
Wer in Deggendorf baut, trifft auf sehr unterschiedliche Untergründe und Platzverhältnisse. Rechts der Donau liegen die Stadtteile im Gäuboden, einer Landschaft mit mächtigen Lössschichten. Links der Donau steigt das Gelände in Richtung Bayerischer Wald an, bis auf gut 1.100 Meter am Breitenauriegel. Eine Baustelleneinrichtung muss deshalb jedes Mal neu gedacht werden.
Als Baustelleneinrichtung bezeichnen wir alles, was vor dem ersten Spatenstich stehen muss: Containeranlagen, Lagerflächen, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Verkehrssicherung. Wir planen diese Infrastruktur so, dass sie zur Lage des Grundstücks passt. In Deggendorf heißt das häufig, enge Altstadtlagen und weite Flächen in Flussnähe mit demselben Anspruch an Ordnung zu behandeln.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt ist als planmäßige Stadtgründung des 13. Jahrhunderts entstanden. Der Stadtplatz verläuft in Nord-Süd-Richtung und wird von schmalen Quergassen gekreuzt. Bei Vorhaben in diesem Bereich bleibt für Container, Lagerflächen und Kranstellplätze oft nur ein Streifen. Wir planen solche Flächen mit Lageplan und Maßen, damit Fußgängerwege und Zufahrten für Anlieger frei bleiben.
Zwischen Altstadt und Donau liegen nur rund 400 Meter. In der Flussniederung ist der Grundwasserspiegel hoch. Die Donau mit der einmündenden Isar prägt den Hochwasserschutz der ganzen Stadt. Für die Einrichtung bedeutet das: Wir prüfen, welche Flächen für Material und Container geeignet sind und welche Anlagen bei Hochwasserlage schnell beweglich bleiben müssen.
Auf den Lössböden im Gäuboden lassen sich Stellflächen gut herrichten, solange sie nicht durchnässt sind. An den Hängen des Bayerischen Waldes dagegen müssen Container und Lager auf Terrassen oder befestigten Podesten stehen. Wir berücksichtigen Gefälle und Tragfähigkeit schon in der Planung der Wegeführung.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer ordnen wir so an, dass sie bei beengter Innenstadtlage übereinander oder entlang der Grundstücksgrenze stehen. In flussnahen Bereichen planen wir Aufstellflächen auf erhöhtem, tragfähigem Grund.
Wir klären die Anschlusspunkte mit den Versorgern und legen die Verteilung so, dass keine Kabel oder Leitungen durch Fahrwege laufen. In der Altstadt achten wir auf kurze, geschützte Leitungsführung.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze und lässt Rettungswege frei. Wo eine Baustelle an eine öffentliche Straße grenzt, erstellen wir Beschilderung und Absperrplan gemeinsam mit der verkehrsrechtlichen Anordnung.
Wir legen fest, wo Material abgeladen wird und wie Gabelstapler oder Krane die Flächen erreichen. Auf Hangbaustellen planen wir Rampen und Wendeflächen vor dem Aufbau der Container.
Sie bekommen vor Baubeginn einen Lageplan, der Container, Lager, Zufahrt und Anschlüsse zeigt.
Platzfragen in Altstadt, Niederung und Hanglage werden geklärt, bevor Material geliefert wird.
Die Gewerke finden eine geordnete Baustelle vor, in der Wege und Flächen von Anfang an feststehen.
Behördliche Abstimmungen zu Absperrung und Verkehrsraum werden mit vorbereiteten Unterlagen angestoßen.
→ Wir arbeiten mit gestapelten Containern und mit Lieferungen in kleinen Mengen. Der Lageplan zeigt, wo Flächen im öffentlichen Raum beantragt werden müssen.
→ Wir sehen Schotterflächen oder Trageplatten für Zufahrten und Stellplätze vor. Material, das nicht nass werden darf, lagern wir erhöht.
→ Wir prüfen die Zufahrt für Sattelzüge und planen bei Bedarf Umladeflächen am Fuß der Baustelle.
→ Wir bestimmen früh den Anschlusspunkt und planen Verteiler an Stellen, die später nicht vom Baufortschritt überbaut werden.
Hier sind Flächen knapp. Es fallen gestapelte Container, geschützte Gehwege und eng getaktete Lieferungen an.
Bauvorhaben an einer Hochschule laufen bei laufendem Lehrbetrieb. Wege für Studierende müssen von Baustellenverkehr getrennt werden.
Im Hafenbereich stehen zusätzliche Flächen für Gewerbe bereit. Dort entstehen Hallen und Anlagen mit großen Lagerflächen.
An den Hängen am Rand der Stadt sind Zufahrt, Gefälle und Platz für Container zentrale Themen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Anschlusspunkte an und halten Maße und Besonderheiten fest.
Container, Lagerflächen, Verkehrswege und Zaunverlauf werden in einem Plan gezeigt und mit Ihnen abgestimmt.
Wir bereiten Anträge für Absperrung und Verkehrsraum vor und klären Anschlüsse für Strom und Wasser.
Die Einrichtung wird nach Plan aufgebaut. Zum Schluss gehen wir die Baustelle gemeinsam mit der Bauleitung ab.
Liegt eine Baustelle im Bereich des Stadtplatzes und sind nur wenige Meter Gehweg als Stellfläche verfügbar, dann beginnt die Arbeit mit dem Aufmaß. Wir erfassen Zufahrten, Hauseingänge und Leitungen und entscheiden, welche Container gestapelt werden können.
Dazu kommt ein Zeitplan für die Aufstellung, damit Anlieger und Geschäfte nicht länger als nötig eingeschränkt sind. Der Plan geht vorab zur Abstimmung an Bauherr und Behörde, sodass die Einrichtung beim Start der Arbeiten schon steht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste Baustein im Ablauf. Sie liefert den Rahmen für das Logistik-Management, die Anlieferung und alle weiteren Leistungen. Wir stimmen Flächen mit der Bauleitung ab und halten sie fest in einem Plan, der den Gewerken vorliegt.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Flächen an. Wenn zum Beispiel ein Gewerk früher beginnt, wird der Lagerbereich verschoben und die Wegeführung neu markiert.
Das hängt vom Vorhaben ab. Wir prüfen im Aufmaß, ob Container gestapelt werden können und ob Teile der Einrichtung auf benachbarte Flächen ausweichen. Öffentlicher Raum muss in der Regel beantragt werden.

Schicken Sie uns Lage und Zeitplan Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Deggendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit