
Alles, was in Betzdorf gebaut wird, kommt über wenige Wege an. Die Autobahn 45 verläuft in etwa 20 Kilometern Entfernung. Von dort führt der Schwerverkehr durch das Siegtal auf der Bundesstraße 62 in die Stadt. Dieselbe Straße nutzen Pendler und Busse, am Bahnhof treffen mehrere Regionalbahnlinien zusammen. Ein Lastwagen, der zur falschen Zeit ankommt, steht schnell in einem Rückstau.
Logistik-Management bedeutet hier, den Strom der Lieferungen zu ordnen. Wir legen Zeitfenster fest und bestimmen Routen. Wir sorgen dafür, dass an der Baustelle Platz zum Abladen ist, wenn das Fahrzeug eintrifft. So wird aus vielen einzelnen Lieferungen ein geplanter Ablauf, der Baustelle und Nachbarschaft entlastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Talsohle bietet kaum Ausweichstrecken. Sieg, Gleise und B 62 laufen nebeneinander durch die Stadt. Wird eine Fahrspur durch einen wartenden Lastwagen belegt, staut sich der Verkehr bis zur nächsten Kreuzung. Für Lieferungen in der Innenstadt heißt das: Fahrzeuge dürfen nicht auf Verdacht anrollen, sondern brauchen ein gesichertes Entladefenster.
Hinzu kommt der Takt der Stadt. Zum Bahnhof und zum Busbahnhof streben morgens und nachmittags viele Menschen. Schulen in der Stadt, darunter ein Gymnasium, eine Gesamtschule und eine Realschule plus, erzeugen Bring- und Holverkehr. Lieferfenster außerhalb dieser Spitzen schonen die Straßen und halten Baustellenfahrzeuge aus dem dichtesten Verkehr heraus.
An den Hängen von Dauersberg, Bruche und Struthof gelten wieder andere Regeln. Dort sind Straßen eng und kurvig. Ein Sattelzug kommt nicht überall durch, ein Kranwagen noch seltener. Wir klären vorab, welche Fahrzeuge für eine Adresse zugelassen sind und wo Material auf kleinere Fahrzeuge umgeladen wird. Die Brückenanlage über Sieg und Bahn sowie der Tunnel am Kreisverkehr sind feste Bestandteile jeder Routenplanung.

Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Wir tragen Fahrzeug, Ladung und Abladeort in einen gemeinsamen Plan ein. In Betzdorf legen wir die Slots so, dass sie die Stoßzeiten am Bahnhof und an den Schulen meiden.
Wir bestimmen Zufahrtsrouten von der B 62 bis zur Baustelle und geben sie den Lieferanten vorab bekannt. Für Fahrzeuge mit Überlänge oder Überbreite prüfen wir Durchfahrten und Wendepunkte.
Wenn Rohbau, Fassade und Haustechnik gleichzeitig Material brauchen, entstehen Staus. Wir sammeln die Bedarfe, ordnen sie in einen Tagesplan und vermeiden Doppelungen.
Wo die Baustelle selbst keinen Platz hat, planen wir einen Pufferplatz in Reichweite. Von dort wird mit kleineren Fahrzeugen nach Bedarf nachgeführt.
Fahrzeuge stehen nicht auf der B 62 oder vor dem Bahnhof im Stau.
Material trifft zum benötigten Zeitpunkt ein, nicht Stunden davor oder danach.
Die Nachbarschaft erlebt einen berechenbaren Verkehr statt wechselnder Störungen.
Die Gewerke warten seltener auf Material.
→ Wir vergeben feste Zeitfenster und bestimmen eine Warteposition abseits der Hauptstraße, bis die Entladestelle frei ist.
→ Ein Tagesplan verteilt die Anlieferungen. Wer früher kommt, wartet nicht am Tor, sondern auf der Warteposition.
→ Große Fahrzeuge werden an einem geeigneten Punkt entladen. Von dort bringen kleinere Fahrzeuge das Material zur Baustelle.
→ Wir legen laute Lieferungen in verträgliche Zeiten und informieren die Nachbarschaft über den Ablauf.
Viel Fußgänger- und Busverkehr verlangt Lieferfenster, die von den Stoßzeiten abweichen.
Große Bauteile und schwere Fahrzeuge brauchen geprüfte Routen von der B 62 zum Grundstück.
Enge Straßen in Hanglage machen Umladepunkte und kleinere Zubringerfahrzeuge nötig.
Lieferungen müssen außerhalb der Bring- und Abholzeiten stattfinden.

Wir sammeln, was wann in welcher Menge und mit welchem Fahrzeug kommt.
Wir fahren den Weg vom Hauptstraßennetz zur Baustelle gedanklich ab und notieren Engstellen.
Jede Lieferung erhält ihren Slot, abgestimmt auf Verkehr und Gewerke.
Im laufenden Betrieb passen wir den Plan an, wenn sich Termine verschieben.
Soll auf einer Baustelle in der Betzdorfer Innenstadt Beton gegossen werden, dann sind mehrere Fahrmischer nacheinander nötig. Stehen sie alle gleichzeitig vor der Baustelle, ist die Straße dicht. Wir legen deshalb fest, in welchem Abstand die Fahrzeuge ankommen und wo sie bis zum Abladen warten. Ein Fahrzeug fährt vor, das nächste folgt, sobald der Platz frei ist.
Zusätzlich prüfen wir die Route. Kommt der Fahrmischer aus Richtung Siegen oder aus dem Süden, ist die B 62 die Zufahrt. Wir halten den Fahrern vorab die Strecke bis zur Baustelle bereit und stimmen den Zeitpunkt mit dem Betonwerk ab. So wird aus einem Verkehrsproblem ein Ablauf, der in der gewohnten Reihenfolge funktioniert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management in Betzdorf hängt eng an der Baustelleneinrichtung. Ohne Wendefläche und Pufferplatz helfen selbst gut gewählte Zeitfenster wenig. Deshalb legen wir beides gemeinsam an und prüfen, ob die Fläche für die geplanten Fahrzeuge reicht.
Auch mit der operativen Baulogistik greift es ineinander: Wer die Lieferung entgegennimmt und den Aufzug oder Kran bedient, muss den Plan kennen. So sieht jeder auf der Baustelle am Morgen, welche Lieferung wann kommt.
Wir geben jedem Fahrzeug ein Zeitfenster und eine Route. Wer zu früh ankommt, wartet auf einer vorgesehenen Warteposition. Die Entladestelle an der Baustelle wird freigehalten, bis das Fahrzeug eintrifft.

Nennen Sie uns Standort und Bauablauf. Wir ordnen die Anlieferung so, dass Baustelle und Verkehr zusammenpassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Betzdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit