
Ein Sturz vom Gerüst, eine Schnittverletzung an der Kreissäge, ein Kreislaufzusammenbruch an einem heißen Tag: Auf dem Bau passieren Unfälle, die sofort versorgt werden müssen. Wie gut die ersten Minuten laufen, hängt davon ab, ob jemand mit Ausbildung und Ausrüstung vor Ort ist.
Für größere Bauvorhaben in Ammersbek stellen wir Betriebssanitäter, die Verletzte erstversorgen, den Notruf strukturiert absetzen und den Rettungsdienst auf dem Gelände in Empfang nehmen. Gemeinsam mit der Bauleitung planen wir, wann ein Sanitäter vorgeschrieben ist und wann er aus anderen Gründen sinnvoll wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Maßgeblich ist zunächst die Belegschaft. Die DGUV Vorschrift 1 fordert Betriebssanitäter auf Baustellen, auf denen mehr als 100 Versicherte gleichzeitig tätig sind. Die meisten Bauvorhaben in der Gemeinde sind kleiner. Größere Vorhaben wie Geschosswohnungsbau und Schulbau nach dem Rahmenplan Lottbek können diese Schwelle in Spitzenphasen erreichen, vor allem wenn Rohbau und Ausbau sich überlappen.
Im Nachbarstadtteil Hamburg-Volksdorf, gleich hinter der westlichen Gemeindegrenze, versorgt das Amalie-Sieveking-Krankenhaus die Walddörfer. Der Rettungsdienst kommt also aus Richtung Hamburg oder aus dem Kreis Stormarn. Auf einer weitläufigen Baustelle muss trotzdem jemand wissen, wo das Fahrzeug einfahren soll.
Gefährlich wird es vor allem bei Arbeiten in der Höhe, bei tiefen Baugruben auf wechselndem Moränenboden und bei schweren Hebearbeiten mit dem Kran. Liegt die Baustelle neben einer Schule, kommen Kinder in der Umgebung hinzu, für die im Ernstfall ebenfalls schnell gehandelt werden muss.

Unsere Betriebssanitäter versorgen Wunden, stabilisieren Verletzte, leisten Wiederbelebung und betreuen Betroffene, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Ein Container oder Raum wird als Station eingerichtet, mit Liege, Verbandmaterial, Defibrillator, Kühlmitteln und Rettungsdecken.
Wir schreiben einen Notfallplan mit Adresse, Zufahrt, Sammelpunkt und Telefonnummern, der an der Station und am Tor aushängt.
Jede Hilfeleistung wird dokumentiert. Ersthelfer der Gewerke weisen wir in Meldewege und Standorte der Ausrüstung ein.
Die gesetzliche Pflicht ist erfüllt und nachweisbar.
Verletzte werden ohne Zeitverlust fachgerecht versorgt.
Der Rettungsdienst erreicht die Unfallstelle ohne Umwege.
Jede Behandlung ist im Verbandbuch festgehalten.
→ Wir gleichen die Personalplanung der Gewerke wöchentlich ab und setzen den Sanitäter für die Wochen ein, in denen die Schwelle erreicht wird.
→ Im Notfallplan steht eine genaue Anfahrt, eine Person wartet an der Straße und lotst den Wagen zum Unfallort.
→ Bergungswege, Tragen und der Einsatz von Kran oder Aufzug für den Notfall werden vorab mit Bauleitung und Kranführer geklärt.
→ Der Sanitäter führt das Verbandbuch lückenlos, damit jede Behandlung nachvollziehbar bleibt.
Viele Gewerke in der Ausbauphase und Arbeiten auf hohen Gerüsten, etwa auf der Sportplatzfläche in Lottbek.
Große Belegschaft auf engem Zeitplan, Kinder und Lehrkräfte in der Nachbarschaft.
Arbeiten in Gräben und Baugruben mit erschwerter Bergung.
Abbruch- und Entkernungsarbeiten mit Staub, scharfen Kanten und herabfallenden Teilen.

Wir sehen uns Bauzeitenplan, Personalzahlen und riskante Arbeiten an und bestimmen die Wochen mit Sanitätsbedarf.
Stationsstandort, Anfahrt, Sammelpunkt und Meldekette werden festgelegt und abgestimmt.
Der Betriebssanitäter nimmt den Dienst auf und die Ersthelfer der Gewerke werden eingewiesen.
Mit jeder Bauphase prüfen wir, ob Dienstzeiten, Stationsort oder Ausrüstung angepasst werden müssen.
Überlappen auf einer Wohnbaustelle in Ammersbek Rohbau und Innenausbau, dann sind für einige Wochen deutlich mehr Menschen gleichzeitig auf dem Gelände. Für diese Phase stellen wir einen Betriebssanitäter, richten die Station am Rand der Zufahrt ein und hängen den Notfallplan an allen Treppenhäusern aus.
Sinkt die Belegschaft nach dem Rohbau wieder unter die Schwelle, dann prüfen wir mit der Bauleitung, ob der Dienst endet oder für riskante Arbeiten wie Dachmontagen fortgeführt wird. Die Ausrüstung bleibt auf Wunsch vor Ort und die Ersthelfer der Gewerke übernehmen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Den Standort der Station stimmen wir mit der Baustelleneinrichtung ab. Sie liegt nah an der Zufahrt, damit Rettungskräfte schnell dort sind. Hinter Lagern oder Containern versteckt wird sie nicht.
Wo wir zugleich Zugangskontrolle stellen, gibt das Tor im Notfall den Weg frei und weist ein. Der Sanitäter bleibt beim Verletzten, die Person am Tor holt den Rettungsdienst ab.
Die DGUV Vorschrift 1 verlangt einen Betriebssanitäter, wenn mehr als 100 Versicherte gleichzeitig auf der Baustelle arbeiten. Entscheidend sind die Spitzenphasen, nicht der Durchschnitt. Wir prüfen mit Ihnen den Bauzeitenplan und zeigen, in welchen Wochen die Pflicht greift.

Teilen Sie uns Bauzeit und Belegschaft mit. Wir planen, wann ein Sanitätsdienst nötig ist und wie die Station aussieht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ammersbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit