
Ein Sturz vom Gerüst, eine Quetschung beim Heben, ein Brand bei Schweißarbeiten: Unfälle auf Baustellen passieren selten, treffen aber hart. In Hohenmölsen gibt es kein Krankenhaus mehr, das frühere Kreiskrankenhaus wurde 2008 geschlossen. Die nächsten Kliniken liegen in Weißenfels, Naumburg und Zeitz.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Sie versorgen Verletzte, rufen Hilfe, weisen Retter ein und halten Vorfälle schriftlich fest. Wie viele von ihnen eine Baustelle braucht, hängt von Größe und Art der Arbeiten ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Maßgeblich ist die DGUV Vorschrift 1. Sie schreibt Betriebssanitäter für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vor. Kleinere Baustellen kommen meist mit ausgebildeten Ersthelfern aus. Im Gewerbegebiet kann eine Hallenerweiterung die Grenze von 100 in der Hauptbauphase erreichen, sobald Rohbau, Technik und Ausbau parallel laufen.
Die Wege sind der zweite Punkt. Weil im Ort keine Klinik mehr besteht, fährt der Rettungsdienst von außerhalb an, über die Bundesstraßen 91 und 176. Auf der Baustelle muss dann jemand wissen, wo die Retter einbiegen, wo sie warten und wie sie zum Verletzten gelangen. Diese Einweisung gehört zu den Aufgaben des Sanitäters.
Drittens zählt, was gearbeitet wird. Montage mit Kran, Dacharbeiten, Gräben im Leitungsbau und Schweißen bergen jeweils eigene Gefahren. Liegt die Baustelle im Umfeld von Kraftwerk oder Tagebau, gelten zusätzlich die Regeln des Nachbarbetriebs. Wir fragen sie ab, bevor die Arbeit beginnt.

Für Baustellen in Hohenmölsen planen wir ausgebildete Ersthelfer ein, damit im Ernstfall nicht erst jemand gesucht werden muss.
Ab der Größenordnung der Vorschrift stellen wir Betriebssanitäter mit erweiterter Ausbildung. Welche Ausstattung die Baustelle braucht, stimmen wir mit Ihnen ab.
Sie kennen Löscheinrichtungen, helfen bei der Räumung und achten auf Brandgefahren, etwa bei Schweiß- und Trennarbeiten.
Wir bestimmen, wo Rettungskräfte einfahren und sich treffen. Den Weg auf der Baustelle machen wir allen bekannt.
Bis zum Eintreffen der Retter ist jemand zur Stelle, der Erste Hilfe leistet.
Einsatzkräfte finden ihren Weg zum Verletzten ohne Umwege.
Vorfälle sind schriftlich festgehalten, wie es die Vorschriften verlangen.
Für Erste Hilfe und Brandschutz gibt es einen gemeinsamen Ansprechpartner.
→ Ein fester Treffpunkt und eine freie Zufahrt sparen Suchzeit, sobald die Retter eintreffen.
→ Wir zählen die Versicherten je Bauphase und ziehen Betriebssanitäter hinzu, sobald die Schwelle von mehr als 100 erreicht wird.
→ Mit der Bauleitung klären wir vorher, wie eine Rettung dort ablaufen würde.
→ Wir erfragen vorab Zutrittsregeln, damit Einsatzkräfte ohne Wartezeit auf das Gelände kommen.
Viele Gewerke arbeiten gleichzeitig, die Zahl der Beschäftigten kann in der Hauptbauphase über 100 liegen.
Zusätzliche Regeln des Nachbarbetriebs verlangen eine abgestimmte Rettungsplanung.
Gerüste und enge Zugänge erschweren die Rettung, weshalb Wege vorher festgelegt werden.
Gräben bringen eigene Risiken, bei denen eine Rettung aus der Tiefe vorab besprochen sein muss.

Wir fragen nach Beschäftigtenzahl, Gewerken und Lage der Baustelle.
Zufahrt, Treffpunkt und Ausstattung nach Absprache gehören in den Plan.
Sanitäter und Brandschutzhelfer lernen die Baustelle vor dem Start kennen.
Die Besetzung folgt der Beschäftigtenzahl, Vorfälle werden festgehalten.
Sind bei einem Hallenbau in Hohenmölsen zeitweise mehr als 100 Personen beschäftigt, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Vor Baubeginn legen wir fest, wo er sich aufhält und wie er erreichbar ist. Welche Ausstattung nach Absprache bereitsteht, klären wir mit der Bauleitung.
Stürzt dann jemand von einem Gerüst, dann leistet der Sanitäter Erste Hilfe und alarmiert den Rettungsdienst. Ein zweiter Mitarbeiter wartet an der Einfahrt und führt die Retter zum Unfallort. Danach wird der Vorfall festgehalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Planung greift auf den Einrichtungsplan zurück: Die Zufahrt für Lieferfahrzeuge dient auch den Rettern. Der Treffpunkt erscheint im Plan. So muss niemand im Notfall Wege neu erfinden.
Am Tor weiß die Zugangskontrolle, dass Einsatzfahrzeuge Vorrang haben. Die Schranke öffnet sich ohne Rückfrage, damit am Eingang keine Zeit verloren geht.
Die DGUV Vorschrift 1 verlangt ihn bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten. Wie viele es bei Ihrem Vorhaben in Hohenmölsen werden, rechnen wir gemeinsam mit der Bauleitung durch.

Nennen Sie uns Größe und Bauzeit. Wir schlagen eine passende Besetzung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hohenmölsen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit