
Meißen liegt etwa 25 Kilometer nordwestlich von Dresden und rund 75 Kilometer östlich von Leipzig. Wer Material von dort heranfährt, kommt am Ende in eine Stadt, die von einem Fluss geteilt wird und deren Altstadt sich am Burgberg drängt. Dazu gehört das enge Tal der Triebisch. Jede dieser Lagen stellt andere Ansprüche an Fahrzeuge, Zeiten und Wege.
Logistik-Management bedeutet, dass wir den Materialfluss einer Baustelle als Ganzes betrachten. Wir erfassen, was wann gebraucht wird, vergeben Zeitfenster, bestimmen Routen und Abladeplätze und sorgen dafür, dass die Gewerke nicht aufeinander warten. Das Konzept bleibt lebendig und wird angepasst, sobald sich Termine verschieben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Elbe trennt die Stadt. Brücken bündeln den Verkehr. Die Elbbrücke an der Altstadt gehört dazu, ebenso die Eisenbahnbrücke. Wer eine Baustelle auf der anderen Flussseite beliefern soll, plant den Weg über die Brücke und den Zeitpunkt der Fahrt so, dass sich Lieferfahrzeuge nicht im Berufsverkehr stauen.
Die Altstadt rund um den Burgberg ist für schwere Fahrzeuge kaum gemacht. Gewachsene Gassen, Bürgerhäuser aus verschiedenen Jahrhunderten und der Besucherverkehr rund um Dom und Albrechtsburg lassen wenig Spielraum. Anlieferungen müssen kurz, gezielt und rückwärts planbar sein.
Im Triebischtal, im Bereich der Bahnhöfe und in den Stadtteilen wie Zscheila oder Zaschendorf unterscheiden sich die Verhältnisse nochmals. Das Stadtgebiet umfasst 12 Stadtteile auf gut 30 Quadratkilometern. Für jedes Baufeld lohnt eine eigene Betrachtung der Zufahrt.

Wir sammeln Mengen, Fahrzeugtypen und Termine aller Gewerke und leiten daraus einen Plan ab. So sehen wir früh, wo sich Lieferungen überschneiden würden.
Jeder Lastwagen bekommt ein Fenster und einen Platz. In engen Lagen sorgt das dafür, dass kein Fahrzeug auf der Straße warten muss.
Wir wählen Strecken über Elbbrücken und Zufahrten, die für das jeweilige Fahrzeug passen. Die Fahrer informieren wir vorab.
Lieferzeiten werden mit Anwohnern, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen in der Nachbarschaft so abgestimmt, dass sie den Alltag möglichst wenig stören.
Lastwagen müssen nicht in engen Straßen warten, sondern kommen, wenn abgeladen werden kann.
Das Material liegt nicht lange im Weg, weil es eintrifft, wenn das Gewerk es braucht.
Brücken und Hauptstraßen werden zu ruhigeren Zeiten genutzt.
Anwohner, Gäste und Betriebe in der Nähe spüren die Baustelle weniger.
→ Wir legen Anlieferungen in ruhigere Stunden und planen die Brückenfahrt als festen Punkt im Zeitfenster ein.
→ Wir setzen kleinere Fahrzeuge oder Umladepunkte ein und führen große Lieferungen nur bis zu einer Stelle, von der aus der Weg frei ist.
→ Wir legen Lieferungen auf Zeiten mit wenig Betrieb und sichern die Abladestelle, damit Fußgänger nicht in Gefahrenbereiche geraten.
→ Wir sehen für den Fall einer Warnung vor, welche Lieferungen vorgezogen werden und welche Material zunächst nicht angeliefert wird.
Umbauten in der historischen Altstadt, bei denen jede Lieferung durch enge Gassen muss.
Neubau- und Umbauvorhaben in Stadtteilen mit mehreren Gewerken und dichtem Lieferbedarf.
Vorhaben am Elbufer und an der Triebisch, bei denen schwere Baustoffe über wenige Zufahrten laufen.
Baustellen im Bereich der Bahnhöfe und Elbübergänge mit knappen Zufahrten und viel Durchgangsverkehr.

Wir fragen bei den Gewerken ab, welche Mengen und Fahrzeuge wann benötigt werden.
Aus den Angaben entstehen Zeitfenster, Routen und Abladeplätze, die zur Lage der Baustelle passen.
Wir geben Fahrern Strecke, Zeitfenster und Abladestelle vorab bekannt, damit niemand sich vor Ort suchen muss.
Verschiebt sich etwas, passen wir den Plan an und informieren Gewerke und Bauleitung.
Liegt eine Baustelle auf der linken Elbseite nahe dem Burgberg, dann endet die Zufahrt für große Fahrzeuge oft vor dem eigentlichen Ziel. Wir würden in diesem Fall einen Sammelpunkt am Rand benennen, kleinere Fahrzeuge für die letzte Strecke vorsehen und jede Fuhre mit einem festen Zeitfenster verknüpfen.
Wird auf der anderen Seite des Flusses gebaut, dann entscheidet der Weg über die Brücke über den Tagesablauf. Wir planen für diesen Fall Anlieferungen außerhalb der Stoßzeiten, stimmen Bündelungen mit dem Auftraggeber ab und halten fest, wer bei Verzögerungen informiert wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Liefersteuerung baut auf der Einrichtung auf. Wo Zaun, Tor und Abladefläche stehen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig kommen können. Deshalb stimmen wir beides miteinander ab.
Mit dem operativen Teil verzahnt sich die Steuerung dort, wo Material ankommt und weitergegeben wird. Wer weiß, wann geliefert wird, kann Personal, Kran und Lager vorbereiten und auch die Abfuhr von Abfall in denselben Takt legen.
Wir nehmen die Übergänge als festen Punkt in die Route auf und planen Lieferungen so, dass sie möglichst außerhalb der Stoßzeiten über die Brücke laufen. Bei Sperrungen legen wir eine Ausweichroute fest.

Nennen Sie uns Baustelle und Termine, dann stellen wir Zeitfenster und Anfahrtswege für Ihr Vorhaben auf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Meißen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit