
Friedrichsthal gehört zum Naturschutzgroßprojekt Landschaft der Industriekultur Nord. Das Projekt umfasst rund 2.400 Hektar ehemaliger Bergbauflächen rund um Neunkirchen und Friedrichsthal und schützt dort Lebensräume wie Halden, Schlammweiher, Brachen und alte Buchenwälder. Wer in der Nähe baut, kommt mit Naturschutz in Berührung.
Ökologische Baubegleitung heißt, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren, dokumentieren und melden, was die Baustelle für Boden, Wasser und Tiere bedeutet. Das spart Bauverzögerungen, die durch unbeachtete Auflagen entstehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Bergbaufolgelandschaft rund um Friedrichsthal leben seltene Arten. Das Projekt LIK.Nord nennt fast 100 Arten der Roten Liste, darunter Wechselkröte und Gelbbauchunke. Beide sind Amphibien, die sich in flachen, zeitweise wassergefüllten Mulden fortpflanzen, wie sie auch auf Baustellen entstehen. Wo solche Arten vorkommen können, sind Amphibienzäune und regelmäßige Kontrollen sinnvoll.
Gewässer und Feuchtbereiche prägen das Stadtgebiet. Der Stadtteil Friedrichsthal liegt im Tal von Moorbach und Stockbach. Der Saufangweiher gehört zum Landschaftslabor Bergbaufolgelandschaft. Baustellen in der Nähe dürfen kein Wasser mit Schlamm oder Betriebsstoffen in die Bäche leiten. Das verlangt Kontrolle von Entwässerung, Lagerorten und Betankung.
Der Boden stammt teils aus der Bergbauzeit. Wo er aufgeschüttet oder umgelagert ist, sollte Aushub getrennt erfasst werden. Die ökologische Begleitung achtet darauf, dass Boden nicht vermischt wird und Wege für Fahrzeuge nicht in geschützte Bereiche führen.

Wir prüfen laufend, ob Auflagen aus der Genehmigung eingehalten werden, etwa zu Vegetationsschutz, Baufeldgrenzen und Fahrwegen. Abweichungen gehen an die Bauleitung.
Wo ein Zaun vorgeschrieben ist, kontrollieren wir ihn regelmäßig auf Löcher und Funde. Funde werden dokumentiert und nach Vorgabe der zuständigen Stelle behandelt.
Wir achten auf Entwässerung, Lagerung von Betriebsstoffen und Reinigung von Fahrzeugen. Aushub wird getrennt erfasst, wenn die Herkunft es nahelegt.
Kontrollen, Funde und Maßnahmen werden schriftlich festgehalten. Der Bauherr hat damit Belege für Naturschutzbehörde und Genehmigung.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz sind auf der Baustelle bekannt und werden kontrolliert.
Funde seltener Arten werden früh erkannt und dokumentiert, bevor sie den Bau stoppen.
Gewässer und Boden werden geschützt, das senkt das Risiko späterer Auflagen oder Beanstandungen.
Eine lückenlose Dokumentation liegt für Behörden und Bauherren bereit.
→ Wir kontrollieren Pfützen, Zäune und Baufeldgrenzen und dokumentieren Funde zur Abstimmung mit der Naturschutzbehörde.
→ Entwässerung, Lagerorte und Betankung werden so geplant und geprüft, dass nichts in Gewässer gelangt.
→ Aushub wird nach Herkunft getrennt erfasst. Fahrwege führen nicht in geschützte Zonen.
→ Wir fassen die Auflagen in eine kurze Übersicht und weisen die Gewerke zu Beginn ein.
Vorhaben nahe Halden, Weihern und Brachen, die zum Naturschutzgroßprojekt gehören.
Arbeiten im Tal von Moorbach und Stockbach mit Anforderungen an Entwässerung und Gewässerschutz.
Linienbaustellen am Saarkohlenwald mit Eingriffen in Waldränder und Böschungen.
Flächen mit industrieller Vorgeschichte, bei denen Boden und Artenschutz zusammenkommen.

Wir lesen Genehmigung und Naturschutzauflagen und fassen sie für die Baustelle zusammen.
Gewässer, Mulden, Vegetation und Zäune werden vor Baubeginn geprüft.
In festen Abständen kontrollieren wir Zaun, Entwässerung und Baufeldgrenzen.
Funde und Maßnahmen werden festgehalten und an Bauleitung und Behörde weitergegeben.
Liegt eine Baustelle nahe einem Weiher oder einer Brachfläche der ehemaligen Bergbaulandschaft, dann können sich im Frühjahr in Fahrspuren und Mulden Pfützen bilden, in denen Amphibien ablaichen. Wird das nicht bemerkt, droht ein Baustopp durch die Naturschutzbehörde.
In diesem Fall kontrolliert die ökologische Begleitung das Baufeld regelmäßig, prüft den Zaun und dokumentiert Funde. Die Meldung geht an die Bauleitung. Die Behörde erhält die Unterlagen für die weitere Entscheidung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Begleitung greift auf den Einrichtungsplan zurück. Lagerflächen, Fahrwege und Waschplätze liegen so, dass geschützte Bereiche frei bleiben.
Mit der operativen Baulogistik teilt sie die Entsorgung: Boden und Abfälle werden getrennt erfasst, Nachweise gehen an dieselbe Stelle.
In der Bergbaufolgelandschaft des Naturschutzgroßprojekts leben unter anderem Wechselkröte und Gelbbauchunke. Welche Arten auf Ihrer Fläche relevant sind, klärt ein Fachgutachten. Wir setzen die daraus folgenden Auflagen auf der Baustelle um und kontrollieren sie.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Friedrichsthal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit