
Sechs Naturschutzgebiete liegen ganz oder teilweise im Stadtgebiet, vom kleinen Schnepker Schlatt mit fünf Hektar bis zum Hachetal mit gut 260 Hektar. Dazu kommen Moore, Bruchwälder und eine Sandgrube, die heute unter Schutz steht. Wer in Syke baut, hat damit schneller als gedacht eine Auflage der Naturschutzbehörde im Bescheid.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass solche Auflagen im Baustellenalltag ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Tabuflächen und Gewässer und dokumentieren alles so, dass Bauherr und Behörde jederzeit sehen, was getan wurde. Umweltkontrollen werden so ein fester Teil des Bauablaufs.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Hachetal und Freidorfer Hachetal reicht von Syke bis südlich von Neubruchhausen und ist zugleich FFH-Gebiet. In der Hache mit ihrer sandigen Sohle lebt das Bachneunauge, in den Stillgewässern der Kammmolch. Das Tal dient außerdem Fledermäusen als Lebensraum. In den feuchten Talräumen wachsen Auen- und Bruchwälder mit Esche und Erle. Bauarbeiten in der Nähe müssen Trübungen des Wassers, Lärm in der Dämmerung und Eingriffe in Gehölze vermeiden.
Mit dem Amphibienbiotop Friedeholzer Schlatt besitzt die Stadt ein eigenes Schutzgebiet für Lurche. Wo Kröten, Frösche und Molche zwischen Winterquartier und Laichgewässer wandern, kann eine Baustelle zur Falle werden. Schutzzäune mit Fangeimern müssen dann während der Wanderzeit täglich kontrolliert werden.
Auch weitere Flächen wie das Wachendorfer und Gödestorfer Bruch oder das Boltenmoor stehen unter Schutz. Für Leitungstrassen, Wege oder Anlagen in der Feldmark, die an solche Gebiete grenzen, gehören Bauzeitenregelungen, Tabuzonen und Kontrollen oft zu den Auflagen der unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Diepholz.

Wir prüfen vor Baubeginn, welche Auflagen gelten, weisen die Gewerke ein und kontrollieren während der Bauzeit, ob Tabuflächen, Gehölzschutz und Gewässerabstände eingehalten werden.
In der Wanderzeit leeren wir die Fangeimer, setzen die Tiere auf der anderen Seite aus und dokumentieren Arten und Anzahl. Schäden am Zaun melden und beheben wir zeitnah.
An der Hache und an Gräben achten wir darauf, dass kein Schlamm, Zementwasser oder Kraftstoff ins Wasser gelangt. Absetzbecken und Ölbindemittel werden kontrolliert.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Uhrzeit und Befund festgehalten. Daraus entstehen Berichte, die Sie an die Naturschutzbehörde weitergeben können.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Bauverzögerungen durch Beanstandungen der Behörde werden seltener.
Kontrollen sind lückenlos dokumentiert.
Gewässer, Amphibien und Gehölze rund um Ihr Baufeld bleiben geschützt.
→ Das Wasser läuft über ein Absetzbecken, bevor es eingeleitet wird. Wir prüfen die Trübung regelmäßig und halten die Werte fest.
→ Ein Schutzzaun mit Eimern wird aufgestellt und täglich kontrolliert. Fahrten in den Abend- und Nachtstunden schränken wir in dieser Zeit ein.
→ Rodungen erfolgen nur außerhalb der Schutzzeiten und nach Kontrolle der Bäume. Wir stimmen das Vorgehen mit Gutachtern und Behörde ab.
→ Tabuflächen werden mit Zaun und Schildern markiert, Fahrer eingewiesen und Verstöße sofort an die Bauleitung gemeldet.
Brücken, Durchlässe und Leitungen im oder am FFH-Gebiet mit Schutz für Fische, Molche und Ufergehölze.
Leitungs- und Wegebau zwischen den Ortsteilen, häufig in der Nähe von Schlatts, Mooren und Bruchwäldern.
Vorhaben, die die Stadt im Rahmen ihrer Windkraftplanung im Flächennutzungsplan vorsieht, mit Artenschutzauflagen.
Erschließungen neben Wald und Wiesen, bei denen Gehölzschutz und Amphibienwanderung beachtet werden.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und stellen zusammen, welche Pflichten auf der Baustelle gelten.
Zäune, Tabuflächen und Absetzbecken werden vor Baubeginn aufgebaut und abgenommen.
Während der Bauzeit prüfen wir regelmäßig vor Ort und weisen neue Firmen ein.
Protokolle und Berichte gehen an Bauherr und Behörde, zum Schluss dokumentieren wir den Endzustand.
Führt eine Leitungstrasse zwischen zwei Ortsteilen am Rand einer Bachniederung entlang, dann verlangt die Genehmigung oft einen Amphibienzaun und eine Bauzeitenregelung. Wir stellen in diesem Fall den Zaun vor der Wanderzeit auf, kontrollieren ihn jeden Morgen und schicken wöchentlich eine Übersicht an Bauherr und Behörde.
Muss dabei ein Graben gequert werden, dann begleiten wir die Arbeiten vor Ort. Wir achten auf Absetzbecken, Ölbindemittel und das Einhalten der Tabuzone. Ist die Querung fertig, dokumentieren wir den Zustand des Ufers.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Tabuflächen und Gewässerabstände fließen schon vorab in den Lageplan der Baustelleneinrichtung ein. Das Logistik-Management berücksichtigt Fahrverbote in Wanderzeiten. Das Personal der operativen Baulogistik trennt Abfälle so, dass nichts in die Landschaft gelangt.
Weil diese Leistungen aus einer Hand kommen, erreicht ein Hinweis zur Natur sofort die Stelle, die ihn umsetzen kann. In Syke spart das Abstimmungen.
Im Stadtgebiet liegen sechs Naturschutzgebiete: Hachetal und Freidorfer Hachetal, Wachendorfer und Gödestorfer Bruch, Amphibienbiotop Friedeholzer Schlatt, Boltenmoor, Okeler Sandgrube und Schnepker Schlatt. Das Hachetal ist zugleich FFH-Gebiet.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie die Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle in Syke ablaufen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Syke. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit