
Kran, Gerüst und schwere Maschinen gehören zum Bauen. Sie bringen Risiken mit, die für Hallenbauten in den Gewerbegebieten von Markranstädt ebenso gelten wie für Erdarbeiten und Umbauten. Bis der Rettungsdienst eintrifft, zählt jede Minute der Erstversorgung. Danach zählt, wie schnell er das Baufeld findet.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer gehören deshalb zur Planung großer Vorhaben. Die DGUV Vorschrift 1 verlangt auf Baustellen mit mehr als 100 anwesenden Versicherten einen Betriebssanitäter. Wir stellen das Personal und beraten auch dann, wenn ein Vorhaben unter dieser Schwelle liegt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Entscheidend ist die Zahl der Menschen auf dem Gelände. Bei einem Hallenneubau mit Rohbau, Stahlbau und Gebäudetechnik laufen Gewerke parallel. Die Zahl der Beschäftigten kann in Spitzenzeiten über 100 steigen. Dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Ein Einfamilienhaus im Ortsteil kommt dagegen meist mit Ersthelfern aus, die nach der Gefährdungsbeurteilung benannt werden.
Eine Besonderheit der Stadt: Das städtische Krankenhaus wurde 1993 geschlossen. Das nächste Krankenhaus liegt in Leipzig, etwa zehn Kilometer entfernt. Wer auf der Baustelle eine Verletzung erleidet, braucht deshalb eine Versorgung, die trägt, bis der Rettungsdienst übernimmt. Auch die Frage, welchen Weg der Rettungswagen nimmt, wird vorab geklärt.
Je gefährlicher die Arbeit, desto genauer die Vorbereitung. Dazu zählen Arbeiten in der Höhe, Kranbetrieb, tiefe Baugruben und Heißarbeiten. Baufelder am Rand der Ortsteile sind für ortsfremde Einsatzkräfte nicht immer leicht zu finden. Treffpunkt und Einweisung müssen daher vor Baubeginn feststehen.

Betriebssanitäter übernehmen die Erstversorgung, rufen den Rettungsdienst und halten jeden Vorfall schriftlich fest. Ihre Zahl und Einsatzzeit richten sich nach Größe und Gefährdung.
Ersthelfer verteilen sich so über das Gelände, dass jeder Bereich schnell erreichbar ist. Die Anzahl folgt aus der Beschäftigtenzahl.
Brandschutzhelfer sind für Räumung und Brandbekämpfung im Anfangsstadium geschult, besonders bei Heißarbeiten. Welche Löschmittel auf der Baustelle bereitstehen, stimmen wir nach Absprache mit dem Bauherrn ab.
Wir bestimmen Rettungswege, Sammelstellen und Meldeketten und hängen sie aus. Was die Baustelle an Ausstattung braucht, stimmen wir ab.
Verletzte werden ohne Wartezeit versorgt, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Die gesetzliche Vorgabe zum Betriebssanitäter wird beachtet.
Einsatzkräfte erreichen den Unfallort ohne Suchen.
Jeder Vorfall ist nachvollziehbar dokumentiert.
→ Ein benannter Einweiser öffnet das Tor und führt die Einsatzkräfte zum Unfallort. Der Treffpunkt steht im Notfallplan.
→ Aushänge nennen Ersthelfer und Sanitäter mit ihrem Standort.
→ Der Notfallplan setzt auf eine tragfähige Erstversorgung und auf freie, bekannte Wege für den Rettungswagen.
→ Sanitäter geben Hinweise zu Pausen und Schutz und sehen früh nach Auffälligkeiten.
Viele Beschäftigte und Kranbetrieb über Monate in den Gewerbegebieten.
Erdarbeiten mit Absturz- und Verschüttungsrisiko.
Arbeiten im Bestand mit erhöhter Verletzungsgefahr.
Mehrere Gewerke zugleich über eine lange Bauzeit.

Wir prüfen, wie viele Menschen arbeiten und welche Arbeiten gefährlich sind.
Rettungswege, Sammelstellen und Meldeketten legen wir fest und stimmen sie mit der Bauleitung ab.
Sanitäter und Ersthelfer werden auf der Baustelle bekannt gemacht und nehmen ihren Dienst auf.
Wir halten Vorfälle schriftlich fest und passen die Besetzung an die Bauphase an.
Entsteht in Markranstädt ein großes Logistikgebäude und arbeiten zeitweise mehr als 100 Menschen gleichzeitig auf dem Gelände, dann gehört ein Betriebssanitäter zum Team. Er kennt Sammelstellen und Rettungspunkte und ist für alle ansprechbar. Notrufe folgen einer festen Meldekette.
Steht ein Tiefbau mit tiefen Gräben und Kranbetrieb an, dann prüfen wir den Notfallplan vor dem ersten Aushub. Ersthelfer sind benannt und die Zufahrt für den Rettungswagen ist frei. Was an Ausstattung nötig ist, besprechen wir mit dem Bauherrn.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Notfallplan stützt sich auf die Baustelleneinrichtung und die Zugangskontrolle. Rettungsfahrzeuge brauchen freie Zufahrten. Das Torpersonal lässt Einsatzkräfte sofort passieren.
Bei der Planung der Lieferzeiten berücksichtigt das Logistik-Management die Rettungswege. In Markranstädt fügt sich der Sanitätsdienst damit in den gesamten Baustellenbetrieb ein.
Die DGUV Vorschrift 1 sieht ihn bei mehr als 100 anwesenden Versicherten vor. Unterhalb dieser Grenze kann er trotzdem sinnvoll sein, zum Beispiel bei riskanten Arbeiten auf einem Bauvorhaben in Markranstädt.

Sagen Sie uns, wie viele Beschäftigte erwartet werden und welche Arbeiten anstehen. Wir machen einen Vorschlag.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Markranstädt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit