eingriffe in bestehende Gebäude, die Staub und Lärm erzeugen und die Gefahrenlage laufend ändern.
Größere Neubauvorhaben, auf denen viele Betriebe parallel arbeiten.

Wir fragen nach der Zahl der gleichzeitig Beschäftigten und nach Arbeiten mit erhöhtem Risiko.
Im Konzept stehen Anwesenheitszeiten, Rettungswege, Treffpunkte und die Ausstattung nach Absprache.
Vorarbeiter und Aufsicht lernen den Standort des Sanitäters kennen und den Weg, den der Rettungsdienst nimmt.
Vorfälle werden dokumentiert. Neue Bauabschnitte fließen in den Plan ein.
Sind auf einem Großbau über 100 Menschen zugleich tätig, dann braucht es einen Betriebssanitäter. Seine Anwesenheit richtet sich nach den Schichten, ein Anlaufpunkt wird bestimmt. Am Tor soll der Rettungswagen freie Fahrt haben.
Fällt auf einer Baustelle in einem Gemeindeteil jemand vom Gerüst und liegt die Unfallstelle abseits der Zufahrt, dann entscheidet der klare Weg. Der Sanitäter versorgt die Person. Ein Einweiser führt den Rettungsdienst heran. Die Bauleitung erhält einen Bericht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Den Sanitätsdienst gleichen wir mit Sicherheitskonzept und Zugangsregelung ab. Der Sanitäter weiß, wo Tore, Wege und Sammelpunkte liegen. Das Wachpersonal weiß, wie es ihm und dem Rettungsdienst den Weg freihält.
Ändert sich der Bauablauf durch neue Abschnitte oder zusätzliche Gewerke, passen wir die Planung an. Der Dienst bleibt damit auf die Größe der Baustelle und die Zahl der Beschäftigten abgestimmt.
Die Pflicht beginnt nach DGUV Vorschrift 1 § 27 bei mehr als 100 Versicherten. Wir prüfen mit Ihnen, ob Ihr Vorhaben in Marktoberdorf diese Schwelle erreicht. Danach planen wir die Anwesenheit des Sanitäters.

Nennen Sie uns Beschäftigtenzahl und Art der Arbeiten. Wir stimmen den Umfang mit Ihnen ab.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Marktoberdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit