
Wer in Staßfurt baut, fängt nicht auf einer leeren Wiese an. Die Stadt liegt am Südrand der Magdeburger Börde, die Bode fließt mitten hindurch. Im Zentrum erinnern Wasserflächen an das Senkungsgebiet des frühen Kalibergbaus. Eine Baustelleneinrichtung muss all das berücksichtigen, bevor der erste Container steht.
Die Baustelleneinrichtung ist in Staßfurt deshalb ein Planungsthema und kein Handgriff. Wir legen fest, wo Lager, Aufenthaltsbereiche, Zufahrt und Kranstandort liegen und wie Strom und Wasser dorthin kommen. Das gilt für ein Vorhaben im Stadtkern ebenso wie für eines in Löderburg oder Förderstedt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im alten Stadtkern wurden ab 1905 rund 800 Gebäude abgetragen, weil der Untergrund nachgab. Der Boden dort gilt als labil. Für die Einrichtung heißt das: Schwere Lagerflächen, Kranaufstellung und Containerstellplätze gehören nicht dorthin, wo es bequem wäre, sondern dorthin, wo der Baugrund es hergibt. Die Abstimmung mit dem Baugrundgutachten steht am Anfang.
Die Bode und die Bodeniederung begrenzen vieles. Entlang des Flusses liegt ein Landschaftsschutzgebiet. Zudem ist die Niederung feucht. Wer Flächen für Material oder Fahrwege anlegt, prüft Wasserstand und Tragfähigkeit und plant bei Bedarf befestigte Wege ein, damit nach Regen nichts versinkt.
Die Stadt hat vier Stadtteile und vierzehn Ortsteile und zieht sich über rund 147 Quadratkilometer. Baustellen liegen daher oft abseits des Zentrums, wo Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser erst herangeführt werden müssen. Das braucht Vorlauf und frühe Gespräche mit den Versorgern.

Wir zeichnen den Baustellenplan so, dass Lager und Stellplätze auf tragfähigem Grund liegen und Wege Schwerlastverkehr aufnehmen. Dort, wo der Boden fraglich ist, stimmen wir uns mit der Bauleitung und den Gutachtern ab.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer sowie Sanitäranlagen planen wir nach Absprache auf den Bedarf des Vorhabens. Bei verteilten Baustellen in den Ortsteilen betrifft das auch die Frage, welche Anlage wo gebraucht wird.
Wir klären Anschlusspunkte, Leitungswege und die Verteilung auf die Gewerke. In Gebieten mit hohem Grundwasserstand beziehen wir Wasserhaltung und Kabelführung in die Planung ein.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrung richten wir nach der Umgebung aus. Im Stadtkern liegen Gehwege und Hauseingänge dicht an der Baugrenze. In Industrienähe müssen Zufahrten frei bleiben.
Die Einrichtung folgt dem Baugrund und nicht dem Bequemen.
Zufahrten und Lagerflächen sind vor dem Aufbau festgelegt.
Strom und Wasser sind für alle Gewerke an klaren Punkten verfügbar.
Die Baustelle bleibt für Nachbarn und Verkehr nachvollziehbar abgegrenzt.
→ Wir ordnen Lager- und Kranflächen anhand der vorliegenden Baugrunddaten an und legen schwere Lasten auf Flächen, die dafür freigegeben sind.
→ Wir planen befestigte Zufahrten und Entwässerung ein und halten Material aus dem Bereich der Niederung heraus, soweit es geht.
→ Wir stimmen Anschlusspunkte früh mit den Versorgern ab und legen vorübergehende Lösungen fest, bis der Hauptanschluss steht.
→ Wir teilen die Fläche in Abschnitte und planen Stellplätze und Gehwegführung so, dass Anwohner weiter vorbeikommen.
Neubau und Umbau im verdichteten Zentrum, wo Platz knapp ist und der Baugrund geprüft werden muss.
Hallen und Anlagen in den Gewerbeflächen der Stadt, die über einen Ring verbunden sind.
Vorhaben in Löderburg, Neundorf, Förderstedt oder Brumby mit eigenen Versorgungswegen.
Bau in der Niederung mit besonderen Anforderungen an Tragfähigkeit und Gewässerabstand.

Wir lesen Baugrundgutachten, Lageplan und Genehmigung und klären, was auf dem Grundstück möglich ist.
Lager, Aufenthalt, Zufahrt und Kranstandort bekommen feste Plätze auf tragfähigem Grund.
Baustrom und Bauwasser werden mit den Versorgern abgestimmt und den Gewerken zugeteilt.
Die Einrichtung wird aufgebaut und bei jeder Bauphase an die neue Lage angepasst.
Liegt eine Baustelle im Bereich des alten Senkungsgebiets, dann prüfen wir zuerst, welche Flächen der Baugrund für Lager und Kran freigibt. Daraus ergibt sich der Plan: Material kommt auf tragfähige Streifen, die Containeranlage steht nach Absprache am Rand und die Zufahrt wird so gelegt, dass Lastwagen nicht über weiche Bereiche fahren.
Ist zusätzlich ein Gewässer in der Nähe, dann kommen Entwässerung und Abstand zum Ufer dazu. Der Plan wird vor der ersten Anlieferung mit allen Gewerken besprochen und bei Änderungen am Bauablauf angepasst.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung steht in Staßfurt nicht für sich. Sie ist die Grundlage für Anlieferung, Sicherheit und Entsorgung. Deshalb stimmen wir Flächen und Wege mit dem Logistik-Management ab, damit Lieferfenster und Stellplätze zusammenpassen.
Ändert sich der Bauablauf, ändert sich auch die Einrichtung. Wir passen Lagerplätze, Zaunverlauf und Wege an die jeweilige Bauphase an. So bleibt die Baustelle über den ganzen Bau geordnet.
Vor allem im Stadtkern, wo der Untergrund durch den frühen Kalibergbau geprägt ist. Für Vorhaben außerhalb dieses Bereichs genügt in der Regel das übliche Baugrundgutachten. Wir lesen es, bevor wir Flächen festlegen.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben, wir sagen Ihnen, wie wir die Einrichtung angehen würden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Staßfurt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit