
Wer in Husum baut, steht oft auf zwei sehr verschiedenen Untergründen. Die Stadt liegt dort, wo die Bredstedt-Husumer Geest in die Eiderstedter Marsch übergeht: Schobüll sitzt auf dem Geestrücken, während Dockkoog und Porrenkoog eingedeichtes Marschland sind. Für die Einrichtung einer Baustelle bedeutet das, dass Containerstellplätze, Kranaufstellflächen und Baustraßen nicht überall gleich tragen.
Wir planen die Baustelleneinrichtung vom ersten Lageplan an: welche Fläche das Material aufnimmt, wo die Unterkünfte stehen, wie Baustrom und Bauwasser verlegt werden und an welcher Stelle Lastwagen ein- und ausfahren. Ob ein Wohnquartier am Stadtrand entsteht oder ein Gebäude in der engen Altstadt umgebaut wird, die Einrichtung richtet sich nach dem Grundstück und nicht nach einem Standardplan.
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Der Boden entscheidet über den Aufbau. Am Außenhafen ist der Grundwasserspiegel nach Angaben der Stadt äußerst hoch. Das Gelände dort liegt in einem Hochwasserrisikogebiet. Auf weichem Marschboden brauchen Containeranlagen und Lagerflächen eine tragfähige Unterlage, Gräben für Leitungen füllen sich schnell mit Wasser. Die Bodengutachten, die den Husumer Bebauungsplänen beiliegen, sind deshalb die erste Unterlage, die wir für die Einrichtungsplanung lesen.
In der Innenstadt fehlt Platz. Rund um Marktplatz, Marienkirche und Altes Rathaus stehen die Häuser dicht, donnerstags belegt der Wochenmarkt den Platz. Eine Baustelle zwischen Altbauten muss mit schmalen Stellflächen auskommen, oft ohne eigenen Lagerplatz und mit Containern, die gestapelt statt nebeneinander stehen. Im Sanierungsgebiet Obere Neustadt kommt hinzu, dass Eigentümer vor Baumaßnahmen eine sanierungsrechtliche Genehmigung brauchen.
Am Stadtrand ist es umgekehrt. Für das Gewerbegebiet Ost hat die Stadt eine Erweiterung um weit über 200.000 Quadratmeter angekündigt. Auf großen, noch unbebauten Flächen geht es weniger um Enge als um Ordnung: feste Baustraßen, klar getrennte Lagerzonen und Zufahrten, die auch bei Regen befahrbar bleiben. Die Brise von der Nordsee und salzhaltige Luft sprechen dafür, Material abgedeckt und Bauzäune windfest zu stellen.

Wir legen fest, wo Container, Kran, Lager und Baustraße stehen. Das gleichen wir mit den Angaben aus Bodengutachten und Lageplan ab. Auf Marschflächen sehen wir Lastverteilung durch Schotter- oder Plattenlagen vor, auf der Geest bei Schobüll reicht oft ein schlankerer Unterbau.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer werden so aufgestellt, dass Wege kurz bleiben und die Anlage auch bei Wind sicher steht. In der Husumer Altstadt planen wir gestapelte Lösungen, wenn neben dem Gebäude nur ein Streifen Gehweg zur Verfügung steht.
Wir koordinieren Anschlüsse, Verteilerstandorte und Leitungswege. Bei hohem Grundwasser führen wir Kabel und Schläuche möglichst oberirdisch und geschützt, damit offene Gräben nicht volllaufen und die Versorgung der Gewerke nicht unterbricht.
Bauzäune mit Windsicherung, Beschilderung und Absperrungen gehören zur Grundausstattung. Liegt die Baustelle an einer Hauptachse wie der Deichstraße oder im Bereich der Fußgängerwege der Innenstadt, stimmen wir die Absperrung mit der zuständigen Verkehrsbehörde ab.
Die Einrichtung passt zum Untergrund, weil sie auf Bodengutachten und Lageplan aufbaut.
Container, Lager und Baustraße stehen von Beginn an dort, wo sie bis zum Ende bleiben können.
Versorgung mit Baustrom und Bauwasser ist geplant, bevor das erste Gewerk anrückt.
Bauzaun und Absperrungen sind auf Wind und Verkehr an der Küste ausgelegt.
→ Wir planen tragfähige Aufstellflächen und befestigte Fahrwege von Anfang an ein und richten die Lagerzonen auf dem höchsten und festesten Teil des Grundstücks ein.
→ Wir arbeiten mit gestapelten Containern, kleinen Pufferflächen und einer Anlieferung in Teilmengen, damit auf der Baustelle nur liegt, was in den nächsten Tagen verbaut wird.
→ Bauzäune erhalten Ballast und Streben, Material wird abgedeckt und gesichert, lose Verpackung kommt sofort in geschlossene Behälter.
→ Wo möglich, verlegen wir Versorgungsleitungen oberirdisch in geschützten Kanälen und legen Verteiler so, dass kurze Wege zu allen Gewerken entstehen.
Neue Bebauungspläne wie „Engelsburger Weg“ oder „Lehmkuhlen“ stehen für Wohnbau, bei dem Baustraßen, Lagerflächen und Container für mehrere Häuser gleichzeitig geplant werden müssen.
Sanierungen und Umnutzungen rund um den Marktplatz und in der Neustadt arbeiten mit wenig Fläche und dichter Nachbarbebauung.
Die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets Ost bringt große Hallen- und Bürobauten, bei denen Einrichtung und Erschließung parallel laufen.
Am Außenhafen treffen hoher Grundwasserspiegel, Hochwasserrisiko und eine einzige Zufahrt aufeinander, was eine sorgfältige Flächenplanung verlangt.

Wir sichten Lageplan, Bodengutachten und Zufahrten und klären, welche Flächen tragen und wo Platz fehlt.
Container, Kran, Lager, Baustraße, Strom und Wasser bekommen ihren Platz, abgestimmt auf die Bauabschnitte.
Wir richten die Baustelle ein, stellen Bauzaun und Beschilderung und prüfen alles gemeinsam mit der Bauleitung.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir die Einrichtung an und bauen sie zum Schluss geordnet zurück.
Liegt eine Baustelle für ein Mehrfamilienhaus auf Marschgrund nahe dem Dockkoog, dann prüfen wir zuerst, welche Flächen das Bodengutachten als tragfähig ausweist. Dort stehen Kran und Lager, die Unterkünfte rücken an den Rand. Die Zufahrt wird befestigt, bevor der erste Betonmischer kommt.
Muss dagegen ein Wohn- und Geschäftshaus in der Husumer Innenstadt umgebaut werden, dann reicht der Gehweg nur für einen schmalen Containerstapel und eine Ladezone. In diesem Fall wird das Lager ausgelagert, die Baustelle bekommt eine kleine Pufferfläche. Die Absperrung wird so gestellt, dass Fußgänger am Wochenmarkttag sicher vorbeikommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Rahmen, in dem Anlieferung, Lager, Sicherheit und Umweltauflagen später funktionieren. Deshalb planen wir sie zusammen mit dem Logistikkonzept: Wo der Lastwagen hält, muss auch eine Abladefläche sein. Wo Material lagert, muss der Kran hinreichen.
Ändert sich der Bauabschnitt, ziehen Container, Zaun und Versorgungsleitungen mit. Wir passen den Einrichtungsplan in jeder Phase an, damit in Husum aus dem Rohbaugelände geordnet eine Ausbaubaustelle wird und am Ende eine saubere Fläche übergeben werden kann.
Auf weichem, wassernahem Untergrund verteilen wir die Lasten von Containern, Kran und Fahrzeugen über befestigte Flächen. Grundlage sind die Bodengutachten zum Grundstück. Lager und schwere Geräte stehen dort, wo der Boden laut Gutachten trägt.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager, Zufahrt und Versorgung auf Ihrem Grundstück Platz finden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Husum. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit