
Wer in Dippoldiswalde baut, beginnt mit der Frage nach dem Platz. Die Große Kreisstadt liegt auf rund 375 Metern Höhe am Nordrand des Osterzgebirges, mitten im Tal der Roten Weißeritz. In der Altstadt rund um Schloss und Stadtkirche ist wenig Raum für Container und Lagerflächen. In den Ortsteilen am Hang fehlt dagegen oft ebener Grund.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Büro- und Sanitärcontainer stehen, wie Baustrom und Bauwasser ankommen und wo die Fahrzeuge wenden. Wir planen diese Einrichtung so, dass sie zu Dippoldiswalde passt: zum Untergrund, zum Tal, zur Nachbarschaft. Das Ergebnis ist ein Plan, der vor dem ersten Spatenstich steht und auf den sich alle Gewerke beziehen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Unter Teilen der Altstadt liegen mittelalterliche Silbergruben. Grabungen am Obertor und an der Dresdner Straße haben Grubenhölzer aus dem 12. Jahrhundert zutage gebracht. Für die Einrichtung heißt das: Standorte für schwere Container, Lagerstapel und Kranaufstellflächen werden nicht nach Gefühl gewählt. Sie richten sich nach den Angaben aus Baugrunderkundung und Bergbehörde.
Die Rote Weißeritz hat im August 2002 gezeigt, was ein Gebirgsfluss anrichten kann. Flächen in der Talsohle können bei Starkregen unter Wasser stehen. Container, Tanks und Materiallager gehören dort möglichst auf höher gelegene Plätze. Wo das nicht geht, planen wir Sicherungswege ein und halten fest, wer bei einer Warnung was räumt.
Hinzu kommt die Lage im Bergland. Hänge, schmale Straßen und der Winter verlangen befestigte Zufahrten, Wendebereiche und eine Beschilderung, die auch bei Schnee lesbar bleibt. Die Ortsdurchfahrten sind eng. Eine Einrichtung, die dort Lkw-Verkehr aufnehmen soll, braucht eine geprüfte Schleppkurve statt einer Annahme.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so gestellt, dass sie weder die Zufahrt noch den Gehweg an der Altstadtstraße blockieren. Bei knappen Grundstücken prüfen wir eine gestapelte Anordnung. Sanitärlösungen dimensionieren wir nach der Zahl der Beschäftigten, nicht nach Faustregel.
Wir klären rechtzeitig, wo Anschlüsse liegen und welche Leistung abgerufen werden darf. Im Bergland mit langen Leitungswegen lohnt es sich, Verteiler nahe an die Arbeitsbereiche zu legen. So muss später niemand Kabel quer über Fahrwege ziehen.
Ein Bauzaun trennt Baufeld und Öffentlichkeit. Rund um Schloss und Marktbereich sind Fußwege und Zugänge zu Läden zu erhalten. Wir planen Zaunverlauf, Tore und Beschilderung gemeinsam mit der Verkehrsrechtlichen Anordnung, damit nichts nachträglich verschoben werden muss.
Wir zeichnen Lagerflächen, Fahrwege, Wendeplätze und Entladezonen in einen Lageplan ein. Böden mit geringer Tragfähigkeit oder verfüllte Schächte markieren wir als Sperrbereiche für schwere Lasten, soweit die Unterlagen das hergeben.
Alle Gewerke arbeiten nach einem gemeinsamen Lageplan.
Container, Wege und Anschlüsse stehen von Beginn an dort, wo sie gebraucht werden.
Sperrbereiche für schwere Lasten sind vor dem Aufbau bekannt.
Spätere Umstellungen auf der Fläche bleiben die Ausnahme.
→ Wir prüfen gestapelte Anordnung, Nutzung angrenzender Grundstücke mit Zustimmung der Eigentümer und getaktete Anlieferung, damit die Lagerfläche klein bleiben kann.
→ Standorte für schwere Lasten legen wir erst fest, wenn die Erkundungsergebnisse vorliegen. Lastverteilende Unterlagen und Abstände zu bekannten Bereichen fließen in den Plan ein.
→ Lager und Betriebsstoffe wandern auf höher gelegene Flächen. Für den Notfall steht ein kurzer Räumungsplan mit klaren Zuständigkeiten im Einrichtungsplan.
→ Wir planen Fahrwege mit ausreichender Breite und Gefälle ein und legen fest, wer die Zufahrt räumt und streut.
Umbau und Instandsetzung historischer Häuser bei knappen Flächen, engen Gassen und Anwohnern direkt nebenan.
Straßen-, Kanal- und Leitungsbau, bei dem Lagerflächen entlang der Trasse wandern.
Arbeiten im Hochwasserbereich, bei denen Flächen und Fluchtwege auf Pegelanstiege ausgelegt sein müssen.
Neubau und Erweiterung etwa in Malter, Paulsdorf oder Reichstädt, oft mit Hanglage und langen Zufahrten.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Nachbarschaft an und klären Untergrund und Hochwasserlage.
Container, Zaun, Lager, Wege und Anschlüsse werden maßstäblich eingezeichnet.
Wir richten die Fläche ein und übergeben sie mit einer kurzen Einweisung an die Gewerke.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir den Plan erneut. Passt er nicht mehr, stellen wir um.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt von Dippoldiswalde, dann beginnt die Planung mit einer Begehung. Wir messen die nutzbare Fläche, prüfen die Zufahrt und klären mit dem Bauherrn, welche Flächen Dritte mitnutzen dürfen. Danach entsteht ein Lageplan mit Containern, Zaun, Lagerzonen und Entladeplatz.
Gibt es Hinweise auf alte Grubenbereiche unter der Fläche, dann stimmen wir die Standorte schwerer Lasten mit Baugrundgutachter und Bergbehörde ab. Erst danach wird aufgebaut. Ändern sich später Bauabschnitte, dann wird der Plan angepasst und allen Beteiligten neu übergeben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Auf ihrem Lageplan setzen Logistik-Management und Anlieferung auf, ebenso Zugangskontrolle und die Entsorgung. Wer die Fläche früh festlegt, spart sich später Abstimmungen zwischen den Gewerken.
Wir übernehmen die Einrichtung einzeln oder als Teil eines größeren Pakets. In jedem Fall bleibt Ihr Bauleiter Ansprechpartner für die Entscheidungen auf der Baustelle. Wir liefern Plan und Umsetzung und halten beides aktuell.
Das hängt vom Grundstück ab. In Teilen der Altstadt liegen verfüllte Schächte aus dem Mittelalter. Ob Ihre Fläche betroffen ist, zeigen Baugrunderkundung und Auskunft der Bergbehörde. Die Einrichtung planen wir nach diesen Angaben.

Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns und klären, wie sich die Fläche sinnvoll aufteilen lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Dippoldiswalde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit