
Im Südwesten von Schortens liegt ein besonders wertvolles Naturgebiet des Jeverlands. Der Forst Upjever umfasst rund 740 Hektar und gilt nach dem Nürnberger Reichswald als zweitältester künstlich angelegter Wald in Deutschland. Zusammen mit dem angrenzenden Sumpfmoor Dose bildet ein Teil davon das Naturschutzgebiet Upjever und Sumpfmoor Dose, das zugleich als FFH-Gebiet geschützt ist.
Bauvorhaben in der Nähe solcher Flächen, an Gräben und Tiefs oder auf früheren Moorböden kommen selten ohne Auflagen aus. Unsere Umweltkontrollen sorgen dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle tatsächlich eingehalten werden: mit Kontrollgängen, Schutzzäunen, Dokumentation und einem direkten Draht zur Bauleitung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet umfasst etwa 116 Hektar, davon rund 84 im Landkreis Friesland. Im Wald überwiegen Buchen und Eichen mit vielen alten Bäumen und hohem Totholzanteil. Wird in der Nähe gebaut, geht es um den Schutz von Wurzelbereichen, um Lärm in der Brutzeit und darum, dass keine Baufahrzeuge auf Waldwege ausweichen.
Das Sumpfmoor Dose ist ein teilweise abgetorftes Hochmoor, in dem nach Wiedervernässung wieder Torf wächst. Auch im Forst wurden seit 2005 frühere Feuchtgebiete zurückgewonnen, etwa die Krickmeere und das Engelsmeer. Solche Flächen reagieren empfindlich auf Grundwasserabsenkung und Stoffeinträge. Wasserhaltungen benachbarter Baustellen müssen daher mit Blick auf den Wasserhaushalt geplant und überwacht werden.
In den Gebieten leben Moorfrosch und Erdkröte, Kreuzotter und Schlingnatter, zahlreiche Libellen sowie Vögel wie das Schwarzkehlchen. Über dem Grünland am Emder Tief jagt die Teichfledermaus. Für Baustellen in diesem Umfeld können Amphibienzäune, Bauzeitenfenster und eine angepasste Beleuchtung vorgeschrieben sein.

Wir übersetzen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten in klare Regeln für die Baustelle, kontrollieren ihre Einhaltung und dokumentieren jeden Termin für die Naturschutzbehörde.
In den Wanderzeiten prüfen wir Schutzzäune und Fangeimer, zählen und bestimmen die Tiere, setzen sie fachgerecht um und melden Schäden am Zaun sofort.
Wir markieren Schutzbereiche um Altbäume, kontrollieren Stammschutz und Absperrungen und achten darauf, dass Wurzelbereiche nicht befahren oder mit Material belegt werden.
An Gräben und Tiefs überwachen wir, dass kein Schlamm, Zementwasser oder Öl ins Wasser gelangt. Bodenmieten werden getrennt nach Schichten gelagert und vor Vernässung geschützt.
Auflagen der Naturschutzbehörde werden nachweisbar erfüllt.
Baustopps wegen Verstößen gegen den Artenschutz werden vermieden.
Empfindliche Flächen rund um Schortens bleiben unbeschädigt.
Die Dokumentation steht jederzeit für Abnahmen und Behördentermine bereit.
→ Wir stellen oder kontrollieren den Schutzzaun vor Beginn der Wanderung, leeren die Eimer täglich in den frühen Morgenstunden und führen eine lückenlose Fundliste.
→ Wir begleiten die Messungen, melden Auffälligkeiten an Planer und Behörde und achten darauf, dass Grenzwerte und Einleitbedingungen eingehalten werden.
→ Tabuzonen werden sichtbar abgesperrt und den Fahrern bei der Einweisung gezeigt. Verstöße melden wir sofort der Bauleitung.
→ Wir prüfen mit der Bauleitung, ob Leuchten abgeschirmt, nach unten gerichtet oder nachts gedimmt werden können, sofern die Sicherheit es erlaubt.
Vorhaben in der Nähe des Forstes Upjever, bei denen Altbäume, Wurzelbereiche und Brutzeiten zu berücksichtigen sind.
Kanal-, Kabel- und Rohrleitungsbau mit Querungen von Gewässern wie dem Emder Tief oder dem Upjeverschen Tief.
Erschließungen am Ortsrand, für die Artenschutzmaßnahmen und ökologische Ausgleichsflächen festgelegt sind.
Sanierungen im Klosterpark Oestringfelde und an alten Gebäuden, bei denen Gehölze und mögliche Quartiere von Fledermäusen zu schützen sind.

Wir lesen Genehmigung, Umweltgutachten und Artenschutzbeitrag und leiten daraus Kontrollpunkte für die Baustelle ab.
Tabuzonen, Zäune, Gehölzschutz und Gewässerschutz werden vor Baubeginn umgesetzt und abgenommen.
In festgelegten Abständen gehen wir die Baustelle ab, prüfen Schutzmaßnahmen und sprechen Verstöße direkt an.
Berichte, Fundlisten und Fotos gehen an Bauherrn und Behörde und bilden die Grundlage für die Abnahme.
Grenzt ein Baufeld an Grünland in der Niederung des Emder Tiefs und sieht die Genehmigung eine Amphibienschutzauflage vor, dann errichten wir den Zaun vor dem Frühjahr und kontrollieren ihn in der Wanderzeit jeden Morgen. Die Funde werden nach Art und Zahl notiert und an die zuständige Stelle weitergegeben.
Ist zusätzlich eine Wasserhaltung nötig, dann begleiten wir die Pegelmessungen und prüfen, ob abgepumptes Wasser sauber eingeleitet wird. Weichen Werte vom Plan ab, informieren wir sofort Bauleitung und Planer.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung ist nur wirksam, wenn sie mit Einrichtung und Logistik zusammenpasst. Lagerflächen, Baustraßen und Zufahrten legen wir deshalb von Beginn an außerhalb der Schutzbereiche fest.
Unsere Kontrollen lassen sich mit Bewachung oder operativer Logistik in Schortens verbinden. Wer ohnehin auf dem Gelände unterwegs ist, meldet Schäden am Zaun oder ausgelaufene Betriebsstoffe sofort.
Das legt in der Regel die Genehmigung fest. Wahrscheinlich ist sie bei Vorhaben in der Nähe des Naturschutzgebiets Upjever und Sumpfmoor Dose, an Gewässern oder dort, wo geschützte Arten nachgewiesen wurden. Wir prüfen gern mit Ihnen die Unterlagen.

Senden Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schortens. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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