
Rund um Bergen auf Rügen liegt viel Natur dicht an der Stadt. Im Nordwesten breitet sich der Nonnensee aus, der seit dem Winter 1993/94 wieder Wasser führt und heute Rast- und Brutplatz für zahlreiche Wasservögel ist. Im Süden grenzt das Kiebitzmoor an, im Westen das Hofstädter Moor, nach Nordosten öffnet sich die Landschaft zum Kleinen Jasmunder Bodden.
Wer hier baut, bekommt mit Auflagen zu tun: Schutzzeiten für Brutvögel, Amphibienzäune, Schutz von Gehölzen, Regeln für Wasserhaltung und Boden. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Alltag der Baustelle tatsächlich eingehalten und lückenlos dokumentiert werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Nonnensee wurde ab 1967 trockengelegt und landwirtschaftlich genutzt. Als im Winter 1993/94 das Schöpfwerk für mehrere Wochen ausfiel, lief das Becken wieder voll. Danach entschied man sich, den See zu erhalten. Seitdem wurden dort rund 80 an Wasser gebundene Vogelarten beobachtet, etwa 25 davon brüten am See. Auch Seeadler kommen vorbei, seltener Fischadler. Bauarbeiten in der Nähe brauchen deshalb Rücksicht auf Brutzeiten und Störungen.
Die Moore am Stadtrand sind empfindlich gegenüber Entwässerung und Verdichtung. Wird in ihrer Nähe gebaut, müssen Wasserhaltung, Lagerflächen und Fahrwege so geplant werden, dass der Wasserhaushalt nicht leidet. Gleiches gilt für den Kleinen Jasmunder Bodden: Er hat keinen direkten Zugang zur Ostsee und gilt als stark nährstoffbelastet, jede zusätzliche Einleitung zählt.
Auch im Stadtgebiet gibt es Lebensräume. Der Rugard ist ein Waldgebiet am Stadtrand, im Stadtpark liegen zwei Teiche an der Stelle des früheren Roten Sees. Bei Sanierungen im Bestand kommen Gebäudebrüter und Fledermäuse an Fassaden und Dächern hinzu. Eine Umweltkontrolle muss all das im Blick behalten.

Wir gleichen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten mit dem Baustellenalltag ab, prüfen Schutzzonen, Bauzeitenfenster und Gehölzschutz und halten jede Kontrolle schriftlich fest.
An Baufeldern nahe Nonnensee, Mooren und Teichen sind Amphibienzäune oft Pflicht. Wir kontrollieren sie in der Wanderzeit regelmäßig, bergen Tiere aus den Fangeimern, setzen sie auf der richtigen Seite aus und dokumentieren die Funde.
Wir achten auf saubere Wasserhaltung, dichte Lagerung von Betriebsstoffen und den Schutz offener Böden. Bei Vorhaben im Einzugsgebiet des Boddens hat jede Einleitung besonderes Gewicht.
Bei Sanierungen in Bergen auf Rügen prüfen wir Fassaden und Dächer auf Hinweise auf Gebäudebrüter und Fledermäuse und stimmen das Vorgehen mit den Fachgutachtern ab, bevor gearbeitet wird.
Auflagen werden im Bauablauf eingehalten statt erst bei der Abnahme entdeckt.
Lückenlose Dokumentation für Behörde und Bauherr.
Weniger Baustopps, weil Konflikte mit dem Artenschutz früh erkannt werden.
Rücksicht auf Nonnensee, Moore und Bodden, die das Umfeld der Stadt prägen.
→ Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich verlagert, Schutzabstände markiert und Störungen laufend beobachtet und dokumentiert.
→ Amphibienzaun mit Fangeimern, Kontrollen in der Wanderzeit und Freigabe des Baufelds erst nach Absprache mit der Fachbehörde.
→ Befestigte Fahrspuren, Lagerflächen außerhalb empfindlicher Bereiche und ein Rückbau, der den Boden wieder öffnet.
→ Kontrolle vor Beginn, Arbeiten außerhalb der sensiblen Zeiten und Ersatzquartiere, wie sie das Gutachten vorsieht.
Wohn- und Gewerbebau nahe Nonnensee, Kiebitzmoor oder Hofstädter Moor mit Auflagen zu Wasser, Boden und Artenschutz.
Fassaden- und Dacharbeiten in Rotensee und Bergen-Süd, bei denen Gebäudebrüter und Fledermäuse berücksichtigt werden müssen.
Arbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen, Gräben und Wegen in Richtung Bodden oder entlang von Gehölzen.
Neue Bau- und Gewerbeflächen auf Grundlage von Bebauungsplänen, die Ausgleichs- und Schutzmaßnahmen festsetzen.

Genehmigung, Gutachten und Bebauungsplan lesen und alle Umweltauflagen in eine Prüfliste übertragen.
Schutzzonen markieren, Amphibienzäune stellen und Bauzeitenfenster in den Ablauf der Baustelle einbauen.
Regelmäßige Kontrollen auf der Fläche, Bergung von Tieren, Prüfung von Wasserhaltung und Lagerung.
Protokolle und Fotos für jede Kontrolle, Berichte an Bauherr und Behörde, Abschlussbericht zum Bauende.
Liegt ein Baufeld in Bergen auf Rügen zwischen Wohnbebauung und den Niederungen am Nonnensee, dann verlangt die Genehmigung häufig einen Amphibienzaun und Bauzeiten außerhalb der Brutsaison. In diesem Fall stellen wir den Zaun vor Beginn der Wanderzeit, kontrollieren ihn täglich und melden die Funde an die zuständige Stelle.
Muss während der Bauzeit Grundwasser abgepumpt werden, dann überwachen wir die Einleitung und die Lagerung von Kraftstoffen und Ölen. Fällt etwas auf, wird die Bauleitung sofort informiert, damit es behoben ist, bevor ein Schaden entsteht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung funktioniert dann, wenn sie in die Planung eingebunden ist. Schutzzonen fließen in die Baustelleneinrichtung ein, Bauzeitenfenster in den Lieferkalender. So wissen alle Gewerke, wo sie nicht hinfahren dürfen und wann bestimmte Arbeiten ruhen.
Auf der Fläche arbeiten wir mit der operativen Baulogistik zusammen: Lager stehen außerhalb sensibler Bereiche. Abfälle werden so gelagert, dass nichts in Boden oder Wasser gelangt. Die Umweltkontrolle prüft das regelmäßig mit.
Weil er seit seiner Wiedervernässung ein bedeutender Lebensraum für Wasservögel ist. Rund 80 Arten wurden dort beobachtet, etwa 25 brüten am See. Baustellen in seiner Nähe müssen Brutzeiten und Störungen berücksichtigen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir zeigen Ihnen, wie die Auflagen im Ablauf Ihrer Baustelle Platz finden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bergen auf Rügen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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