
Wer in der Nähe von Wald, Moor oder Fließgewässern baut, muss Auflagen beachten. Sie stehen in der Baugenehmigung oder im Naturschutzrecht und werden auf der Baustelle überprüft. Nicht jede Auflage ist auf den ersten Blick klar. Ein Verstoß kann den Bau aufhalten.
Die Umweltkontrollen begleiten Ihr Vorhaben in Ottendorf-Okrilla bei der Umsetzung dieser Auflagen. Wir prüfen, dokumentieren und melden. Fachgutachten und Genehmigungen bleiben bei den zuständigen Stellen und Gutachtern.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Norden der Gemeinde beginnt die Laußnitzer Heide, ein Waldgebiet von etwa 50 Quadratkilometern. Es besteht zu großen Teilen aus Kiefern und enthält Heide und Moore. Bei Medingen liegt das Naturschutzgebiet Moorwald am Pechfluss. Ein Teil des Gebiets gehört zu einem europäischen Vogelschutzgebiet. Rund die Hälfte der Heide zählt zum Landschaftsschutzgebiet Westlausitz. Wer in der Nähe baut, muss mit Auflagen rechnen.
Im Süden fließt die Große Röder. Die Kleine Röder mündet zwischen Ottendorf-Okrilla und Medingen in den Fluss. In Gewässernähe gelten Anforderungen an Entwässerung, Lagerung und den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Auch bei Starkregen darf nichts vom Baufeld in den Bach gespült werden.
Der Boden ist sandig und kiesig, in der Umgebung wurde seit 1926 Kies abgebaut. Sandiger Boden lässt Wasser und Stoffe schnell nach unten. Ein Leck an einer Maschine kann deshalb schneller ins Grundwasser gelangen als auf bindigem Boden. Betankung und Lagerung von Betriebsstoffen gehören auf dichte Flächen.

Wir lesen die Auflagen aus der Genehmigung und übersetzen sie in Aufgaben für die Baustelle: was gesperrt ist, was zu prüfen ist, was zu melden ist.
Regelmäßige Begehungen prüfen Schutzzäune, Bodenschutz und Lagerflächen. Funde und Mängel halten wir mit Datum und Foto fest.
Wir kontrollieren Betankung, Lagerung und Wasserableitung, damit nichts in Boden oder Gewässer gelangt.
Ein Bericht zeigt, was kontrolliert wurde und was zu tun ist. Er dient dem Nachweis gegenüber Behörde und Bauherr.
Auflagen werden eingehalten, bevor die Behörde nachfragt.
Verunreinigungen von Boden und Wasser werden früh bemerkt.
Berichte belegen den Umgang mit Naturschutz und Wasser.
Die Baustelle läuft ohne Unterbrechung durch vermeidbare Verstöße.
→ Wir klären, welche Auflagen gelten, markieren Grenzen im Gelände und kontrollieren, dass niemand außerhalb des Baufelds arbeitet.
→ Lager und Betankung liegen auf dichten Flächen. Wir prüfen, wohin Wasser abläuft.
→ Bei Maschinen mit Betriebsstoffen halten wir Auffangwannen und Bindemittel bereit und kontrollieren den Zustand der Geräte.
→ Wir fassen sie auf einer Seite zusammen und besprechen sie mit Bauleitung und Gewerken.
Neubauten und Erweiterungen in der Nähe von Heide und Moor mit Auflagen zu Flächen und Arten.
Baufelder nahe der Großen oder Kleinen Röder mit Anforderungen an Entwässerung und Lagerung.
Gräben und Baugruben, bei denen Grundwasser und Boden zu schützen sind.
Hallen im Gewerbegebiet mit Auflagen zum Umgang mit Stoffen und Niederschlagswasser.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und stellen zusammen, was auf der Baustelle gilt.
Schutzbereiche und Grenzen werden im Gelände kenntlich gemacht.
Wir gehen das Baufeld ab und halten Ergebnisse im Bericht fest.
Mängel gehen an die Bauleitung. Wir prüfen, ob sie behoben wurden.
Liegt eine Baustelle in Ottendorf-Okrilla am Rand der Heide, dann steht in der Genehmigung meist, welche Flächen nicht betreten werden dürfen. Wir markieren die Grenze, kontrollieren sie regelmäßig und halten Beobachtungen im Bericht fest.
Entsteht ein Vorhaben nahe der Röder, dann prüfen wir Entwässerung und Lagerflächen. Treibstoffe und Schmierstoffe stehen auf dichten Wannen. Nach Starkregen schauen wir nach, ob Wasser sauber abläuft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schon die Baustelleneinrichtung berücksichtigt die Auflagen: Lager, Container und Wege liegen außerhalb sensibler Bereiche. Das Logistik-Management wählt Routen, die Schutzgebiete meiden.
Die operative Baulogistik setzt Trennung und Entsorgung von Abfällen um. Die Baustellensicherheit sorgt dafür, dass niemand in gesperrte Bereiche gelangt.
Das legen Genehmigung und Naturschutzbehörde fest. In der Nähe von Schutzgebieten oder Gewässern ist sie wahrscheinlicher. Wir unterstützen bei der Umsetzung der Auflagen. Die Entscheidung trifft die Behörde.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir schlagen Ihnen einen Kontrollplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ottendorf-Okrilla. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit