
Die Wedemark ist eine Flächengemeinde. Zwischen ihren siebzehn Ortsteilen liegen Äcker, Kiefernwald und Moor. Bis ein Rettungswagen ein Baufeld am Rand von Abbensen oder Elze erreicht, vergeht Zeit. Gerade diese Spanne entscheidet häufig darüber, wie eine Verletzung ausgeht.
Auf größeren Bauvorhaben in der Wedemark stellen wir ausgebildete Betriebssanitäter. Sie leisten die medizinische Erstversorgung, führen die Rettungskette der Baustelle und sorgen dafür, dass Notarzt und Rettungsdienst ohne Umweg beim Patienten ankommen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wie viele Menschen arbeiten gleichzeitig auf der Fläche? DGUV Vorschrift 1 schreibt in § 27 einen Betriebssanitäter vor, sobald auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Diese Größenordnung wird in der Wedemark vor allem beim Bau großer Hallen in den Gewerbegebieten oder bei umfangreichen Schulvorhaben erreicht. Darunter bleibt ein Sanitäter eine freiwillige Ergänzung.
Welche Arbeiten stehen an? Gruben im lockeren Sand verlangen sicheren Verbau. Hallendächer werden in großer Höhe montiert. Wer im Sommer auf offenen Flächen ohne Schatten schuftet, riskiert Hitzeschäden. Für jedes dieser Risiken bereitet sich der Sanitätsdienst auf andere Verletzungsbilder vor.
Wie weit ist es bis zur Klinik? Im benachbarten Großburgwedel gibt es ein Krankenhaus, weitere Häuser liegen in Hannover. Wohin ein Patient kommt, bestimmt der Rettungsdienst. Unser Anteil liegt davor: In einem verstreuten Gemeindegebiet muss das Fahrzeug die Baustelle ohne Suchfahrt finden.

Der Sanitäter beurteilt Verletzte, stillt Blutungen, lagert, kühlt und beruhigt. Atmung und Kreislauf behält er im Blick, bis der Rettungsdienst übernimmt. Kleinere Blessuren behandelt er selbst und trägt jede Hilfeleistung ins Verbandbuch ein.
Für jedes Bauvorhaben in der Wedemark bestimmen wir einen Übergabepunkt an einer gut auffindbaren Straße. Ein eingewiesener Lotse holt die Rettungskräfte dort ab und begleitet sie über das Gelände.
Wie der Raum für die Erstversorgung eingerichtet wird und welches Material bereitliegt, legen wir nach Absprache mit Ihnen und der Fachkraft für Arbeitssicherheit fest. Grundlage sind Gefährdungsbeurteilung und Ausdehnung der Fläche.
Neue Beschäftigte erfahren vom Sanitäter, wie die Notfallorganisation aufgebaut ist. Bei Hitze erinnert er an Pausen. Mit der Belegschaft spielt er den Ernstfall vom Alarm bis zur Übergabe durch.
Fachliche Hilfe setzt mit dem Unfall ein und nicht erst mit dem Eintreffen des Rettungswagens.
Auf weitläufigem Gelände verlieren Rettungskräfte keine Zeit mit Suchen.
Die Pflichten aus DGUV Vorschrift 1 sind nachvollziehbar erfüllt.
Wer weiß, dass für den Ernstfall jemand bereitsteht, arbeitet ruhiger.
→ Der Übergabepunkt wird mit Koordinaten an einer bekannten Landes- oder Gemeindestraße festgelegt. Ein Aushang an allen Telefonen nennt ihn für den Notruf.
→ Bevor solche Arbeiten beginnen, besprechen Bauleitung, Feuerwehr und Sanitäter das Vorgehen. Wer im Notfall welche Aufgabe übernimmt, steht danach schriftlich fest.
→ Frühe Warnzeichen erkennt der Sanitäter bei seinen Rundgängen. Er regt Trinkpausen an und richtet mit der Bauleitung kühle Rückzugsorte ein.
→ Unmittelbar nach jeder Versorgung entsteht ein Protokoll. Daraus lassen sich die Angaben für die Berufsgenossenschaft fristgerecht zusammenstellen.
Bei Neubauten in Gailhof, Elze oder Bissendorf arbeiten phasenweise viele Gewerke nebeneinander, oft mit Kran und Hubarbeitsbühne.
Im Schulumfeld treffen viele Firmen und enge Termine aufeinander. Die Hauptarbeiten fallen häufig in die Ferien.
Leitungsgräben und Baugruben im lockeren Boden der Wedemark brauchen Verbau. Bei einem Unfall überbrückt der Sanitäter die Zeit, bis die Feuerwehr eintrifft.
Wird neben laufendem Verkehr an Landesstraßen oder an der Heidebahn gebaut, braucht der Übergabepunkt für Rettungskräfte eine besonders sorgfältige Wahl.

Anhand von Beschäftigtenzahl, Tätigkeiten und Gefährdungsbeurteilung klären wir, ob ein Sanitäter vorgeschrieben oder ratsam ist.
Übergabepunkt, Meldeweg, Zufahrt und Sanitätsraum werden bestimmt und mit Ihrer Bauleitung vereinbart.
Der Sanitäter bezieht seinen Standort, verschafft sich einen Überblick über die Arbeitsbereiche und weist Neue ein.
Übungen in festen Abständen zeigen Schwachstellen. Mit jeder neuen Bauphase wird der Ablauf angepasst.
Wächst die Belegschaft auf einer Hallenbaustelle in einem Gewerbegebiet der Wedemark zeitweise über 100 Versicherte, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Er bezieht einen festen Platz auf dem Gelände, kennt die Arbeitsbereiche des Tages und bleibt per Funk erreichbar.
Verletzt sich dort ein Monteur bei Höhenarbeiten, dann ist der Sanitäter rasch zur Stelle und beginnt die Versorgung. Parallel wählt jemand den Notruf und nennt den vereinbarten Übergabepunkt. Das Tor geht auf, ein Lotse fährt dem Rettungswagen voraus bis an die Halle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege sind Teil der Baustelleneinrichtung. Ändert sich der Lageplan, kontrollieren wir, ob Zufahrten und Übergabepunkt frei bleiben. Lagerflächen dürfen nicht in Fluchtwege wandern.
Auch die Torkräfte sind in die Notfallkette eingeplant. Sie öffnen die Zufahrt, stoppen Lieferverkehr und weisen den Rettungsdienst ein. Auf diese Weise ergänzen sich Sicherung und Sanitätsdienst auf Baustellen in der Wedemark.
DGUV Vorschrift 1 verlangt in § 27 einen Betriebssanitäter, wenn mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle tätig sind. Kleinere Vorhaben trifft diese Pflicht nicht. Lohnend kann ein Sanitäter dennoch sein, etwa bei gefährlichen Arbeiten in Höhe oder Tiefe oder auf einem abgelegenen Baufeld.

Teilen Sie uns Belegschaft, Bauzeit und geplante Arbeiten mit. Wir schätzen Ihren Bedarf ein und schlagen einen Sanitätsdienst vor, der dazu passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wedemark. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit