
Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf wirkt vor allem städtisch, besitzt aber große Naturflächen. Der Forst Grunewald nimmt einen Großteil des Ortsteils Grunewald ein, die Havel bildet die Westgrenze, im Norden fließt die Spree. Sieben Naturschutzgebiete liegen im Bezirk, darunter Moore, Seen und ein seltener Trockenstandort.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Baugenehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, dokumentieren Funde und Maßnahmen und sprechen uns mit Bauleitung und Fachbehörde ab, bevor ein Konflikt den Bauablauf aufhält.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Fließwiese Ruhleben in Westend ist ein verlandeter See und seit 1959 Naturschutzgebiet, zugleich ein Natura-2000-Gebiet. Sie ist ein wichtiges Laichgewässer für sieben Amphibienarten, darunter der streng geschützte Nördliche Kammmolch, die Knoblauchkröte und der Moorfrosch. Das Moor wird nur aus Grundwasser und Regen gespeist. Bauvorhaben im Umfeld müssen Wanderwege der Tiere und den Wasserhaushalt im Blick behalten.
Der Grunewald ist rund 3.000 Hektar groß und liegt auf sandigen Böden aus der Weichselkaltzeit, bestanden vor allem mit Kiefern und Eichen. Zu den Schutzgebieten im Bezirk zählen Barssee und Pechsee, Hundekehlefenn, Postfenn und Teufelsfenn sowie der südliche Teil des Grunewaldsees. Wer am Waldrand oder in der Villenkolonie baut, hat es oft mit altem Baumbestand und empfindlichen Feuchtgebieten zu tun.
Die Murellenschlucht mit dem Schanzenwald in Ruhleben ist ein trockenwarmer Lebensraum, wie er in Berlin sehr selten geworden ist. Dort leben unter anderem Zauneidechse und Blindschleiche. An Spree, Landwehrkanal, Charlottenburger Verbindungskanal und Lietzensee kommt der Schutz der Gewässer vor Einträgen aus der Baustelle hinzu.

Wir prüfen, ob Auflagen aus der Genehmigung umgesetzt sind, etwa Bauzeitenfenster, Schutzabstände und Tabuflächen. Die Ergebnisse halten wir in Protokollen fest, die Sie der Behörde vorlegen können.
In Wanderzeiten kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer, setzen gefangene Tiere fachgerecht um und dokumentieren Art und Zahl. Das ist bei Baustellen nahe Laichgewässern wie der Fließwiese Ruhleben ein Thema.
Wir überwachen Stammschutz, Wurzelschutzzonen und Tabuflächen, damit Fahrzeuge und Lager geschützte Bäume nicht schädigen. Im Grunewald und in Westend betrifft das viele Grundstücke.
An Spree, Kanälen und Seen achten wir darauf, dass kein Schlamm, Zementwasser oder Treibstoff ins Wasser gelangt. Auf Sandböden kontrollieren wir den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.
Naturschutzauflagen werden nachweisbar eingehalten.
Konflikte mit Behörden werden erkannt, bevor sie zum Baustopp führen.
Bäume, Gewässer und geschützte Arten bleiben während der Bauzeit geschützt.
Die Dokumentation liegt vollständig vor, wenn die Behörde nachfragt.
→ Wir stellen und kontrollieren Schutzzäune, verlegen Fahrten in Zeiten geringer Wanderung und dokumentieren alle Funde.
→ Wir legen Wurzelschutzzonen fest, sichern Stämme und kontrollieren regelmäßig, ob sie respektiert werden.
→ Wir überwachen Absetzbecken und Sperren, kontrollieren das Wasser nach Regen und melden Auffälligkeiten sofort an die Bauleitung.
→ Wir prüfen vor der Fällung auf Nester und Quartiere und stimmen das Vorgehen mit der Bauleitung und der Fachbehörde ab.
Villen und Wohnhäuser mit altem Baumbestand, Nähe zu Mooren und Seen im Forst.
Baustellen im Umfeld der Fließwiese Ruhleben und der Murellenschlucht mit Amphibien- und Reptilienschutz.
Uferbefestigung, Leitungsbau und Neubauten an Spree, Landwehrkanal und Charlottenburger Verbindungskanal.
Arbeiten im Volkspark Wilmersdorf, am Lietzensee oder im Volkspark Jungfernheide mit Baum- und Vegetationsschutz.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Schutzgebietsgrenzen für das Vorhaben aus.
Zäune, Tabuflächen, Baumschutz und Gewässerschutz werden mit der Bauleitung festgelegt.
Wir prüfen die Maßnahmen in festen Abständen und zu kritischen Bauphasen.
Protokolle, Funde und Abweichungen gehen an Bauleitung und auf Wunsch an die Behörde.
Liegt eine Baustelle in Ruhleben im Umfeld der Fließwiese und fällt die Erdbauphase in den Frühling, dann ist mit wandernden Amphibien zu rechnen. Wir stellen gemeinsam mit der Bauleitung Schutzzäune entlang der Baustraße und kontrollieren sie in den Morgenstunden.
Wird auf demselben Grundstück ein alter Baumbestand erhalten, dann legen wir zusätzlich Wurzelschutzzonen fest und prüfen bei jeder Kontrolle, ob Lager und Fahrwege außerhalb liegen. Funde und Maßnahmen gehen als Protokoll an die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung ist mit Baustelleneinrichtung und Logistik verknüpft. Tabuflächen und Schutzzonen fließen in den Lageplan ein, Lieferrouten meiden empfindliche Bereiche.
Stehen Umweltthemen an, nehmen wir an Baubesprechungen teil. Neue Gewerke weisen wir in die Schutzauflagen ein. So kennt jeder auf der Baustelle die Grenzen, die eingehalten werden müssen.
Im Bezirk liegen sieben Naturschutzgebiete: Fließwiese Ruhleben, Barssee und Pechsee, der südliche Teil des Grunewaldsees, die Sandgrube im Jagen 86 des Grunewaldes, Hundekehlefenn, Murellenschlucht und Schanzenwald sowie Postfenn und Teufelsfenn.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lage Ihres Vorhabens. Wir planen die Umweltkontrollen für Ihre Baustelle in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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