
Blieskastel liegt im Zentrum des Biosphärenreservats Bliesgau und hat 15 Stadtteile. Wer hier eine Baustelle einrichtet, trifft auf sehr verschiedene Ausgangslagen: auf den dicht bebauten Stadtkern an der Blies, auf Ortsteile mit Feldern und Streuobstwiesen und auf Hänge, die in den Wald übergehen.
Eine Baustelleneinrichtung legt fest, wo Zufahrt, Container, Lager, Medienanschlüsse und Absperrung liegen, bevor die ersten Fahrzeuge anrollen. Wir planen diese Bausteine als ein zusammenhängendes Konzept und richten es an der tatsächlichen Lage des Grundstücks aus.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Stadtkern von Blieskastel steht als Ensemble unter Schutz. Rund 133 Einzeldenkmale und 65 weitere Gebäude gehören dazu. Für die Einrichtung heißt das, dass Standflächen für Container und Lager knapp sind und dass Zaun und Zufahrt auf die Nachbarbebauung Rücksicht nehmen müssen.
Die Blies fließt durch das Stadtgebiet. In der Aue herrschen grundwassergeprägte Böden. Im Bliesgau kommen Muschelkalk mit mergeligen Anteilen vor, die zu Vernässung neigen. Standflächen für Kran und Container sollten dort nur nach klaren Aussagen zum Baugrund festgelegt werden.
Das gesamte Stadtgebiet liegt im Biosphärenreservat. Außerhalb der Ortslagen grenzen Baufelder oft an Wiesen und Streuobstbestände. Lagerflächen und Zufahrten sollten so geplant sein, dass nur die Fläche in Anspruch genommen wird, die der Bau wirklich braucht.

Im Plan liegen Container, Lagerplätze und Kranstellfläche auf tragfähigem Grund. Im Altstadtbereich zählt jeder Quadratmeter, am Ortsrand eher die Frage, wie wenig Wiese befahren werden muss.
Kommen Lastzüge bis zur Baustelle und auch wieder hinaus? Wo enge Gassen oder Steigungen das nicht zulassen, sehen wir eine Einweisung vor oder verlegen die Zufahrt.
Baustrom, Bauwasser und Abwasser führen wir abseits der Fahrwege. Regenwasser vom Baufeld leiten wir kontrolliert ab, damit es weder Nachbargrundstücke erreicht noch in Richtung Blies fließt.
Die Abgrenzung folgt der Umgebung. Im Stadtkern denken wir an Gehwege und Passanten, am Ortsrand an Feldwege und die Zugänge zu Wald und Wiese.
Die Baustelle beginnt mit klaren Wegen, ohne dass später Container versetzt werden müssen.
Auf nassem Grund stehen Anlagen und Lager von Anfang an sicher.
Die Zufahrt wird vor dem ersten Lieferverkehr geklärt und nicht erst im Engpass.
Alle Gewerke sehen im Plan, wo Lager, Strom und Wasser zu finden sind.
→ Wir staffeln die Bereiche je Bauphase, nutzen Nachbarflächen nach Absprache mit dem Eigentümer und planen eine Pufferfläche in der Nähe.
→ Wir bitten um das Baugrundgutachten und planen befestigte Fahrwege und Standflächen, bevor Kran und Container kommen.
→ Wir legen die Anlieferwege zusammen mit dem Bauablauf fest und planen Einweisung und Absperrung dort, wo Fahrzeuge einbiegen.
→ Wir begrenzen Lager und Fahrwege auf das Nötigste und stimmen den Plan früh mit der Bauleitung und gegebenenfalls der Naturschutzbehörde ab.
Bei Gebäuden im geschützten Stadtkern bestimmen enge Gassen und Nachbarbebauung, wo Container, Lager und Zufahrt liegen können.
In Stadtteilen wie Niederwürzbach oder Lautzkirchen müssen Zufahrt und Lager auf Parzellen mit Anwohnerverkehr eingerichtet werden.
In Flussnähe entscheiden Grundwasser und Bodenaufbau darüber, wo Kran und Container tragfähig stehen.
Bei Schulen und Verwaltungsgebäuden braucht die Baustelle einen Zaun für den Schutz der Nutzer. Die Zufahrt darf den Betrieb nicht stören.

Wir begehen das Grundstück samt Zufahrt und Nachbarschaft. Dazu werten wir Lageplan, Terminplan und vorhandene Aussagen zum Baugrund aus.
Wir tragen Standflächen, Fahrwege, Medienanschlüsse und Zaunverlauf in einen Plan ein und besprechen ihn mit Ihrer Bauleitung.
Container, Zaun, Anschlüsse und Schilder werden wie geplant gesetzt. Wir kontrollieren das Ergebnis vor der Übergabe.
Mit jeder neuen Bauphase prüfen wir, ob Lager und Wege noch passen. Bei Bedarf ändern wir den Plan.
Liegt eine Baustelle im Stadtkern an einer engen Gasse, dann reicht die Grundstücksfläche meist nicht für Container, Lager und Kranstellplatz. Wir prüfen in diesem Fall zuerst, was zwingend auf das Grundstück gehört und was auf einer Fläche in der Nähe stehen kann.
Liegt das Baufeld dagegen in der Bliesaue, dann klären wir zuerst, wie tragfähig der Boden ist. Zufahrt, Standflächen und Zaun werden danach als ein Paket abgestimmt, sodass die Nachbarn die Baustelle als geordnet erleben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Mit dem Aufbau ist die Arbeit nicht getan. Sobald der Rohbau steht und der Ausbau läuft, verschieben sich Lagerbedarf und Laufwege der Gewerke. Deshalb überarbeiten wir den Plan bei jedem Wechsel der Bauphase.
Auf dem Einrichtungsplan bauen weitere Leistungen der Baulogistik auf, nämlich Lieferplanung, Entsorgung und Zugangsregelung. Sie können einzeln oder als Paket dazugebucht werden.
Wir klären zuerst, was zwingend auf dem Grundstück stehen muss und was auf einer Nachbarfläche Platz findet. Danach legen wir Zufahrt, Zaun und Anlieferzeiten fest, damit Anwohner und Passanten möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben, dann sagen wir, wie wir Flächen, Zufahrt und Anschlüsse planen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Blieskastel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit