
Wer im Kreis Dithmarschen baut, hat es mit einer Landschaft zu tun, die auf engem Raum wechselt: Geest, Niederungen, ehemalige Seen und Moore. Viele Baugenehmigungen enthalten deshalb Auflagen zum Artenschutz, zum Schutz von Gehölzen und zum Umgang mit dem Boden.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung für Heide setzen wir diese Auflagen auf der Baustelle um. Wir kontrollieren Schutzmaßnahmen, betreuen Amphibienzäune, achten auf Vegetations- und Bodenschutz und dokumentieren alles so, dass es gegenüber der Naturschutzbehörde belegt ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Nachbargemeinde Nordhastedt liegt das Naturschutzgebiet Fieler Moor. Es umfasst 255 Hektar mit Niedermoorbereichen, ehemaligen Torfstichen und Feuchtgrünland und ist zugleich FFH-Gebiet. Zwei Teiche darin entstanden beim Bau der A 23. In den Röhrichten brüten Rohrweihe und Wasserralle, in den Torfstichen wächst die seltene Krebsschere. Bauvorhaben im Umfeld solcher Flächen werden genau geprüft.
Auch innerhalb des Stadtgebiets spielt Artenschutz eine Rolle. Für den Bebauungsplan Nr. 64 nördlich der Kreuzstraße gehörte ein artenschutzrechtlicher Fachbeitrag zu den Planunterlagen. Solche Fachbeiträge enthalten häufig Bauzeitenregelungen, etwa für Gehölzrodungen außerhalb der Brutzeit, die auf der Baustelle eingehalten werden müssen.
Heide liegt am westlichen Rand der Geest, nordöstlich der Meldorfer Bucht. Der Boden ist hier auch Archiv: 2025 kamen auf einem geplanten Neubaugebiet Reste einer steinzeitlichen Siedlung zutage. Bodenschutz bedeutet in Heide deshalb, Oberboden fachgerecht abzutragen und zu lagern und bei Funden die Arbeiten geordnet zu unterbrechen.

Wir prüfen die Umweltauflagen der Genehmigung, weisen die Gewerke ein, kontrollieren Schutzzonen und dokumentieren den Stand. Abweichungen melden wir der Bauleitung, bevor ein Schaden entsteht.
Wo Baustellen an Feuchtgebiete grenzen, betreuen wir Amphibienschutzzäune, kontrollieren die Fangeimer in der Wanderzeit, setzen Tiere fachgerecht um und führen Protokoll über die Funde.
Schutzzäune um Bäume und Gehölze werden aufgestellt und regelmäßig geprüft. Wir achten darauf, dass Wurzelbereiche nicht befahren und nicht als Lagerfläche genutzt werden.
Wir überwachen die getrennte Lagerung von Ober- und Unterboden, die Sicherung von Betriebsstoffen und den Umgang mit Bauwasser, damit nichts in Gräben oder Gewässer gelangt.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Baustopps wegen Verstößen gegen den Artenschutz werden unwahrscheinlicher.
Eine lückenlose Dokumentation erleichtert die Abnahme durch die Behörden.
Umweltschutz und Baulogistik werden von einem Team abgestimmt.
→ Wir gleichen den Bauzeitenplan früh mit den Auflagen ab und schlagen vor, Arbeiten zu verlegen oder Schutzmaßnahmen vorzuziehen.
→ Ein Schutzzaun mit Fangeimern hält die Tiere fern, unsere Kräfte kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich und setzen die Tiere um.
→ Wir legen Mietenflächen fest, kennzeichnen sie und achten darauf, dass sie weder befahren noch mit Fremdmaterial belegt werden.
→ Die Arbeiten im Fundbereich werden gestoppt, die Bauleitung und die zuständige Denkmalbehörde werden informiert und der Bereich wird abgesperrt.
Erschließung neuer Wohngebiete mit Auflagen zu Artenschutz, Knicks und archäologischen Voruntersuchungen.
Bebauungspläne im Stadtgebiet mit artenschutzrechtlichem Fachbeitrag und Regeln zu Rodungszeiten.
Trassen durch die offene Landschaft, die Gräben, Niederungen und Feuchtflächen queren.
Großflächige Vorhaben im Umland mit Ausgleichsflächen, Bodenschutz und Kontrollen über lange Bauzeiten.

Wir lesen Genehmigung, Fachbeiträge und Landschaftspflegerischen Begleitplan und leiten daraus die Maßnahmen ab.
Amphibienzäune, Baumschutz und Bodenmieten werden vor Baubeginn aufgestellt und die Gewerke eingewiesen.
Wir prüfen Zäune, Schutzzonen und Lagerflächen nach festem Plan und in sensiblen Zeiten häufiger.
Protokolle, Fotos und Fundlisten werden zusammengeführt und an Bauleitung und Behörde übergeben.
Wird am Rand von Heide ein Baugebiet erschlossen, das an Gräben, Feuchtgrünland oder Knicks grenzt, dann enthält die Genehmigung meist Auflagen zu Rodungszeiten, Amphibienschutz und Bodenschutz. Fällt der Baubeginn ins Frühjahr, überschneiden sich Erdarbeiten und Amphibienwanderung.
In diesem Fall stellen wir vor Baubeginn einen Amphibienzaun mit Fangeimern entlang der Feuchtflächen auf und kontrollieren ihn in der Wanderzeit jeden Morgen. Den Oberboden lassen wir getrennt auf gekennzeichneten Mieten lagern, Rodungen legen wir außerhalb der Brutzeit. Alle Kontrollen werden protokolliert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung ist bei uns kein Fremdkörper, sondern Teil der Baulogistik. Lagerflächen, Baustraßen und Entsorgung planen wir so, dass Schutzzonen frei bleiben. Unsere Kräfte achten bei jeder Lieferung und jedem Containerwechsel auf diese Flächen.
Mit der Bauleitung und der unteren Naturschutzbehörde stimmen wir uns zu Kontrollterminen und Berichten ab. So bleibt für Ihr Vorhaben in Heide nachvollziehbar, wann welche Maßnahme umgesetzt wurde.
Ja. In der Nachbargemeinde Nordhastedt liegt das Naturschutzgebiet Fieler Moor, das zugleich FFH-Gebiet ist. Im Kreis Dithmarschen gibt es weitere Naturschutzgebiete wie das Weiße Moor. Vorhaben in ihrer Nähe unterliegen strengen Auflagen.

Senden Sie uns die Genehmigung und den Bauzeitenplan. Wir planen die ökologische Baubegleitung und die nötigen Kontrollen für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Heide. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit