
Eine Baustelle in Gräfenhainichen beginnt mit der Frage, wo sie überhaupt Platz findet. Die Stadt am Rand der Dübener Heide umfasst sechs Ortschaften auf rund 159 Quadratkilometern. Zwischen Wald, Feld und den Resten des Bergbaus liegen Baugrundstücke, die sehr verschieden zugeschnitten sind. Die Baustelleneinrichtung legt fest, wie jedes dieser Grundstücke genutzt wird.
Wir planen Containerflächen, Lagerplätze, Baustrom und Bauwasser, Zaunlinien und Fahrwege für Ihr Vorhaben. Dabei schauen wir zuerst auf das, was vor Ort vorgegeben ist: Zufahrt, Tragfähigkeit der Flächen, Nachbarn und Anschlüsse. Das Ergebnis ist ein Plan, der von Tag eins an gilt und von allen Gewerken gelesen werden kann.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Rund um die Stadt wurde seit 1890 Braunkohle gefördert. Aus den Tagebauen Golpa-Nord und Gröbern sind der Gremminer See und der Gröberner See geworden. Wer auf früheren Bergbauflächen oder in Ufernähe baut, muss mit veränderten und wechselnden Untergründen rechnen. Lagerflächen und Containerstandorte brauchen dort eine Prüfung der Tragfähigkeit, bevor Material und Geräte darauf abgestellt werden.
Die Dübener Heide ist eine Endmoränenlandschaft mit überwiegend sandigen Böden. Sand trägt anders als Lehm und verändert sich bei Fahrverkehr schnell. Zufahrten und Stellflächen planen wir deshalb so, dass Lkw nicht in lockerem Untergrund arbeiten müssen. Fahrplatten und befestigte Bereiche gehören bei längeren Vorhaben zur Grundausstattung der Einrichtung.
In der Kernstadt stehen Stadtkirche, Stadttürme und Wasserturm dicht beieinander. Dort bleibt für Container, Lager und Zaun wenig Raum. Jede Fläche muss dort mit der Umgebung abgestimmt werden. In den Ortschaften wie Zschornewitz, Schköna oder Tornau ist das Problem ein anderes: Es gibt Platz, aber oft nur schmale Zufahrten und lange Wege zum nächsten Anschluss.

Wir legen fest, wo Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stehen und wie Sanitäranlagen erreichbar sind. Auf sandigem oder aufgeschüttetem Grund achten wir auf ebene und tragfähige Standorte.
Wir planen die Anschlüsse und die Verteilung auf dem Baufeld. In den weiter verstreuten Ortschaften klären wir früh, wo der nächste Anschlusspunkt liegt und welche Leitungswege daraus folgen.
Zaunlinie, Tore und Beschilderung richten sich nach dem Grundstück. An Landstraßen wie der L 136 oder an den Bundesstraßen B 100 und B 107 braucht die Ausfahrt der Baustelle eine saubere Sichtbeziehung.
Lagerflächen, Fahrwege und Wendebereiche zeichnen wir so, dass Lieferverkehr und Handwerker sich nicht blockieren. Die Baustellenordnung hängt an der Einfahrt und gilt für alle Beteiligten.
Alle Gewerke arbeiten von Beginn an mit demselben Flächenplan.
Tragfähige Stellflächen verhindern, dass Geräte auf Sand oder Aufschüttung einsinken.
Zufahrten und Tore passen zu den Fahrzeugen, die tatsächlich anliefern.
Eine klare Baustellenordnung spart Abstimmung im laufenden Betrieb.
→ Wir planen Container und Lager erst nach Klärung der Tragfähigkeit und setzen auf befestigte Flächen statt auf lockeren Sand.
→ Wir nutzen Ausweichflächen und liefern in kleinen Mengen an, damit der Bestand rund um Kirche und Stadttürme frei bleibt.
→ Wir prüfen Schleppkurven vorab und legen fest, welche Fahrzeuge auf welchem Weg zum Baufeld kommen.
→ Wir klären Strom und Wasser vor dem Aufbau und planen Leitungswege so, dass sie später nicht im Weg liegen.
Vorhaben im Umfeld von Gremminer See und Gröberner See, wo Uferlage und früherer Bergbau den Zuschnitt der Flächen bestimmen.
Arbeiten an Gebäuden rund um Stadtkirche und Stadttürme mit wenig Lagerplatz und engen Nachbarschaften.
Neunutzung ehemaliger Industrieareale, wie sie bei früheren Kraftwerksstandorten in Zschornewitz vorkommen.
Wohn- und Gewerbebau in Schköna, Tornau oder Jüdenberg mit viel Fläche und weiten Leitungswegen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Anschlüsse an und halten fest, was die Fläche hergibt.
Container, Lager, Zaun und Fahrwege kommen in einen gemeinsamen Plan, den Sie freigeben.
Wir richten das Baufeld nach dem Plan ein und prüfen Anschlüsse und Zugänge vor dem Start der Gewerke.
Ändert sich der Bauablauf, dann passen wir Flächen und Wege an und halten die Baustellenordnung aktuell.
Liegt ein Bauvorhaben am Rand einer früheren Tagebaufläche in der Nähe des Gremminer Sees, dann ist der Untergrund oft der erste Engpass. Wir prüfen vor dem Aufbau, welche Teilflächen Container und Lager tragen. Danach entscheidet sich, wo Zufahrt und Wendebereich liegen.
Handelt es sich dagegen um eine Sanierung im Stadtkern, dann steht der Platz im Vordergrund. Dort planen wir kleine Lagerflächen, kurze Liefertakte und einen Zaun, der Gehwege und Gebäude schont. Beide Fälle brauchen denselben Ablauf: erst messen und abstimmen, dann aufbauen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alle weiteren Leistungen. Das Logistik-Management nutzt Zufahrten und Wendeflächen aus unserem Plan. Die Baustellensicherheit baut auf der Zaunlinie und den Zugängen auf. Dafür stimmen wir die Pläne von Anfang an aufeinander ab.
Auch Umweltauflagen fließen ein. Liegt das Baufeld nah an Wald oder Gewässer, dann berücksichtigen wir Schutzstreifen und Lagerorte für Betriebsstoffe schon beim Zuschnitt der Flächen. So muss später nichts mehr verschoben werden.
Die Dübener Heide ist sandig geprägt und rund um die Stadt wurde Braunkohle abgebaut. Auf früheren Bergbauflächen kann der Boden aufgeschüttet und ungleichmäßig sein. Deshalb prüfen wir vor dem Aufbau, wo Container und Lager stehen können.

Schicken Sie uns Lage und Zeitplan Ihres Vorhabens. Wir melden uns bei Ihnen und sprechen die Einrichtung durch.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gräfenhainichen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit