
Kaum ein Teil Berlins ist so vom Wasser geprägt wie der Bezirk um Berlin-Spandau. Hier fließen Spree und Havel zusammen, im Norden liegt der Spandauer Forst, im Süden die Tiefwerder Wiesen. Wer in der Nähe solcher Flächen baut, bekommt mit der Genehmigung oft Auflagen zum Schutz von Gewässern, Tieren und Pflanzen.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Bauablauf eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Baumschutz und Gewässer, führen Protokolle und melden Abweichungen an die Bauleitung. Umweltkontrollen werden so zu einem festen Teil des Baustellenalltags.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Spandauer Forst umfasst rund 1.347 Hektar. Er ist vollständig Landschaftsschutzgebiet und gehört zum Netz Natura 2000, als Vogelschutzgebiet und als FFH-Gebiet. Darin liegen Naturschutzgebiete wie Teufelsbruch und Nebenmoore, der Große und Kleine Rohrpfuhl sowie Eiskeller und Spandauer Luchwald. Kleine Seen, Moore und Gräben bieten Lebensraum für Amphibien und Ringelnattern.
Die Tiefwerder Wiesen zwischen Havel, Havelchaussee und Heerstraße sind seit 1960 Landschaftsschutzgebiet. Sie gelten als letztes Hechtlaichgebiet dieser Art in Berlin. Ein großer Teil liegt zudem in der engeren Wasserschutzzone II des Wasserwerks Tiefwerder. Baustellen in der Umgebung müssen deshalb besonders auf Grundwasser und wassergefährdende Stoffe achten.
An der Havel kommen Eisvogel, Biber und Fischotter vor. Im Forst ist der Hirschkäfer zu Hause. Für Bauvorhaben am Ufer und am Waldrand heißt das: Bäume schützen, Ufer nicht beeinträchtigen, Brutzeiten und Wanderzeiten in den Bauzeitenplan aufnehmen.

Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer in festen Abständen, setzen Tiere nach Vorgabe um und halten jeden Fund im Protokoll fest.
Wir achten darauf, dass Lager, Betankung und Abfälle Abstand zum Wasser halten und kein Schlamm oder Betonwasser in Havel und Gräben gelangt.
Wir prüfen Stammschutz, Wurzelbereiche und Absperrungen an geschützten Bäumen und melden Schäden sofort an die Bauleitung.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Befund und Foto festgehalten. So lässt sich gegenüber der Behörde belegen, dass die Auflagen eingehalten wurden.
Umweltauflagen werden im Alltag der Baustelle eingehalten, nicht erst bei der Abnahme.
Verstöße fallen früh auf, bevor sie zu Baustopps führen.
Protokolle belegen gegenüber Behörden, was kontrolliert wurde.
Bauleitung und Fachplanung bekommen Hinweise, solange sie noch reagieren können.
→ Bevor die Wanderzeit der Amphibien beginnt, müssen Schutzzäune stehen. Das stellen wir mit der Bauleitung sicher und kontrollieren die Zäune während der ganzen Saison.
→ Wir überwachen Lagerung und Umgang mit Kraftstoff, Öl und Bauchemie. Tropfwannen, Abstände und Sauberkeit werden regelmäßig kontrolliert.
→ Wir prüfen Stammschutz und Absperrung des Wurzelbereichs und achten darauf, dass dort weder Material lagert noch Fahrzeuge fahren.
→ Müssen Arbeiten in sensiblen Bereichen verschoben oder angepasst werden, melden wir das der Bauleitung rechtzeitig. Die Abstimmung mit der Fachplanung begleiten wir.
Wohn- und Infrastrukturbauten am Rand des Spandauer Forstes, mit Auflagen zu Amphibien und Brutvögeln.
Arbeiten an Ufern, Stegen und Promenaden, bei denen Gewässer und Uferbewuchs geschützt werden müssen.
Trassen, die Gräben, Grünzüge oder Wasserschutzzonen queren.
Wohnungsbau auf früheren Gewerbeflächen an der Havel, bei dem Baum- und Uferschutz zum Bauablauf gehören.

Wir gehen Genehmigung und Fachgutachten für die Baustelle in Berlin-Spandau durch und erfassen alle Umweltauflagen.
Wir legen fest, was wann kontrolliert wird, von Amphibienzäunen bis zu Tropfwannen und Baumschutz.
Unser Personal führt die Kontrollen nach Plan durch und meldet Abweichungen sofort an die Bauleitung.
Protokolle mit Fotos gehen regelmäßig an Bauleitung und auf Wunsch an die Fachplanung.
Liegt eine Baustelle am Rand des Spandauer Forstes, dann enthält die Genehmigung häufig Auflagen zu Amphibien, Bäumen und Brutvögeln. In diesem Fall prüfen wir zu Beginn, ob Schutzzäune richtig stehen und Fangeimer eingesetzt sind. Während der Wanderzeit kontrollieren wir die Zäune nach Vorgabe, setzen gefundene Tiere um und notieren jeden Fund.
Muss in der Nähe ein Baum gefällt oder ein Graben gequert werden, dann gehen wir mit der Bauleitung die Auflagen durch und melden, wann die Arbeiten möglich sind. So kommt die Baustelle in Berlin-Spandau voran, ohne gegen die Regeln des Schutzgebiets zu verstoßen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen hängen eng an der Baustelleneinrichtung. Wo Lager, Tankstelle und Abfallplatz liegen, entscheidet mit darüber, ob ein Gewässer gefährdet ist. Wir sprechen deshalb schon bei der Planung mit und geben Hinweise zu Abständen und Schutzflächen.
Auch das Logistik-Management und die operative Baulogistik profitieren: Eine saubere Trennung der Abfälle und Fahrwege abseits der Wurzelbereiche verringern das Risiko für Boden und Wasser. Für Baustellen in Berlin-Spandau stimmen wir diese Punkte von Anfang an mit allen Beteiligten ab.
Meist steht sie als Auflage in der Genehmigung, wenn ein Vorhaben Schutzgebiete, Gewässer, geschützte Bäume oder Arten berührt. Im Bezirk Spandau betrifft das viele Baustellen an der Havel, am Spandauer Forst oder nahe den Tiefwerder Wiesen. Wir prüfen mit Ihnen, welche Kontrollen nötig sind.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeit. Wir erstellen einen Kontrollplan für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Spandau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit