
Meiningen liegt zwischen 280 und 470 Metern Höhe, die Werra durchfließt das Stadtgebiet von Süd nach Nord. Wer hier eine Baustelle einrichtet, muss zuerst die Frage beantworten, ob sie im Tal oder auf einer der Hochflächen liegt. Im Tal ist der Platz knapp und der Grundwasserstand ein Thema. Oben ist es weiträumiger, dafür sind die Wege zur Baustelle länger.
Eine Baustelleneinrichtung in Meiningen beginnt deshalb mit der Fläche. Wir planen, wo Container, Lager, Kranstellplatz und Zufahrt stehen, wie Baustrom und Bauwasser ankommen und wie Gelände und Nachbarschaft gesichert werden. Das Ergebnis ist ein Einrichtungsplan, den alle Gewerke vor dem ersten Spatenstich kennen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt entstand nach dem Stadtbrand von 1874 im klassizistischen Stil neu und ist von Werra-Armen und Gräben umgeben. Wehre teilen den Fluss in mehrere Läufe. Wer dort baut, findet selten freie Flächen vor. Jeder Quadratmeter für Container, Lager oder Gerüstfuß muss mit der Straße, dem Gehweg und den Anliegern abgestimmt werden.
Auf den Hochflächen um 450 Meter Höhe liegen das Gewerbegebiet Dreißigacker und das Industriegebiet Rohrer Berg. Der Untergrund besteht dort aus Muschelkalk, den die Region als Meininger Kalkplatten kennt. Für die Baustelleneinrichtung heißt das: tragfähiger Grund für Stellflächen und Kranaufstellung, aber Fels und Hangkanten, die bei der Planung von Leitungen und Zufahrten zählen.
In Ufernähe der Werra lohnt es sich, Lagerflächen und Containeranlagen möglichst hoch zu legen. Die Pegelstände haben in der Vergangenheit stark ausgeschlagen, am Pegel Meiningen wurden im Dezember 1967 236 Kubikmeter pro Sekunde gemessen. Eine Einrichtung in Tallage braucht daher einen Plan, wie Material und Geräte bei steigendem Wasser verlegt werden.

Wir legen fest, wo Büro, Aufenthalt, Lager und Kranstellplatz stehen. In der Werraaue achten wir auf Höhenlage und Fluchtweg zum Hang. Auf dem Rohrer Berg oder in Dreißigacker zählen eher Zufahrtsradien und Rangierfläche für Sattelzüge.
Wir planen Containeranlagen mit Anschlüssen für Strom, Wasser und Abwasser. In der Altstadt prüfen wir, ob eine Aufstellung auf der Fahrbahn genehmigungsfähig ist. Auf freien Flächen schaffen wir ausreichend Abstand zu Böschungen und Gräben.
Wir klären die Anschlusspunkte und stimmen sie mit dem Netzbetreiber ab. Die Verteilung ordnen wir so, dass kein Kabel Verkehrswege kreuzt. Das gilt besonders in schmalen Straßen, in denen Anlieferung und Gehweg dicht beieinander liegen.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrung richten wir an den Nutzern der Umgebung aus: Fußgänger in der Altstadt, Lkw-Verkehr im Gewerbegebiet. Wo die Baustelle an einem Betriebsgelände liegt, planen wir getrennte Zugänge.
Der Einrichtungsplan berücksichtigt die Höhenlage von Werraaue und Hochfläche von Anfang an.
Container, Lager und Kran stehen dort, wo sie Verkehr und Nachbarschaft am wenigsten stören.
Anschlüsse für Strom und Wasser sind geklärt, bevor die Gewerke anrücken.
Für Hochwasserlagen liegt ein einfacher Räumplan vor, der allen Beteiligten bekannt ist.
→ Wir zeichnen den Einrichtungsplan nach den tatsächlichen Maßen, bündeln Lager und Büro in Containern mit mehreren Etagen und holen Material in Tagesmengen heran.
→ Lager und Technik stehen möglichst auf der höchsten Fläche. Für den Ernstfall legen wir fest, wer was wohin räumt, bevor Wasser im Baufeld steht.
→ Wir prüfen vor der Aufstellung die Tragfähigkeit und legen Leitungstrassen so, dass nicht nachträglich im Kalkstein gestemmt werden muss.
→ Wir trennen Baustellenzugang und Betriebszugang, legen Wege fest und stimmen Zeiten ab, in denen beide Seiten zufahren.
Gerüst, Container und Materiallager in engen Straßen, abgestimmt mit Anliegern und Gehwegen.
Baustelleneinrichtung auf den Hochflächen mit Platz für Lkw, Kran und Materialfläche.
Höhenangepasste Lagerflächen und Räumplan für Baufelder nahe der Werra.
Einrichtung auf freier Fläche, etwa in Herpf, mit Zufahrt über Landstraßen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Umgebung an und halten Maße, Höhen und Leitungen fest.
Wir zeichnen Container, Lager, Kran und Zufahrten in einen Plan und stimmen ihn mit Ihnen ab.
Wir klären Strom, Wasser, Abwasser und, wo nötig, die Genehmigung für Flächen im öffentlichen Raum.
Wir richten die Baustelle ein und prüfen sie gemeinsam mit Ihnen. Danach übergeben wir sie an die Gewerke.
Liegt eine Baustelle in Ufernähe der Werra und soll ein Rohbau im Herbst starten, dann stellen sich drei Fragen gleichzeitig: Wo stehen Container und Lager hochwassersicher, wie kommt der Lkw an die Baugrube und wer räumt bei steigendem Pegel was? Ohne Plan werden diese Fragen erst beantwortet, wenn der Pegel schon steigt.
In diesem Fall zeichnen wir die Fläche maßstäblich, legen Lager und Technik auf den höchsten Punkt und planen die Zufahrt so, dass sie auch bei nassem Boden befahrbar bleibt. Der Räumplan steht auf einer Seite, damit er jeder Kolonne bekannt ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für Anlieferung, Sicherheit und Entsorgung. Was wir bei den Flächen festlegen, bestimmt später die Zeitfenster für Lieferungen und die Position von Schranke und Zugang.
Deshalb stimmen wir den Plan mit der Planung der Anlieferung und mit den Sicherheitsfragen ab. Wer in Meiningen baut, bekommt so ein zusammenhängendes Konzept statt vieler Einzelpläne.
Stehen Container oder Gerüste auf öffentlichen Flächen, ist in der Regel eine Sondernutzungserlaubnis bei der Stadt nötig. Wir bereiten den Antrag mit Lageplan und Zeitraum vor, damit die Genehmigung rechtzeitig vorliegt.

Schildern Sie uns Lage und Zeitplan, wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Meiningen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit