
Wer in der Stadt Oranienbaum-Wörlitz baut, findet selten einen glatten Bauplatz vor. Zwölf Ortsteile verteilen sich auf rund 115 Quadratkilometer, ein großer Teil davon gehört zum Biosphärenreservat Mittelelbe. Südlich der Elbe liegen Auenböden und Gräben, weiter im Süden beginnen die Kiefernwälder der Dübener Heide. Jede Einrichtung einer Baustelle beginnt hier mit der Frage, welche Fläche überhaupt genutzt werden darf und wie sie erreichbar ist.
Baustelleneinrichtung heißt in diesem Raum vor allem: Platz sparsam zuordnen. Wir planen Containerstandorte, Lagerflächen, Baustellenzufahrten, Zäune und Anschlüsse für Strom und Wasser so, dass sie zur Umgebung passen. Das gilt für ein Haus in einem Dorf ebenso wie für ein Vorhaben in der Nähe der Schlossanlagen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Landschaft um Wörlitz ist flach und von Wasser geprägt. Altarme, Gräben und Auenboden bestimmen, wo eine Baustraße tragfähig ist und wo nicht. Eine Lagerfläche, die im Sommer trocken wirkt, kann nach langem Regen oder bei hohem Wasserstand der Elbe unbrauchbar werden. Deshalb gehört die Frage nach dem Untergrund an den Anfang jeder Planung, noch vor der Aufstellung von Zaun und Containern.
Rund um den Wörlitzer Park und das Schloss Oranienbaum gehört das Gelände zum Dessau-Wörlitzer Gartenreich, das seit dem Jahr 2000 zum Welterbe zählt. Baustellenflächen in der Nähe dürfen Sichtachsen, Wege und alten Baumbestand nicht beeinträchtigen. Wir halten Stellflächen deshalb klein und planen Zufahrten so, dass sie das Parkbild möglichst wenig berühren. Absprachen mit den zuständigen Stellen gehören zur Vorbereitung.
In den Dörfern wie Vockerode, Kapen oder Griesen sind Straßen und Hofzufahrten schmal. Ein Sattelzug kommt dort oft nicht bis ans Grundstück. Eine gute Einrichtung legt deshalb früh fest, wo Material umgeschlagen wird und welche Wege Lieferfahrzeuge nutzen. Das schützt Anwohner und Gehwege und hält die Baustelle arbeitsfähig.

Wir legen fest, wo Lager, Container, Abstellflächen und Wendebereiche liegen. In Ortsteilen mit kleinen Grundstücken bedeutet das oft, Lagerflächen zu staffeln und Material nur in Tagesmengen anzuliefern.
Auf den weichen Böden der Auenlandschaft planen wir Zufahrten und Standflächen mit Blick auf Tragfähigkeit. Bei Bedarf stimmen wir Schotterlagen oder Lastverteilung mit den Gewerken ab.
Wir klären Anschlusspunkte, Leitungswege und Verteilung. In Randlagen ohne nahen Anschluss schaffen wir vorab Klarheit, welche Versorgung für die Bauzeit vorgesehen wird.
Wir planen Bauzaun und Hinweise so, dass Zugang und Gehwege frei bleiben. Wo Landesstraßen oder die B 107 berührt sind, binden wir die Anforderungen der Verkehrsbehörde in den Plan ein.
Sie erhalten eine Einrichtung, die zu den Böden und Wegen der Elbaue passt.
Flächen, Zufahrten und Anschlüsse sind vor Baubeginn festgelegt.
Rücksicht auf Anwohner und geschützte Anlagen ist von Beginn an eingeplant.
Die Baustelle bleibt auch bei schwierigen Wetterlagen erreichbar.
→ Wir prüfen die Standflächen vorab und planen Baustraßen mit Reserve. Lagerflächen legen wir möglichst auf festen Grund.
→ Wir stimmen Fahrzeuggrößen und Anlieferwege ab und richten bei Bedarf einen Umschlagplatz außerhalb der engen Bereiche ein.
→ Wir halten Flächen klein und legen Kran- sowie Containerstandorte früh mit allen Beteiligten fest.
→ Wir ordnen empfindliche Lagerbereiche höher gelegenen Stellen zu und halten einen zweiten Standort bereit.
Sanierungen in der Nähe der Parks und Schlossanlagen, bei denen Flächen knapp und Auflagen streng sind.
Einfamilienhäuser und kleine Wohnanlagen in Dörfern mit engen Straßen und begrenzten Grundstücken.
Arbeiten an Landesstraßen, an der B 107 oder im Umfeld der Elbebrücke der A 9.
Hallen und Betriebsgelände an den Ausfallstraßen, die Platz für Container und Lager brauchen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt und Untergrund an und klären Auflagen.
Wir zeichnen Stellflächen, Wege, Zaun und Anschlüsse in einen Plan.
Bauleitung, Gewerke und Behörden bekommen den Plan und geben Rückmeldung.
Wir richten ein und passen die Flächen an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle in einem Ortsteil mit schmaler Zufahrt und weichem Untergrund, dann beginnt die Einrichtung mit einer Begehung. Dabei wird geklärt, wo ein Container stehen kann, welche Fläche trägt und wo Fahrzeuge wenden.
Ergibt sich daraus, dass Lastwagen nicht bis zum Grundstück kommen, dann wird ein Umschlagpunkt festgelegt und die Anlieferung in kleineren Einheiten geplant. Zaun, Strom- sowie Wasseranschluss folgen diesem Konzept, sodass die Gewerke ab dem ersten Tag arbeiten können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Wir stimmen sie mit Bauleitung, Gewerken und Behörden ab und halten fest, wer welche Fläche nutzt. Änderungen im Bauablauf spiegeln wir im Flächenplan, damit er aktuell bleibt.
Auf Wunsch verbinden wir die Einrichtung mit Logistik, Zutrittsregelung und Entsorgung. So entsteht aus einzelnen Flächen ein Ablauf, der in Oranienbaum-Wörlitz auch bei wechselndem Wasserstand und engen Straßen trägt.
Große Teile der Stadt liegen in der Elbaue mit Gräben und Auenboden. Dort trägt eine Fläche nicht überall schwere Fahrzeuge. Deshalb prüfen wir vor dem Aufstellen von Containern und Lagern, wo ein fester Stand möglich ist.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben und die Lage des Grundstücks. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Oranienbaum-Wörlitz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit