
Unfälle auf Baustellen sind selten. Kommt es doch dazu, zählen die ersten Minuten. Ein Betriebssanitäter versorgt Verletzte, bis der Rettungsdienst eintrifft. Er ruft ihn bei Bedarf, weist ihn ein und hält den Vorfall hinterher schriftlich fest.
Für Lutherstadt Eisleben spielt die Größe des Stadtgebiets eine Rolle. Die Stadt misst rund 25 mal 10 Kilometer und umfasst neben der Kernstadt elf Ortsteile. Eine Baustelle am Rand liegt weit vom Zentrum entfernt. Einsatzkräfte brauchen deshalb eine klare Beschreibung, wohin sie müssen.
Eigenes Personal
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Kernleistungen
Einsatzbereit
Wie viele Menschen auf dem Gelände arbeiten, entscheidet über den Bedarf. DGUV Vorschrift 1 § 27 schreibt bei mehr als 100 Versicherten auf einer Baustelle einen Betriebssanitäter vor. Unterhalb dieser Schwelle genügen häufig Ersthelfer. Gefährliche Arbeiten können aber auch dort einen Sanitäter rechtfertigen.
Die Lage kommt hinzu. Bei der Weitläufigkeit des Stadtgebiets und der Zufahrt über die Bundesstraßen oder die A 38 kann der Weg zu einer Baustelle am Rand länger sein als im Zentrum. Im Zentrum dagegen erschweren verkehrsberuhigte Straßen und enge Quartiere das Heranfahren. In beiden Fällen hilft eine Person, die Erste Hilfe leistet und den Rettungsdienst einweist.
Entscheidend ist ebenso, was gebaut wird. Beim Umbau älterer Häuser drohen Stürze, Stolperstellen und Schnittverletzungen. Im Tiefbau arbeiten Bagger dicht bei Menschen. Heißarbeiten bergen ein Brandrisiko. Im Untergrund der Stadt wirken zudem seit Langem Auflösungsprozesse von Salzgestein, im Umfeld kommen Erdfälle vor. Wo Gruben und Gräben entstehen, hilft eine eingewiesene Person, die im Ernstfall die Abläufe in die Hand nimmt.

Ausgebildete Betriebssanitäter versorgen Verletzte und alarmieren bei Bedarf den Rettungsdienst. Die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge bleibt durch sie frei.
Brandschutzhelfer wissen, wo bei Heißarbeiten und Bauabfällen Gefahr droht. Sie helfen, Brände zu verhindern und ein Gebäude zu räumen.
Vorab klären wir den Meldeweg, die Einfahrt für den Rettungsdienst und die Person, die ihn empfängt. Welche Ausstattung die Baustelle sonst noch braucht, ist nach Absprache zu entscheiden.
Vorfälle halten wir nach den gesetzlichen Vorgaben schriftlich fest. Bauleitung und Berufsgenossenschaft erhalten so eine klare Grundlage.
Wenn Sekunden zählen, überbrückt eine geschulte Person die Zeit bis zum Rettungsdienst.
Einsatzkräfte finden die Baustelle ohne Suche, weil sie am Treffpunkt erwartet werden.
Ab der gesetzlichen Schwelle für Betriebssanitäter ist die Vorgabe erfüllt.
Die Unterlagen zu jedem Vorfall sind vollständig, was Rückfragen der Berufsgenossenschaft erleichtert.
→ Wir bestimmen einen Treffpunkt für den Rettungsdienst. Eine Person erwartet die Kräfte an der Zufahrt.
→ Ein freier Rettungsweg wird mit dem Zaun- und Lieferplan abgestimmt, damit er nicht zugestellt wird.
→ Jeder Bereich bekommt eine Person, die im Notfall ansprechbar ist und die Meldung weitergibt.
→ Wir planen den Weg zum Verletzten und die Meldekette vorab und besprechen sie mit der Bauleitung.
Vorhaben mit so vielen Beschäftigten, dass ein Betriebssanitäter gesetzlich vorgeschrieben ist.
Umbauten in engen Gebäuden und Gassen der Altstadt mit Sturz- und Brandgefahr.
Arbeiten im Boden mit Maschinen, bei denen Verletzte nur schwer erreichbar sein können.
Bauplätze, zu denen der Rettungsdienst länger unterwegs ist.

Wir erfassen, wie viele Menschen dort arbeiten, was gebaut wird und wo die Baustelle liegt.
Die Bauleitung bespricht mit uns Rettungswege, Treffpunkt und Meldeweg, bevor sie gelten.
Zu den vereinbarten Zeiten sind Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer vor Ort.
Aus den Vorfallberichten ergibt sich, ob das Konzept so bleibt oder angepasst wird.
Entsteht ein großes Bauvorhaben in einem der Ortsteile oder im Gewerbegebiet am Stadtrand, dann hat der Rettungsdienst einen weiteren Weg. Für diesen Fall gibt es vorab einen Treffpunkt an der Zufahrt. Der Sanitäter betreut den Verletzten, bis die Einsatzkräfte da sind.
Steht im Zentrum ein Umbau an, dann wird vor allem die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge knapp. Der Plan sieht dort einen Rettungsweg vor, der nicht zugestellt wird. Eine Person vor Ort führt die Kräfte direkt zum Verletzten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst beginnt schon beim Flächenplan der Baustelle. Dort stehen Rettungswege, Treffpunkte und Zuständigkeiten. Sie gelten für jedes Gewerk.
Auch das Tor spielt eine Rolle. Wer dort steht, lässt Einsatzfahrzeuge ohne Aufenthalt durch und kontrolliert, dass die Wege frei sind.
DGUV Vorschrift 1 § 27 verlangt ihn, sobald mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle tätig sind. Bei einem kleineren Vorhaben in Lutherstadt Eisleben hängt es von der Gefährdung ab. Wir gehen das gemeinsam mit Ihnen durch.

Schildern Sie uns Größe und Art Ihrer Baustelle. Wir sagen Ihnen, welche Versorgung sinnvoll ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lutherstadt Eisleben. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit