
Je mehr Menschen gleichzeitig auf einer Baustelle arbeiten, desto wahrscheinlicher wird ein Unfall und desto wichtiger ist, wer in den ersten Minuten hilft. Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten Pflicht. In Flensburg betrifft das vor allem die großen Vorhaben der kommenden Jahre.
Wir stellen ausgebildete Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer für Baustellen. Sie übernehmen die Erstversorgung, alarmieren und lotsen den Rettungsdienst, dokumentieren Vorfälle und halten Verbandmaterial, Sanitätsraum und Löschmittel einsatzbereit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Peelwatt ist ein Zentralkrankenhaus mit rund 690 Betten, 30 Tagesklinikplätzen und 90 Betten Psychiatrie geplant, dazu ein Parkhaus mit bis zu 1.000 Stellplätzen und weitere Gebäude. Die Fertigstellung ist laut Ausschreibung bis Ende August 2030 vorgesehen. Auf einer Baustelle dieser Größe arbeiten in vielen Phasen weit mehr als 100 Menschen gleichzeitig.
Bis dahin versorgen in der Stadt zwei Krankenhäuser: das Diakonissenkrankenhaus zwischen Knuthstraße und Marienhölzungsweg und das St. Franziskus-Hospital an der Dorotheenstraße, beide nahe dem Burgplatz. Wie lange ein Rettungswagen von dort zu einer Baustelle braucht, hängt von Lage und Verkehr ab. Gerade in dieser Zeit zählt, was vor Ort geschieht, bis er eintrifft.
Gefährlich sind in Flensburg vor allem Arbeiten in der Höhe und am Wasser. Beim geplanten Umbau von Silos am Hafen-Ost wird in großer Höhe gearbeitet, an Kaimauern und im Industriehafen nahe der Wasserkante. Dazu kommen Hanglagen, auf denen Gerät und Material ins Rutschen kommen können.

Ausgebildete Betriebssanitäter sind während der Arbeitszeit auf der Baustelle, versorgen Verletzungen, entscheiden über die Alarmierung und betreuen Betroffene bis zur Übergabe an den Rettungsdienst.
Wir richten einen Sanitätsraum oder -container ein, halten Verbandmaterial, Trage und Defibrillator bereit und prüfen die Ausstattung in festen Abständen. Auf großen Feldern verteilen wir zusätzliche Verbandkästen nach Bauabschnitten.
Brandschutzhelfer kennen die Brandrisiken auf der Baustelle, etwa bei Schweiß- und Dacharbeiten, kontrollieren Löschmittel und leiten im Ernstfall die Räumung ein.
Wir legen fest, wo der Rettungswagen hält, halten die Zufahrt frei und weisen ihn ein. In hohen Gebäuden wie Silos klären wir vorab, wie ein Verletzter nach unten gebracht wird.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ist abgedeckt.
Verletzte werden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fachkundig versorgt.
Brandschutz und Sanitätsdienst sind auf einer Baustelle zusammen geplant.
Jede Versorgung ist dokumentiert und für die Berufsgenossenschaft nachvollziehbar.
→ Der Sanitäter versorgt vor Ort, der Rettungsweg über Treppenhaus oder Bauaufzug ist vorher festgelegt und frei, die Feuerwehr wird bei Bedarf früh hinzugezogen.
→ Wir nummerieren Bauabschnitte und Zufahrten, teilen sie der Leitstelle mit und schicken jemanden zum Tor, der den Wagen lotst.
→ Rettungsringe und Wurfleinen hängen griffbereit, die Arbeiten am Wasser sind dem Sanitäter bekannt und der Notruf nennt den genauen Liegeplatz.
→ Der Sanitäter dokumentiert jede Versorgung im Verbandbuch und meldet Häufungen an die Bauleitung, damit die Ursache abgestellt wird.
Das geplante Zentralkrankenhaus am Peelwatt mit Nebengebäuden und Parkhaus, über Jahre mit großer Belegschaft.
Umbau von Silos am Hafen-Ost zu Wohn- und Gewerbeflächen mit Arbeiten auf vielen Ebenen.
Arbeiten an Kaimauern und im Industriehafen, bei denen nahe am Wasser gearbeitet wird.
Größere Neubauten für Betriebe aus Maschinenbau, Elektrotechnik oder Kälte- und Wärmetechnik.

Wir klären mit Ihnen, wie viele Beschäftigte in welcher Phase auf der Baustelle sind und welche gefährlichen Arbeiten anstehen.
Wir legen Dienstzeiten, Sanitätsraum, Ausstattung, Sammelstellen und Rettungswege fest.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer sind zu den vereinbarten Zeiten vor Ort und dokumentieren jede Versorgung.
Steigt oder sinkt die Belegschaft, passen wir Besetzung und Ausstattung an.
Liegt eine Baustelle wie der geplante Klinikneubau am Peelwatt über Monate bei mehr als 100 Beschäftigten, dann besetzen wir während der Arbeitszeit einen Sanitätsraum mit einem Betriebssanitäter und legen für jeden Bauabschnitt fest, wo Verbandkasten, Defibrillator und Sammelstelle sind.
Wechseln die Gewerke häufig, dann weisen wir neue Firmen bei Arbeitsbeginn in Notruf, Sammelstellen und Rettungswege ein, damit jeder weiß, wo Hilfe zu finden ist und wie der Rettungsdienst auf das Gelände kommt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst ist Teil der Baustellenordnung. Mit Wachpersonal und Schrankendienst stimmen wir ab, wie der Rettungsdienst eingelassen und gelotst wird, mit der Baustelleneinrichtung, wo der Sanitätsraum steht.
Das Logistik-Management hält Rettungszufahrten in jedem Slot-Plan frei. So bleibt auf einer Flensburger Großbaustelle auch bei dichtem Lieferverkehr ein Weg für den Notfall offen.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist er auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Auch kleinere Baustellen können einen Sanitätsdienst sinnvoll nutzen, etwa wenn besonders gefährliche Arbeiten anstehen oder der Weg für den Rettungsdienst weit ist.

Nennen Sie uns Bauzeit, Belegschaft und besondere Arbeiten. Wir schlagen Ihnen einen passenden Sanitätsdienst vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Flensburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit