
Ansbach liegt im Mittelfränkischen Becken, am Zusammenfluss von Onolzbach und Fränkischer Rezat und an der Europäischen Hauptwasserscheide über die Frankenhöhe. Für Baustellen heißt das: Gewässer, Auen und geschützte Flächen liegen näher am Baufeld, als es in einer Stadt dieser Größe zu erwarten wäre.
Umweltkontrollen sorgen dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, Gewässerabstände und Lagerflächen, halten Beobachtungen fest und melden Abweichungen der Bauleitung. Eine ökologische Fachplanung ersetzen wir damit nicht, wir setzen sie im Baualltag um.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Fränkische Rezat ist Teil eines FFH-Gebietes, das als Gewässerverbund mit der Schwäbischen Rezat geführt wird. In der Aue sind magere Flachland-Mähwiesen und Erlen-Eschen-Wälder beschrieben. Baustellen in dieser Zone müssen Boden, Wasser und Bewuchs besonders schonen.
Zu den beschriebenen Tieren der Rezat zählen die Grüne Keiljungfer und verschiedene Fischarten. Wer in Gewässernähe baut, muss Einleitungen verhindern und Uferbereiche schützen. Auch ohne Fund einer bestimmten Art gelten Auflagen, die eingehalten und belegt werden müssen.
Im Stadtgebiet gibt es nach Angaben von 2016 ein Naturschutzgebiet, zwei Landschaftsschutzgebiete und drei FFH-Gebiete. Wo ein Bauvorhaben in oder neben einem solchen Gebiet liegt, schreibt die Genehmigung oft Kontrollen vor. Diese Kontrollen setzen wir auf der Baustelle um.

Wir prüfen Amphibien- und Biotopschutzzäune regelmäßig auf Lücken, Schäden und Verschmutzung und halten den Zustand fest.
Wir kontrollieren Lagerflächen, Betankung und Waschplätze in Gewässernähe und achten darauf, dass nichts in Boden oder Wasser gelangt.
Wir sorgen dafür, dass geschützte Bäume und Gehölze beim Bauablauf nicht beschädigt werden, indem wir Schutzzonen markieren und prüfen.
Wir fertigen Kontrollprotokolle mit Fotos und Datum an, auf die sich Bauleitung und Fachplaner bei Nachfragen stützen.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Schäden an Gewässer, Boden und Bewuchs lassen sich früh erkennen.
Nachweise liegen bereit, wenn eine Behörde nachfragt.
Verzögerungen durch Beanstandungen werden unwahrscheinlicher.
→ Wir markieren Schutzzonen im Gelände und kontrollieren, dass Lager und Fahrwege sie nicht berühren.
→ Wir gehen Zäune in festen Abständen ab, dokumentieren den Zustand und melden Mängel am selben Tag.
→ Wir verlegen Lager und Betankung auf geeignete Flächen und prüfen sie bei jedem Rundgang.
→ Wir stellen lückenlose Protokolle mit Fotos bereit, auf die sich die Bauleitung beziehen kann.
Arbeiten an Onolzbach und Rezat verlangen Schutz von Ufer, Boden und Wasser.
Angrenzende Wiesen, Hecken und Wälder können Auflagen zum Artenschutz auslösen.
Gräben queren oft Gewässer und Randstreifen, auf denen geschützte Flächen liegen.
Neue Hallen und Zufahrten greifen in Freiflächen ein, für die Ausgleich und Kontrolle gelten.

Wir lesen die Genehmigung und den Fachplan und halten fest, welche Kontrollen auf der Baustelle gefordert sind.
Wir kennzeichnen Zäune, Abstände und Lagerverbote im Gelände.
Wir gehen die Baustelle ab, prüfen Zäune, Lager und Wege und fotografieren den Zustand.
Wir übergeben Protokolle an Bauleitung und Fachplaner, damit Nachweise gegenüber Behörden vorliegen.
Liegt eine Baustelle in Ansbach am Rand der Rezat-Aue, dann legt die Genehmigung häufig Schutzabstände zu Gewässer und Gehölzen fest. Wir markieren diese Zonen im Gelände, kontrollieren, dass Material und Maschinen sie nicht berühren. Zäune und Lagerflächen überprüfen wir regelmäßig.
Wird bei einem Rundgang ein Mangel entdeckt, etwa ein umgeknickter Schutzzaun, dann halten wir ihn mit Foto und Uhrzeit fest und melden ihn der Bauleitung. So lässt sich später belegen, wann der Schaden bemerkt und wann er behoben wurde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen funktionieren gut, wenn sie nicht neben dem Baubetrieb herlaufen. Wir verbinden sie mit Einrichtung, Lieferverkehr und Entsorgung: Lagerflächen werden von vornherein außerhalb der Schutzzonen geplant, Fahrwege umgehen sensible Bereiche. Abfälle gelangen so nicht in den Boden.
Die Kontrollen gehen dabei in den Tagesablauf des Teams ein. Dasselbe Personal, das Material annimmt und Wege freihält, achtet in Ansbach auch auf Zäune, Bewuchs und Gewässerabstände und dokumentiert, was es sieht.
Nein. Die fachliche Beurteilung bleibt bei den Fachleuten für Naturschutz. Wir setzen ihre Vorgaben im Baualltag um, kontrollieren Zäune und Abstände und dokumentieren das Ergebnis für Bauleitung und Behörde.

Schicken Sie uns die Auflagen Ihrer Genehmigung. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen wir übernehmen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ansbach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit