
Berlin-Wilhelmstadt ist ein Ortsteil am Wasser. Im Osten und Süden liegen Havel und Stößensee, dazwischen die Insel Pichelswerder und die Tiefwerder Wiesen. Wer in diesen Lagen baut, arbeitet neben Lebensräumen, die gesetzlich geschützt sind und empfindlich auf Einträge reagieren.
Unsere ökologische Baubegleitung überwacht, dass Auflagen aus Genehmigungen auf der Baustelle eingehalten werden. Wir führen Umweltkontrollen durch, dokumentieren den Zustand von Flächen und Gewässern und melden Abweichungen, bevor ein Schaden entsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Tiefwerder Wiesen sind seit 1960 Landschaftsschutzgebiet und umfassen 66,7 Hektar zwischen Havel, Havelchaussee und Heerstraße. Sie gelten als letztes natürliches Überschwemmungsgebiet und als letztes Hecht-Laichgebiet Berlins. Havelaltarme wie der Faule See und der Tote Mantel durchziehen die Fläche. Baustellen im Umfeld dürfen den Wasserhaushalt nicht stören und nichts in die Gräben eintragen.
Weite Teile der Wiesen liegen in der engeren Wasserschutzzone II des Wasserwerks Tiefwerder. Dort gelten strenge Regeln für den Umgang mit Kraftstoffen, Ölen und anderen wassergefährdenden Stoffen. Betankung, Lagerung und Abstellen von Maschinen müssen so geplant sein, dass nichts in den Boden gelangt.
Im Gebiet leben geschützte Arten wie Fischotter, Biber, Eisvogel und Uferschwalbe, dazu Ringelnatter und Grasfrosch. Das bewaldete Innere von Pichelswerder trägt alte Eichen und Kiefern. Bauzeiten, Gehölzschnitt und Beleuchtung müssen auf Brut- und Laichzeiten Rücksicht nehmen.

Wir prüfen regelmäßig, ob Schutzabstände, Bauzeitenregelungen und Vorgaben aus Genehmigung und Landschaftsplanung eingehalten werden.
Betankungsplätze, Auffangwannen und Lager für wassergefährdende Stoffe werden kontrolliert. Wir achten darauf, dass kein Schlamm und kein Abwasser in Havel oder Gräben gelangt.
Vor Eingriffen in Gehölze oder Ufer prüfen wir, ob Brutplätze oder Tiere betroffen sind. Das Vorgehen stimmen wir mit Fachleuten und Behörden ab.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Fotos und Befund festgehalten. So lässt sich gegenüber Naturschutz- und Wasserbehörde belegen, was auf der Baustelle geschehen ist.
Auflagen werden laufend kontrolliert statt erst bei der Abnahme.
Verstöße und Schäden werden früh erkannt und begrenzt.
Die Dokumentation steht für Behörden jederzeit bereit.
Bauzeiten lassen sich mit Brut- und Laichzeiten in Einklang bringen.
→ Ölbindemittel nach Absprache liegen bereit, die Stelle wird sofort gesichert und die zuständige Behörde nach Vorgabe informiert.
→ Wir kontrollieren Rückhaltung und Abdeckungen nach jedem Starkregen und lassen Schwachstellen sofort nachbessern.
→ Der Schnitt wird außerhalb der Brutzeit geplant. Vorher prüfen wir mit Fachleuten, ob Nester oder Baue betroffen sind.
→ Wir markieren die Grenze der Schutzflächen vor Ort und kontrollieren regelmäßig, dass Lager und Fahrwege außerhalb bleiben.
Arbeiten an Havel und Stößensee, bei denen Gewässer und Uferzonen unmittelbar betroffen sind.
Baustellen nahe dem Landschaftsschutzgebiet und der Wasserschutzzone mit strengen Auflagen.
Anlage und Aufwertung von Grünzügen, wie sie die Ziele des Sanierungsgebiets vorsehen, mit Gehölzschutz und Bodenarbeiten.
Vorhaben in der Nähe des bewaldeten Inneren von Pichelswerder mit altem Baumbestand und Artenschutz.

Wir werten Genehmigungen, Landschaftsplanung und Auflagen von Naturschutz- und Wasserbehörde aus.
Schutzgrenzen, Gewässer, Gehölze und mögliche Lebensstätten werden vor Baubeginn erfasst und markiert.
Nach festem Plan und nach Starkregen prüfen wir Baustelle, Lager und Gewässer und melden Abweichungen.
Alle Kontrollen werden festgehalten. Zum Bauende prüfen wir den Rückbau und den Zustand der Flächen.
Liegt eine Baustelle in Berlin-Wilhelmstadt in der Nähe der Tiefwerder Wiesen oder am Ufer des Stößensees, dann beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme: Wo verläuft die Grenze des Schutzgebiets, wo fließt Wasser ab, wo stehen Bäume mit Höhlen oder Nestern? Daraus entsteht ein Kontrollplan.
Wird dann eine Baumaschine betankt, dann geschieht das nur auf einer befestigten Fläche mit Auffangwanne. Wir prüfen das bei unseren Kontrollen ebenso wie die Abdeckung von Bodenmieten und den Zustand der Gräben. Jeder Befund wird mit Fotos festgehalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen betreffen die Baustelleneinrichtung: Lage von Lagerflächen, Betankungsplätzen und Fahrwegen. Wir bringen diese Vorgaben deshalb schon in die Planung ein, damit die Fläche von Beginn an richtig aufgeteilt ist.
Das Personal der operativen Baulogistik sorgt für Ordnung und getrennten Abfall, die Baustellensicherheit verhindert unbefugte Eingriffe am Ufer. Die Umweltkontrollen auf Baustellen in Berlin-Wilhelmstadt verbinden diese Bausteine zu einem prüfbaren Ganzen.
In der engeren Schutzzone II des Wasserwerks Tiefwerder gelten strenge Regeln für wassergefährdende Stoffe. Betankung, Lagerung von Öl und Kraftstoff und das Abstellen von Maschinen müssen abgesichert sein. Wir kontrollieren das auf Baustellen in Berlin-Wilhelmstadt regelmäßig.

Schicken Sie uns Ihre Auflagen und den Lageplan. Wir planen Umweltkontrollen passend zu Gewässer, Schutzgebiet und Bauphase.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Wilhelmstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit