
Wer Material nach Haiger bringt, fährt meist über die A 45. Die Anschlussstelle Haiger/Burbach liegt direkt am Gewerbegebiet Kalteiche. Die B 277 führt seit 2011 mit einer Ortsumgehung an der Innenstadt vorbei. Auf diesen Achsen kommt der Lastverkehr in die Stadt. Ab dort entscheidet die Feinverteilung.
Logistik-Management heißt, Lieferungen so zu takten, dass sie die Baustelle erreichen und nicht im Weg stehen. Wir planen Zeitfenster, Routen und Entladefolgen für Baustellen in Haiger. Das schließt die engen Täler der Stadtteile und die Gassen der Oberstadt ein.
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Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt ist nach Fläche die größte im Lahn-Dill-Kreis. Zwischen der Autobahn und einem Baufeld in einem der dreizehn Stadtteile liegen oft mehrere Kilometer Kreis- und Gemeindestraße. Wer Lieferungen terminiert, muss diese Wege einrechnen. Ein Lastwagen, der in Sechshelden oder Offdilln erwartet wird, braucht eine klare Route und einen verlässlichen Zeitpunkt.
In der Kernstadt laufen drei Täler zusammen. Die Straßen sind dort teils eng und der Verkehr verdichtet sich an den Knoten. Anlieferungen zu Spitzenzeiten blockieren Anwohner und Betriebe zugleich. Gerade rund um den Marktplatz und den Bahnhof lohnt es sich, Fenster außerhalb des Berufsverkehrs zu wählen.
Im Winter kommt das Mittelgebirge ins Spiel. Steigungen in den Seitentälern verlangen Planung, wenn Schnee oder Glätte liegen. Lieferungen mit schwerem Gerät oder langen Fahrzeugen brauchen dann Reserve im Zeitplan. Wir stimmen Termine so ab, dass eine Verspätung nicht die ganze Kette stoppt.

Jede Lieferung bekommt ein Fenster. So stehen weder Fahrzeuge vor dem Tor noch Material ohne Abnehmer auf dem Gelände.
Wir legen fest, welche Straßen für schwere und lange Fahrzeuge in Frage kommen und wo Wenden oder Ausweichen nötig ist.
Wo Lieferverkehr an Werkstoren oder Wohnhäusern vorbeiführt, sprechen wir Zeiten mit den Betroffenen ab.
Wir bringen Gewerke, Bestellungen und Lagerplatz zusammen. Material wird dann geliefert, wenn es gebraucht wird.
Lieferungen kommen in einer Reihenfolge an, die zum Bauablauf passt.
Wartezeiten und Stau vor dem Baufeld werden weniger wahrscheinlich.
Anwohner und benachbarte Betriebe werden weniger gestört.
Wetter und Gelände fließen in die Terminplanung ein.
→ Ein Fenstersystem verteilt die Ankünfte über den Tag. Wartende Fahrzeuge werden auf Halteflächen gelenkt.
→ Wir geben den Fahrern eine feste Route mit Hinweisen auf Engstellen und Wendemöglichkeiten.
→ Wir stimmen Lieferzeiten mit dem Betrieb ab und legen sie außerhalb der Stoßzeiten.
→ Wir planen Puffer in den Zeitplan ein und halten Ausweichtermine bereit.
Vorhaben mit hohem Materialbedarf in Gewerbegebieten nahe der Autobahn.
Großpumpen und Mischer, die in engem Takt anliefern.
Sanierung mit knappem Stellplatz und Anwohnerverkehr.
Arbeiten an Ortsdurchfahrten, bei denen Baustellenverkehr und Durchgangsverkehr sich überlagern.

Wir sehen uns Anfahrtswege, Engstellen und Nachbarschaft an und halten fest, was für die Lieferungen zählt.
Aus Bauablauf und Lieferbedarf entstehen Zeitfenster, Routen und Halteflächen.
Spediteure und Lieferanten erhalten Route und Termin, bevor sie losfahren.
Während der Bauzeit passen wir die Fenster laufend an, wenn sich Bedarf oder Lage ändern.
Wird auf einem Baufeld am Rand eines Gewerbegebiets betoniert, dann liegen die Fahrzeuge im engen Takt an. Wir legen die Fenster so, dass der Mischer nicht auf den nächsten wartet und der Platz zwischen den Entladungen frei bleibt. Die Route ab der Autobahn wird allen Fahrern vorab mitgeteilt.
Liegt die Baustelle in einem Stadtteil mit schmaler Straße, dann ist die Anlieferung die eigentliche Aufgabe. Wir klären, wann die Straße frei ist und wo ein Fahrzeug stehen darf. Anschließend erhält jedes Gewerk einen festen Termin.
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Qualitätsmanagement
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Das Logistik-Management setzt auf der Einrichtung auf. Danach richten sich die Fenster, denn Zufahrt und Lagerfläche bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können.
Mit der operativen Baulogistik stimmen wir Entladung und Verteilung auf dem Gelände ab. Die Baustellensicherheit regelt, wer das Tor öffnet. In Haiger ergibt das einen Ablauf, der von der Autobahnabfahrt bis zum Lagerplatz geplant ist.
Meist über die A 45 mit der Anschlussstelle Haiger/Burbach und weiter über B 277 oder B 54. Für das letzte Stück, vor allem in Stadtteilen, legen wir eine feste Route fest und geben sie den Fahrern vorab bekannt.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Fenster und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Haiger. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit