
Deggendorf ist ein Verkehrsknoten. Am Autobahnkreuz treffen die A 3 von Emmerich nach Passau und die A 92 aus Richtung München aufeinander. Von dort führt die B 11 weiter in den Bayerischen Wald bis zur tschechischen Grenze. Für Lieferfahrzeuge ist die Stadt gut zu erreichen. Das letzte Stück bis zur Baustelle entscheidet aber, ob eine Lieferkette läuft.
Logistik-Management bedeutet, dass Lieferungen geplant ankommen: mit Zeitfenster, mit klarer Route und mit einem Platz zum Abladen. Wir erstellen für Baustellen ein Konzept, das Gewerke, Materialflüsse und das Umfeld zusammenbringt. In Deggendorf spielen dabei Altstadtgassen, Donaubrücken und der Hafen eine besondere Rolle.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Donau wird im Stadtgebiet von sechs Brücken gequert. Wer von einer Seite auf die andere muss, hat nur wenige Wege. Liefertouren planen wir deshalb mit Ausweichrouten und berücksichtigen, dass eine einzelne Brücke zur Spitzenzeit stark belastet ist. Für Schwertransporte und lange Fahrzeuge prüfen wir die Wegstrecke vorab.
In der Altstadt verläuft der Stadtplatz als lange, schmale Achse mit Quergassen. Anliegende Geschäfte brauchen ihre eigene Anlieferung. Ein Baustellenzeitfenster, das Lieferverkehr bündelt und Fußgängerströme schont, hilft allen Beteiligten. Wir stimmen Zeiten mit Anliegern und Ordnungsbehörde ab.
Der Hafen im Ortsteil Deggenau hat ein eigenes Gleisnetz mit Anschluss an die Bahn und einen Umschlag auf dem Wasser. Für Massengüter wie Stahl, Schüttgut oder Fertigteile kann das eine Alternative zur Straße sein. Wir prüfen im Konzept, ob Teile der Lieferkette über Hafen und Schiene laufen können.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Termine und leiten daraus ein Konzept für Anfahrt, Abladestellen und Lagerung ab. Die Routen berücksichtigen Autobahnanschluss, Brücken und Altstadtgassen.
Jede Lieferung erhält ein Fenster. So reihen sich Fahrzeuge nicht vor dem Tor auf. Nachbarn werden zu ruhigen Zeiten beliefert. Wir passen die Fenster an, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Wir informieren Anlieger und Betriebe in der Nachbarschaft über Lieferzeiten und Sperrungen. In der Altstadt betrifft das vor allem Geschäfte und Gastronomie.
Bei großen Mengen vergleichen wir Straße, Bahn und Hafenumschlag. Die Entscheidung hängt von Menge, Material und Entfernung zur Baustelle ab.
Lieferungen kommen geordnet an und blockieren weder Zufahrt noch öffentliche Straße.
Gewerke arbeiten mit dem Material, das sie zum Zeitpunkt brauchen, statt auf Nachschub zu warten.
Anlieger und Nachbarn wissen früh, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Die Bauleitung bekommt einen klaren Überblick über Ankünfte, Abladestellen und Wartezeiten.
→ Ein Zeitfenster je Fahrzeug und eine Warteposition außerhalb des Baufelds verhindern Rückstau auf der Straße.
→ Wir legen Anlieferungen auf Randzeiten und planen alternative Routen über andere Querungen.
→ Wir bündeln Lieferungen auf feste Tageszeiten und stimmen die Wege mit der Stadt ab.
→ Wir koppeln die Lieferfenster an den Bauzeitenplan und melden Abweichungen sofort an Bauleitung und Lieferant.
In Hafennähe und an den Verkehrsachsen entstehen Gewerbebauten mit großem Materialbedarf. Lieferungen müssen sich auf Zufahrt und Lagerflächen verteilen.
Erweiterungen oder Sanierungen laufen neben dem Lehrbetrieb. Lieferzeiten müssen so liegen, dass Studierende ungestört bleiben.
Enge Gassen verlangen kleine Fahrzeuge und genau abgestimmte Zeiten.
Bei Vorhaben an Verkehrsachsen und Donauquerungen sind Massengüter und Maschinen zu bewegen. Wegen der wenigen Alternativen ist die Planung der Routen wichtig.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Gewerke und Liefermengen und schauen uns Zufahrt und Umfeld an.
Wir legen Anfahrt, Warteposition und Abladestellen fest und prüfen Alternativrouten.
Lieferanten erhalten ihr Fenster. Wir halten Änderungen nach und melden sie weiter.
Wir passen das Konzept an, wenn Gewerke wechseln oder sich Termine verschieben.
Liegt eine Baustelle nahe der Altstadt und kommen täglich mehrere Lkw mit Beton, Stahl und Ausbaumaterial, dann beginnt die Planung mit den Abladestellen. Wir bestimmen, welche Fahrzeuge direkt am Baufeld halten und welche vorher auf einer Ausweichfläche warten.
Danach legen wir die Zeitfenster fest. Frühe Stunden gehören dem Beton, später folgen Ausbaumaterialien in kleineren Fahrzeugen. Wenn ein Termin wegfällt, werden die nachfolgenden Fenster angepasst, damit keine Lücken oder Staus entstehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Sie legt Zufahrt, Lagerflächen und Abladestellen fest. Wir steuern darauf aufbauend, wann welche Lieferung an welchem Punkt ankommt.
Für die tägliche Umsetzung greift es in die operative Baulogistik ein. Dort sind die Menschen eingeplant, die Fahrzeuge einweisen, Material verteilen und Entsorgung abfahren. Beide Leistungen lassen sich einzeln oder zusammen beauftragen.
Meist mit kleinen Fahrzeugen in festen Zeitfenstern. Wir stimmen die Zeiten mit Stadt und Anliegern ab und halten Fußwege frei. Große Lkw werden vorher auf einer Fläche außerhalb gesammelt und einzeln herangeführt.

Nennen Sie uns Standort, Bauzeitenplan und erwartete Lieferungen. Wir antworten mit einem Vorschlag für das Konzept.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Deggendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit