
Auf Baustellen gehören Stürze, Quetschungen und Schnittverletzungen zu den Risiken, die sich nie ganz ausschließen lassen. Entscheidend ist, was in den ersten Minuten danach geschieht. In Salzatal, einer weitläufigen Gemeinde mit 21 Ortsteilen, kann der Weg für den Rettungsdienst je nach Baufeld unterschiedlich lang sein.
Betriebssanitäter überbrücken diese Zeit. Sie versorgen Verletzte, sichern die Unfallstelle, rufen den Rettungsdienst und weisen ihn ein. Zusätzlich übernehmen Brandschutzhelfer die erste Reaktion bei Entstehungsbränden. Wie viele Kräfte ein Vorhaben braucht, richtet sich nach Größe und Gefährdung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Größe der Baustelle bestimmt den Bedarf. Nach den Vorgaben der DGUV Vorschrift 1 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Viele Vorhaben in Salzatal liegen darunter. Dort genügen ausgebildete Ersthelfer. Ob ein Sanitäter trotzdem sinnvoll ist, bleibt eine Frage des Risikos, die wir mit Ihnen klären.
Die Entfernung zu Rettungsdienst und Kliniken ist ein zweiter Punkt. Die Gemeinde liegt westlich von Halle und erstreckt sich über gut 109 Quadratkilometer. Je nach Ortsteil und Tageszeit kann die Anfahrt eines Rettungswagens unterschiedlich ausfallen. Wir planen deshalb mit, wie ein Notruf abgesetzt wird und wie der Rettungsdienst das Baufeld findet.
Gefährliche Arbeiten erhöhen den Bedarf. Bei Tiefbau mit Gräben, bei Arbeiten in der Höhe und bei schwerem Gerät steigt das Risiko schwerer Verletzungen. Auch am Saaletal, wo große Verkehrsbauwerke entstehen, sind Baustellen ausgedehnt und teils schwer zugänglich.

Betriebssanitäter versorgen Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und dokumentieren den Vorfall. Welche Ausstattung dafür auf dem Gelände bereitsteht, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
Wir legen fest, wo der Rettungsweg verläuft, wo sich der Rettungsdienst trifft und wie die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge freigehalten wird. Gerade bei schwer zugänglichen Baufeldern hilft ein beschriebener Treffpunkt.
Brandschutzhelfer kennen die Brandrisiken auf Baustellen und leiten die erste Löschhilfe sowie die Räumung ein. Welche Löschmittel bereitstehen, besprechen wir nach Absprache.
Wir informieren Beschäftigte über Notrufnummern, Sammelstelle und Ersthelfer. Eine Aushangtafel am Eingang zeigt den Weg zum nächsten Ersthelfer.
In den ersten Minuten nach einem Unfall ist geschultes Personal vor Ort.
Der Rettungsdienst findet das Baufeld und kommt zügig an die Unfallstelle.
Dokumentation und Meldung der Vorfälle laufen geordnet.
Brandschutz und Erstversorgung liegen in einer Hand.
→ Wir benennen einen Treffpunkt an der Zufahrt und eine Person, die den Rettungswagen einweist.
→ Wir kennzeichnen Ersthelfer und führen eine Liste mit Namen und Einsatzzeiten.
→ Wir stimmen das Vorgehen vorab mit der Bauleitung ab und legen fest, wie Verletzte geborgen und übergeben werden.
→ Wir zählen die Versicherten, prüfen die Schwelle von mehr als 100 und empfehlen den Einsatz auch darunter, wenn das Risiko es nahelegt.
Ausgedehnte Baustellen im Saaletal mit vielen Beschäftigten und schwerem Gerät.
Arbeiten in Gräben mit erhöhtem Verletzungsrisiko und erschwerter Rettung.
Montagearbeiten in der Höhe mit Absturzgefahr.
Viele Gewerke nebeneinander und häufig wechselnde Beschäftigte auf offenem Gelände.

Wir erfassen Zahl der Beschäftigten, Gefährdungen und Lage des Baufelds.
Wir legen Rettungswege, Treffpunkt und Ersthelfer fest und stimmen sie mit Ihnen ab.
Das Personal wird eingewiesen und übernimmt Erstversorgung und Brandschutz.
Wir passen den Einsatz an, wenn sich die Zahl der Beschäftigten oder die Arbeiten ändern.
Liegt eine Kanalbaustelle mit tiefen Gräben an einer Ortsstraße in einem der Ortsteile, dann ist die Rettung eines Verschütteten oder Gestürzten aufwendig. Das Notfallkonzept legt vorher fest, wer den Notruf absetzt, wo der Rettungswagen hält und wie die Zufahrt frei bleibt.
Arbeiten am Wochenende oder in Randzeiten bleiben bei der Planung nicht außen vor. Wer dort auf dem Gelände ist, kennt Notrufnummer, Treffpunkt und den benannten Ersthelfer.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst arbeitet mit der Bauleitung und der Fachkraft für Arbeitssicherheit zusammen. Wir stimmen Notfallkonzept und Rettungswege ab und passen sie an, wenn sich das Baufeld oder die Gewerke ändern.
Mit der Baustellensicherheit teilen wir die Zufahrtsregelung. Die Kontrolle an der Einfahrt lässt Rettungsfahrzeuge ohne Verzögerung passieren, weil sie im Notfallplan genannt sind.
Nach der DGUV Vorschrift 1 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten erforderlich. Bei kleineren Baustellen in Salzatal kann er trotzdem sinnvoll sein, etwa bei gefährlichen Arbeiten.

Nennen Sie uns Größe und Art des Vorhabens. Wir sagen, welcher Einsatz sinnvoll ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Salzatal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit