
Germersheim liegt in der Oberrheinebene, die Queich fließt mitten durch die Stadt. Die erhaltenen Teile der Festung prägen den Stadtgrundriss bis heute. Wer hier baut, hat nicht überall dasselbe Baufeld: Mal ist es ein schmales Grundstück zwischen Wall und Straße, mal eine weite Fläche im Industriegebiet. Die Baustelleneinrichtung entscheidet dann, ob Material, Personal und Fahrzeuge Platz finden.
Eine gute Planung beginnt deshalb mit dem Grundstück selbst. Wo stehen Büro und Aufenthaltsräume, wo wird gelagert, wo dreht ein Lastzug? Welcher Nachbar braucht seine Zufahrt frei? Diese Fragen klären wir vor dem ersten Bagger. Die Antworten halten wir in einem Einrichtungsplan fest.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Stadtkern ist von den Resten der Festungsanlage geprägt. Alle ehemaligen und erhaltenen Wälle stehen unter Denkmalschutz. Das heißt für die Einrichtung: Lager- und Stellflächen dürfen nicht einfach auf einen Wall ausweichen. Zufahrten müssen so liegen, dass Tore und Mauern unberührt bleiben.
Das Gelände in der Rheinniederung ist nicht überall tragfähig. Schon beim Bau der Festung stand das Zeughaus in einem sumpfigen Bereich auf Pfählen. Für Containerstellplätze und Lagerflächen heißt das: Die Tragfähigkeit wird je Baufeld abgeklärt. Bei Bedarf werden Flächen befestigt, bevor schwere Fahrzeuge darüber rollen.
Zwischen der Kernstadt und dem Ortsteil Sondernheim kreuzen sich B 9 und B 35. Außerdem läuft die Bahn quer durch das Stadtgebiet. Die Einrichtung muss die Zufahrt zur Straße sicher regeln, denn ausfahrende Lastzüge treffen hier auf Berufsverkehr.

Wir zeichnen das Baufeld mit Zufahrt, Wendefläche, Lagerzonen und Standorten für Büro- und Aufenthaltseinheiten. Bei Grundstücken am Festungsring berücksichtigen wir Auflagen zum Denkmalschutz, auf Flächen im Hafenumfeld die weiten Abstände und den Umschlagverkehr.
Weicher Untergrund in der Niederung verlangt Fahrwege, die das Gewicht tragen. Wir planen, wo Platten oder Schotter nötig sind und wo Fußwege von Fahrwegen getrennt werden, damit Mitarbeiter nicht durch den Materialverkehr laufen.
Anschlusspunkte für Strom und Wasser werden früh festgelegt und mit dem Versorger abgestimmt. Auf Grundstücken nahe der Queich achten wir darauf, dass Leitungen und Verteiler nicht in Senken liegen.
Der Zaun markiert die Grenze zu Straße, Gehweg und Nachbarschaft. Wo die Baustelle an Park, Schule oder Museum grenzt, legen wir Sichtschutz und Beschilderung so an, dass Besucher und Kinder klar geführt werden.
Jede Fläche hat vor dem ersten Arbeitstag ihren Zweck. Niemand sucht später nach einem Platz für Material.
Zufahrten und Wendeflächen sind so bemessen, dass Lieferfahrzeuge nicht auf der Straße warten müssen.
Auflagen zum Denkmal- und Anwohnerschutz sind im Plan berücksichtigt und müssen nicht nachträglich eingearbeitet werden.
Weniger Umbau im laufenden Betrieb: Was richtig eingerichtet ist, bleibt bis zum Abbau stehen.
→ Wir planen mit mehrgeschossigen Büroeinheiten und kleinen Lagerzonen. Material wird in Etappen angeliefert, damit nicht alles gleichzeitig vorgehalten werden muss.
→ Vor der Aufstellung wird geklärt, welche Fahrwege befestigt werden müssen. Lagerflächen für schwere Lasten entstehen dort, wo der Boden trägt.
→ Ein- und Ausfahrt werden mit Einweisung und Beschilderung geregelt. Lieferzeiten legen wir außerhalb der Berufsverkehrsspitzen fest.
→ Wir trennen Wege der Baustelle und des Betriebs sichtbar. Bei Schulen oder öffentlichen Gebäuden bleiben Eingänge und Rettungswege frei.
Hallen, Lagerflächen und Erweiterungen auf weiten Grundstücken, auf denen Zufahrt und Befestigung die größte Rolle spielen.
Arbeiten an Toren, Wällen und denkmalgeschützten Gebäuden mit wenig Platz und strengen Auflagen.
Neubauten in Baulücken der Kernstadt und in Sondernheim mit Nachbarn auf beiden Seiten.
Umbauten bei laufendem Betrieb mit getrennten Wegen für Baustelle und Besucher.

Wir lesen Lageplan und Bauablauf und klären Zufahrt, Untergrund, Nachbarn und Auflagen.
Flächen für Büro, Lager, Fahrwege und Wendeflächen werden eingezeichnet und mit Ihnen abgestimmt.
Zaun, Anschlüsse und Einrichtungen entstehen nach Plan. Wir prüfen, ob alles so steht wie vorgesehen.
Ändert sich der Bedarf, passen wir den Plan an. Zum Schluss folgt der geordnete Rückbau.
Liegt eine Baustelle zwischen einem erhaltenen Teil der Festung und einer Wohnstraße, dann bleibt kaum Platz neben dem Bauwerk. Die Einrichtung sieht dann eine schmale Zufahrt vor, eine Wendefläche für den Lastzug auf dem Grundstück und ein Lager, das in Etappen mit Material gefüllt wird.
Steht das Baufeld dagegen im Industriegebiet auf weichem Untergrund, dann verschiebt sich der Schwerpunkt. Befestigte Fahrwege, getrennte Fußwege und ein Platz für Büro- und Aufenthaltseinheiten werden vor dem Anrollen der Lieferungen angelegt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Aus dem Einrichtungsplan ergeben sich die Zeitfenster für Lieferungen, die Stellen der Zugangskontrolle und die Wege für Entsorgung.
Deshalb stimmen wir den Plan mit Logistik, Sicherheit und Umweltauflagen ab. Wenn sich auf der Baustelle etwas ändert, etwa weil ein Gewerk mehr Lagerfläche braucht, wird der Plan angepasst und allen Beteiligten neu vorgelegt.
Alle ehemaligen und erhaltenen Festungswälle der Stadt stehen unter Denkmalschutz. Grenzt ein Baufeld daran, klären wir früh mit der zuständigen Stelle, welche Flächen tabu sind. Danach planen wir Zufahrt und Lager entsprechend.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Germersheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit