
Mühldorf am Inn liegt am Rand einer Innschleife und steigt in mehreren Stufen vom Fluss an. Wer hier ein Baufeld einrichtet, hat es je nach Standort mit tragfähigem Schotter, feinkörnigem Auenboden oder einer engen Altstadtlage zu tun.
Wir planen die Baustelleneinrichtung in Mühldorf deshalb vom Grundstück aus. Das umfasst die Aufteilung der Flächen, die Zufahrt, Büro- und Aufenthaltsbereiche sowie Strom und Wasser. Am Ende steht ein Plan, der vor dem ersten Spatenstich mit der Bauleitung abgestimmt ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stadtgebiet verteilt sich auf sechs Terrassenstufen. Auf der höchsten Stufe liegen Altmühldorf, Mößling und das Bahngelände auf Schotter. Direkt am Inn dagegen herrscht feinkörniger Auenboden, der früher als überschwemmungsgefährdet galt. Lagerflächen und Fahrwege sollten dort anders geplant werden als oben auf der Hochfläche.
Die Stufen sind durch Böschungen getrennt. Wer ein Baufeld an einer Kante einrichtet, braucht ausreichend Abstand für Lagerung und Wendekreise. Steigungen auf den Zufahrten wirken sich auf beladene Fahrzeuge aus und gehören schon in die Einrichtungsplanung.
In der Altstadt um den fast 500 Meter langen Stadtplatz mit seinen Häusern im Inn-Salzach-Stil ist kaum Fläche vorhanden. Hier läuft vieles über kleine Stellflächen auf dem Grundstück oder in der Nachbarschaft. Die Absprache mit der Stadt über Sondernutzung und Zeiten gehört früh in den Ablauf.

Wir legen Lager, Wendeflächen und Fußwege so fest, dass sie zum Gelände passen. Auf Terrassenkanten und an Böschungen planen wir Abstände ein, die der Boden vor Ort zulässt.
Wir planen Standort und Anschlüsse für Besprechungs-, Pausen- und Sanitärbereiche. Auf engen Grundstücken in der Altstadt wird die Stellfläche zuerst geklärt.
Wir stimmen Baustrom und Bauwasser mit den Versorgern ab und legen Verteilpunkte fest. Auf Flächen nahe dem Inn berücksichtigen wir den höheren Wasserstand im Boden.
Wir planen Absperrung, Beschilderung und Ein- und Ausfahrt. Wo eine Bundesstraße oder die Altstadt angrenzt, stimmen wir den Plan mit der zuständigen Behörde ab.
Flächen und Wege passen zum Untergrund und müssen nicht nachträglich umgebaut werden.
Zufahrt und Ladezone sind festgelegt, bevor die ersten Lieferungen eintreffen.
Strom und Wasser sind rechtzeitig abgestimmt und halten die Gewerke nicht auf.
Behörden und Nachbarn erhalten einen klaren Plan zu Zeiten und Flächen.
→ Wir ordnen Lagerflächen und Fahrwege dem Untergrund zu. Schwere Lasten stehen auf tragfähigen Flächen, empfindliche Bereiche bleiben frei.
→ Wir legen Zufahrten und Wendeflächen so an, dass Fahrzeuge nicht an Kanten rangieren müssen. Der Abstand zur Böschung wird im Plan eingetragen.
→ Wir planen kleine Lagermengen, feste Ladezonen und Absprachen mit Anliegern. Größere Mengen kommen nur dann auf die Baustelle, wenn sie gebraucht werden.
→ Wir klären Anschlusspunkte vor Baubeginn mit den Versorgern. So steht die Versorgung, bevor das erste Gewerk sie braucht.
Vorhaben am Bahngelände mit begrenzten Zufahrten, Abstandsflächen und Abstimmung mit dem Bahnbetrieb.
Größere Baufelder im Gewerbeumfeld mit Schwerlastverkehr, Lager und Anschluss an die Bundesstraßen.
Umbauten an Häusern im Inn-Salzach-Stil mit sehr kleinem Platzangebot und Sondernutzung.
Neubauten an Hanglagen mit Böschungen, Zufahrten und gestuften Flächen.

Wir prüfen Lage, Höhenlage, Zufahrt und Untergrund und klären, welche Flächen tatsächlich nutzbar sind.
Wir zeichnen Lager, Wege, Büro- und Aufenthaltsbereiche sowie Anschlusspunkte in einen Lageplan ein.
Wir besprechen den Plan mit der Bauleitung, den Versorgern und bei Bedarf mit der Stadt.
Die Einrichtung wird umgesetzt und mit dem Baufortschritt angepasst, wenn sich Phasen ändern.
Liegt ein Neubau auf einer der oberen Terrassen, dann ist meist ausreichend Fläche vorhanden. In diesem Fall konzentrieren wir uns auf Zufahrt, Lagerbereiche und die Frage, wo Kran und Lieferfahrzeuge stehen, ohne die Böschungskante zu belasten.
Steht ein Umbau am Stadtplatz an, dann fehlt der Platz. Wir planen dann kleine Stellflächen, feste Zeiten für Anlieferung und eine Wegeführung, die Passanten sicher am Baufeld vorbeiführt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist der Anfang jedes Bauablaufs. Sie legt fest, wo gelagert wird, wie Fahrzeuge fahren und wer wann Zutritt hat. Wir stimmen sie deshalb mit dem Bauzeitenplan der Gewerke ab.
Zusammen mit Liefersteuerung und Sicherung entsteht ein Gesamtbild für die Baustelle. Je früher dieses Bild steht, desto weniger muss während der Bauzeit umgeräumt werden.
Zuerst wird geklärt, auf welcher Stufe das Grundstück liegt, denn der Untergrund unterscheidet sich zwischen Schotter und Auenboden. Danach legen wir Lager, Zufahrt und Wendeflächen fest und halten Abstand zu Böschungen ein.

Schildern Sie Lage und Zeitplan. Wir schlagen eine passende Einrichtung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mühldorf am Inn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit