
Der Köllerbach gibt dem Ortsteil seinen Namen. Er durchfließt das Tal als rechter Nebenfluss der Saar. Um ihn herum liegen die Ortsteile Kölln, Engelfangen, Herchenbach, Rittenhofen, Sellerbach und Etzenhofen. Ein Tal mit Gewässer, Hängen und angrenzendem Wald verlangt bei Bauvorhaben einen sorgfältigen Blick auf die Umwelt.
Die ökologische Baubegleitung in Püttlingen-Köllerbach prüft, was ein Bauvorhaben für Wasser, Boden und Natur bedeutet. Wir kontrollieren auf der Baustelle, ob Auflagen eingehalten werden, dokumentieren den Zustand und sprechen früh an, wenn etwas aus dem Ruder zu laufen droht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wasser von der Baustelle findet im Tal schnell den Weg zum Bach. Das gilt für Regen, der Erdreich abspült, ebenso wie für Betonwasser und ausgelaufene Betriebsstoffe. Die Stadt Püttlingen führt ein Hochwasser- und Starkregenkonzept. Auch Baustellen sollten ihren Abfluss kennen. Wir kontrollieren Absetzbecken, Ablaufwege und den Umgang mit Stoffen, die ins Wasser gelangen könnten.
Das Köllertal grenzt an den Saarkohlenwald, den Köllertaler Wald. Bauvorhaben am Rand der Ortsteile reichen oft bis an Gehölze und Wiesen heran. Dort prüfen wir, ob Bäume, Hecken oder Brutplätze betroffen sind, bevor gefällt oder gerodet wird. Rodungszeiten, die das Naturschutzrecht vorgibt, halten wir ein.
Auch der Boden hat Geschichte. In Rittenhofen wurde Kohle abgebaut. In Engelfangen lag eine Grube. Im Gewerbegebiet Etzenhofen stand früher ein Industriebetrieb. Bei Aushub und Verfüllung gehört die Frage, was im Boden liegt, deshalb in die Kontrolle. Wir achten auf Auffälligkeiten und sorgen dafür, dass Aushub getrennt gelagert und ordnungsgemäß entsorgt wird.

Wir prüfen, wohin Regen- und Waschwasser abfließt. Außerdem kontrollieren wir Absetzbecken, Rückhalt und Lagerung von Betriebsstoffen. Ziel ist, dass nichts in den Köllerbach oder die Kanalisation gelangt, was dort nicht hingehört.
Vor Rodung, Gehölzschnitt oder Abbruch prüfen wir, ob Vögel oder Fledermäuse betroffen sein können. Zeitpunkt und Vorgehen stimmen wir mit der zuständigen Stelle ab.
Mutterboden wird getrennt gelagert, Aushub nach Material sortiert. Auffälliger Boden wird gesichert und gemeldet, bevor er weiter bewegt wird.
Wir halten Kontrollen und Befunde schriftlich fest, mit Fotos und Datum, sodass Auflagen belegt werden können.
Auflagen sind belegt. Nachfragen von Behörden lassen sich mit Dokumenten beantworten.
Gewässer und Boden werden vor vermeidbaren Einträgen geschützt.
Artenschutzfragen sind vor der Rodung geklärt und verzögern den Bau nicht.
Beschwerden von Anwohnern über Schmutz und Staub gehen zurück.
→ Wir prüfen Gräben und Rückhalt, bevor starker Regen kommt. Absetzbecken halten Schmutz zurück, dafür sorgen wir.
→ Rodungen planen wir außerhalb der Brutzeit und lassen Höhlenbäume vorab prüfen, damit Verbote nicht zum Baustopp führen.
→ Hinweise auf Auffälligkeiten nehmen wir ernst, sichern Aushub getrennt und lassen bei Verdacht untersuchen, bevor er abgefahren wird.
→ Wir kontrollieren Staubbindung, Reinigung der Zufahrt und Arbeitszeiten, damit Nachbarn möglichst wenig betroffen sind.
Wohnhäuser, bei denen Regenwasser vom Aushub zum Bach hin abfließen kann.
Neubauten im Gewerbegebiet Etzenhofen auf Flächen, die zuvor gewerblich genutzt wurden.
Bauvorhaben am Rand der Ortsteile, bei denen Gehölze und Lebensräume berührt werden.
Leitungs- und Straßenbau in Bachnähe, bei dem Wasser und Boden besonders geschützt werden müssen.

Wir lesen Genehmigung und Auflagen und sehen uns Gewässer, Gehölze und Boden am Bauplatz an.
Absetzbecken, Lagerflächen für Stoffe, Rodungszeiten und Bodenablage werden mit der Bauleitung besprochen.
Wir gehen die Baustelle regelmäßig ab, besonders nach Regen und bei Aushub. Befunde halten wir fest.
Ein Bericht belegt, dass Auflagen eingehalten wurden. Außerdem fasst er Befunde und Maßnahmen zusammen.
Wird am Hang in Sellerbach ein Neubau begonnen, dann fließt bei Starkregen Wasser vom offenen Aushub talwärts. In diesem Fall kontrollieren wir vor dem Aushub, wohin das Wasser läuft, richten Absetzbecken ein und prüfen nach jedem Regen, ob sie noch wirken.
Steht dagegen im Gewerbegebiet Etzenhofen eine Erweiterung auf einer früher industriell genutzten Fläche an, dann gehört Aushub unter besondere Beobachtung. Dann sichern wir ihn getrennt, ziehen bei Auffälligkeiten Fachleute hinzu und dokumentieren die Entsorgung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrolle läuft mit der Bauleitung. Sie liefert Befunde und Hinweise, damit Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan nicht erst am Ende auffallen.
Mit Einrichtung und operativer Baulogistik greift sie ineinander: Lagerplätze für Betriebsstoffe, Abfallcontainer und Zufahrten werden von Anfang an so gelegt, dass Umweltschutz nicht nachgeholt werden muss.
Im Tal laufen Hang und Bach eng zusammen. Regen, der Erdreich oder Betonwasser mitnimmt, erreicht das Gewässer schnell. Deshalb prüfen wir Abfluss und Rückhalt der Baustelle und lassen Stoffe so lagern, dass sie nicht hineinspülen.

Beschreiben Sie uns Bauplatz und Auflagen, dann klären wir, welche Kontrollen sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Püttlingen-Köllerbach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit