
Auf Baustellen sind Stürze, Quetschungen und Schnittverletzungen keine Seltenheit. Entscheidend ist, was in den ersten Minuten danach geschieht. In Perl kommt hinzu, dass viele Baufelder am Hang liegen. Der Weg für einen Rettungswagen ist dort nicht immer selbstverständlich.
Ab wann ein Betriebssanitäter vorgeschrieben ist, regelt die DGUV Vorschrift 1: Bei mehr als 100 Versicherten auf der Baustelle ist er Pflicht. Bei kleineren Vorhaben beraten wir, welche Besetzung sinnvoll ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
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Einsatzbereit
Die Größe des Vorhabens entscheidet. Ein Wohnblock mit mehreren Gewerken oder eine Gewerbehalle kann zeitweise viele Beschäftigte zusammenbringen. Sind es mehr als 100 Versicherte gleichzeitig, ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Bei kleineren Baustellen genügen oft Ersthelfer, ergänzt nach der Gefährdungsbeurteilung.
Wie weit der Weg zu einer Klinik ist, gehört zur Planung jeder Baustelle. Perl liegt am Rand des Saarlandes. Die Wege in die Nachbarorte führen über die A 8 oder die B 419. Gemeinsam mit dem Bauherrn legen wir deshalb fest, wie der Rettungsdienst gerufen und eingewiesen wird und wo er auf dem Gelände hält.
Gefährliche Arbeiten erhöhen den Bedarf. Dazu zählen Arbeiten in der Höhe, Kranbetrieb, Baugruben und Abbrucharbeiten. Am Hang kommt die Absturzgefahr an der Geländekante hinzu. Je höher das Risiko, desto genauer muss die Notfallorganisation stehen.

Ein Betriebssanitäter versorgt Verletzte bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, ruft sie bei Bedarf und hält jeden Vorfall schriftlich fest. Wie stark die Besetzung ausfällt, hängt von Größe und Gefahren des Vorhabens ab.
Wie viele Ersthelfer auf dem Baufeld gebraucht werden, ergibt sich aus der Zahl der Beschäftigten. Wir beraten dazu und stimmen die Aufteilung mit der Bauleitung ab.
Brandschutzhelfer sind für Heißarbeiten und das Räumen von Gebäuden geschult. Welche Löscheinrichtungen auf dem Baufeld bereitstehen, klären wir nach Absprache mit dem Bauherrn.
Sammelpunkte, Fluchtwege und die Kette der Notrufe werden festgelegt und ausgehängt. Was darüber hinaus an Sachmitteln nötig ist, stimmen wir mit dem Bauherrn ab.
Wer verletzt ist, findet auf dem Baufeld sofort einen Ansprechpartner.
Die Vorgabe der DGUV für Baustellen mit über 100 Versicherten ist erfüllt.
Am Hang weiß der Rettungswagen, wo er hinfahren muss.
Jeder Unfall steht schwarz auf weiß im Protokoll.
→ Wir legen Treffpunkt und Zufahrt fest. Jemand erwartet den Rettungsdienst am Tor.
→ Ersthelfer und Sanitäter sind benannt. Ihre Standorte hängen aus.
→ Wir planen Rettungswege und Zugänge vorab und besprechen mit der Bauleitung, wie Verletzte geborgen werden.
→ Sanitäter beraten zu Pausen und Trinken. Bei Beschwerden reagieren sie früh.
Baustellen mit vielen Gewerken und Kranbetrieb.
Arbeiten an Geländekanten und Böschungen mit Absturzgefahr.
Baugruben und Gräben mit Verschüttungsgefahr.
Arbeiten im Bestand mit erhöhtem Verletzungsrisiko.

Beschäftigtenzahl, geplante Arbeiten und Gefährdungen bestimmen, wie viele Sanitäter und Ersthelfer gebraucht werden.
Rettungswege, Sammelstellen und Meldeketten werden gemeinsam mit der Bauleitung beschlossen.
Die Beschäftigten erfahren, wer Ansprechperson ist. Der Sanitätsdienst nimmt seine Aufgaben auf.
Vorfälle werden protokolliert. Mit den Bauphasen ändert sich auch die Besetzung.
Wird in Perl ein großes Gewerbeprojekt gebaut und sind zeitweise mehr als 100 Beschäftigte gleichzeitig auf dem Gelände, dann gehört ein Betriebssanitäter zur Baustelle. Er ist ansprechbar, kennt die Sammelstellen und koordiniert den Notruf.
Ist ein Hangbau mit Kran und Arbeiten in der Höhe geplant, dann wird die Notfallorganisation vor Beginn geprüft. Ersthelfer sind benannt, die Zufahrt ist frei. Was an Ausstattung benötigt wird, legen wir nach Absprache fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Notfallplanung baut auf der Einrichtung auf. Rettungspunkte und Zufahrten werden bei der Flächenplanung freigehalten. Der Zugangsdienst lässt Einsatzkräfte ohne Verzug passieren.
Das Logistik-Management berücksichtigt Rettungswege, wenn es Lieferzeiten festlegt. Die operative Baulogistik unterstützt mit Personal, das bei Bedarf mit anpackt.
Nach DGUV Vorschrift 1 ist er bei mehr als 100 anwesenden Versicherten vorgeschrieben. Bei weniger Beschäftigten kann er sinnvoll sein, wenn die Arbeiten gefährlich sind oder die Anfahrt des Rettungsdienstes länger dauern kann.

Nennen Sie uns Größe, Arbeiten und Bauzeit. Wir besprechen mit Ihnen, welche Besetzung sinnvoll ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Perl. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit