
Landsberg hat eine auffallend gute Verkehrslage. Die Bundesstraße 100 verbindet Halle mit Bitterfeld-Wolfen, die Autobahn 14 ist über die Anschlussstelle Halle/Peißen erreichbar und die Autobahn 9 über das Kreuz Halle. Für Baustellen bedeutet das viele mögliche Anfahrtswege. Es bedeutet auch, dass Lieferungen aus mehreren Richtungen gleichzeitig am Tor ankommen können.
Das Logistik-Management sorgt dafür, dass daraus ein geordneter Fluss wird. Wir entwickeln das Konzept für Materialströme und teilen Lieferfenster zu. Wir halten Zufahrt und Nachbarschaft im Blick und passen den Takt an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Zentrallager und Handelsstandorte in Queis und Peißen zeigen, wie nah Bauverkehr und laufender Betrieb nebeneinander liegen können. Wo Lastzüge ohnehin in dichter Folge fahren, fällt ein zusätzlicher Baustellenverkehr schnell auf. Eine feste Zuteilung von Zeitfenstern verhindert, dass sich Baufahrzeuge und Betriebsverkehr an der Zufahrt gegenseitig aufhalten.
In den Ortslagen sieht es anders aus. Die 29 Ortsteile sind durch Landstraßen verbunden. Viele Straßen sind für Sattelzüge nicht gebaut. Hier planen wir die Anfahrt vorab, damit Fahrer keine Wendemanöver in Wohnstraßen versuchen müssen. Ein genaues Zeitfenster hilft den Nachbarn ebenso wie dem Bauablauf.
Der Flughafen Leipzig/Halle liegt nur wenige Autobahnminuten entfernt und ist ein großer Frachtstandort. Wer Material aus Richtung Leipzig oder Halle erwartet, plant mit dichtem Verkehr auf den Autobahnen rund um das Schkeuditzer Kreuz. Wir rechnen Pufferzeiten ein und stimmen die Reihenfolge der Lieferungen so ab, dass ein verspäteter Lastzug nicht die ganze Kette verschiebt.

Wir leiten ein Konzept daraus ab, welche Gewerke wann welches Material brauchen. Für Hallenbauten auf Gewerbeflächen stehen Massenströme wie Schotter, Beton und Stahl im Vordergrund. In den Ortslagen zählen dagegen kleine, gut getaktete Lieferungen.
Jede Anlieferung erhält ein Zeitfenster. Die Vergabe läuft digital, sodass Fahrer, Polier und Tor denselben Stand sehen. Verspätungen lassen sich sofort an die nachfolgenden Fahrzeuge weitergeben.
Wir legen Anfahrtsrouten fest, die Wohnstraßen meiden, wo es geht. Anwohner und angrenzende Betriebe erfahren rechtzeitig, wann mit erhöhtem Verkehr zu rechnen ist.
Wartezeiten, Leerfahrten und doppelte Wege werden erfasst und abgebaut. Das Ziel sind kürzere Durchlaufzeiten für Material und weniger Stillstand für die Gewerke.
Lastzüge warten nicht auf der Straße, sondern fahren zum vereinbarten Zeitpunkt ein.
Gewerke bekommen ihr Material genau zum Bedarf und müssen es nicht lange zwischenlagern.
Anwohner und Nachbarbetriebe wissen früh, wann der Verkehr zunimmt.
Verschiebt sich der Bauablauf, lässt sich der Liefertakt schnell anpassen.
→ Feste Zeitfenster und eine Wartefläche vor dem Tor entzerren die Ankunft. Wer zu früh kommt, wartet außerhalb der Straße.
→ Jeder Fahrer erhält eine Routenanweisung mit Zufahrt, Wendemöglichkeit und Tor. Damit entfällt die Suche im Ort.
→ Wir planen Pufferzeiten ein und halten Ersatzfenster für verspätete Fahrzeuge frei.
→ Wir stimmen die Zeiten mit dem Betrieb ab, damit sich der Baustellenverkehr in ruhigere Phasen legt.
Große Bodenplatten, Stahlbau und Dachelemente verlangen dichte Lieferketten mit vielen Schwerfahrzeugen.
Erweiterungen neben laufendem Betrieb, bei denen sich Bauverkehr und Kundenverkehr nicht stören dürfen.
Kleinere Baustellen mit Lieferungen, die durch enge Straßen und Wohngebiete geführt werden müssen.
Linienbaustellen, bei denen Material und Aushub entlang der Trasse bewegt werden.

Wir sehen uns Zufahrten, Engstellen und Nachbarn an und klären, wie Lieferfahrzeuge zum Baufeld kommen.
Aus dem Bauablauf entsteht ein Liefertakt mit festen Fenstern je Gewerk.
Speditionen und Fahrer erhalten Route, Zeitfenster und Ansprechpartner am Tor.
Wir beobachten den Fluss am Tor und passen Fenster und Reihenfolge an, wenn sich etwas verschiebt.
Liegt ein Hallenneubau an einer Gewerbefläche nahe der Autobahn, dann kommen bei der Bodenplatte viele Betonmischer in kurzer Folge. Ohne Steuerung stehen sie in einer Schlange vor dem Tor. Mit Zeitfenstern fährt jeder Mischer genau dann ein, wenn der Einbau bereit ist. Das Entladen folgt ohne Pause.
Wird dagegen ein Wohnhaus in einer Ortslage errichtet, dann ist die Straße vor dem Grundstück schmal. Wir bündeln die Lieferungen auf wenige Zeitfenster am Vormittag, halten die Zufahrt frei und geben dem Nachbarn im Voraus Bescheid.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit der Baustelleneinrichtung zusammen, denn Torlage und Wartefläche bestimmen, wie viele Fahrzeuge pro Stunde abgefertigt werden können. Ändert sich die Einrichtung, ändert sich auch der Takt.
Auch die Zugangskontrolle hängt am Liefertakt. Der Schrankendienst kennt die Zeitfenster und lässt angemeldete Fahrzeuge zügig durch. Die Entsorgung wird in die Leerfahrten eingebaut, damit Abfuhrfahrzeuge nicht zusätzlich am Tor stehen.
Landsberg liegt an stark befahrenen Achsen und besteht aus vielen kleinen Ortsteilen. Ein Konzept verhindert, dass Lieferungen gleichzeitig am Tor ankommen oder durch ungeeignete Straßen fahren. So bleibt der Bauablauf planbar.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die Zufahrtssituation. Wir erarbeiten ein Konzept für Lieferfenster und Verkehrsführung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Landsberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit