
Schiffweiler gehört zum Naturschutzgroßprojekt Landschaft der Industriekultur Nord. Auf den Flächen der ehemaligen Bergbauregion haben sich Lebensräume gebildet, die es früher nicht gab: Halden, Schlammweiher, Industriebrachen und alte Buchenwälder. In der Region kommen fast 100 Arten der Roten Liste vor, darunter Wechselkröte und Gelbbauchunke.
Wer hier baut, trifft deshalb leicht auf Naturschutzauflagen. Die Ökologische Baubegleitung überwacht und dokumentiert, dass sie eingehalten werden. Unsere Umweltkontrollen umfassen Kontrolle von Schutzzäunen, Meldung von Funden, Schutz von Gehölzen und Boden und Abstimmung mit den Fachbehörden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Amphibien nutzen gerade die künstlichen Gewässer und Brachen der Bergbaufolgelandschaft. Die Gelbbauchunke ist Leitart des Projekts auf der Bergbaufolgefläche. Bei Bauvorhaben nahe Kleingewässern auf Brachen können Schutzzäune und Kontrollgänge vorgeschrieben sein.
Rund um Heiligenwald liegt der Itzenplitzer Weiher in einem Wald- und Wandergebiet. Die Bergmannskuh zwischen Illingen und Schiffweiler ist ein Teil des Projekts mit Fokus auf Agrarlandschaft und Renaturierung von Bächen. Vegetation, Wasser und Brutzeiten setzen dort Grenzen für Arbeiten.
Der Boden auf Industrieflächen verlangt Aufmerksamkeit. Auf dem Gelände der Grube Reden wurden belastete Bereiche versiegelt. Das Regenwasser läuft über einen Wassergarten. Bei Erdarbeiten auf solchen Flächen achten wir darauf, dass Material nicht in Gewässer oder in unbelastete Bereiche gelangt.

Wir prüfen anhand der Genehmigung, welche Auflagen gelten, begehen die Baustelle regelmäßig und halten Ergebnisse in einem Bericht fest.
Wo Zäune vorgeschrieben sind, prüfen wir Lage und Zustand, kontrollieren Fangeimer und dokumentieren Funde. Geschützte Tiere werden nach Vorgabe der Fachbehörde umgesetzt.
Wir kontrollieren Lagerung von Kraftstoffen, Aushub und Baustellenabwasser und achten darauf, dass nichts in Gräben und Weiher läuft.
Wir melden Auffälligkeiten der Bauleitung und sprechen Maßnahmen mit der Naturschutzbehörde ab. Berichte liegen für Nachweise bereit.
Naturschutzauflagen werden eingehalten und lassen sich belegen.
Funde werden früh gemeldet, bevor sie Bauverzögerungen auslösen.
Boden und Gewässer sind durch kontrollierte Lagerung geschützt.
Die Bauleitung bekommt Berichte, die sie gegenüber Behörden vorlegen kann.
→ Wir kontrollieren Zäune und Gruben vor Arbeitsbeginn. Tiere werden nach Vorgabe der Behörde gesichert und umgesetzt, Funde dokumentiert.
→ Wir markieren Schutzbereiche, legen Lagerflächen außerhalb fest und besprechen Zeiträume für Arbeiten mit den Fachleuten.
→ Wir kontrollieren Gräben, Absetzflächen und Lagerorte nach Starkregen und lassen Kraftstoffe nur auf dichten Wannen lagern.
→ Wir halten ihn getrennt und melden die Herkunft der Bauleitung. Verwertung und Abfuhr hängen vom Befund ab.
Amphibienzaun und Fundkontrolle bei Vorkommen geschützter Arten.
Auflagen für Lebensräume wie Halden, Weiher und Buchenwald.
Schutz von Boden und Gewässern bei Aushub und Lagerung.
Rücksicht auf Gehölze, Vogelbrut und Uferzonen.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und stellen zusammen, was auf der Baustelle gilt.
Zäune, Schutzbereiche, Lagerorte und Kontrollgänge werden festgelegt und markiert.
Wir begehen die Fläche, prüfen Zäune, Boden und Wasser und tragen Befunde ein.
Sie erhalten die Dokumentation für Behörden und Bauherren. Auffälligkeiten melden wir sofort.
Liegt eine Baustelle an einer Brache mit kleinen Gewässern, dann setzen wir den Amphibienzaun, bevor die Tiere im Frühjahr wandern. Wir prüfen ihn regelmäßig auf Löcher, leeren die Fangeimer und tragen jeden Fund in die Liste ein. Gelbbauchunke oder Wechselkröte werden nur nach Vorgabe der Behörde umgesetzt.
Fällt Aushub von einer früheren Bahn- oder Werksfläche an, dann lagern wir ihn getrennt auf dichtem Untergrund. Starkregen kann Material in Gräben spülen, deshalb kontrollieren wir danach Absetzbecken und Zäune. Die Ergebnisse gehen in den Bericht an die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schon die Baustelleneinrichtung berücksichtigt Umweltauflagen: Zäune für Tiere und Lagerflächen für Boden werden im Lageplan eingetragen. Die operative Baulogistik sortiert Abfälle nach Stoffen und hält belastetes Material getrennt.
Das Logistik-Management plant Fahrwege so, dass geschützte Flächen nicht überfahren werden. Die Baustellensicherheit sorgt dafür, dass Besucher nicht in sensible Bereiche laufen.
Die Gemeinde gehört zum Naturschutzgroßprojekt Industriekultur Nord. Halden, Weiher und Brachen sind dort Lebensraum geschützter Arten. Bauvorhaben können deshalb besondere Auflagen haben.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen, welche Kontrollen sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schiffweiler. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit