
Auf Baustellen passieren Unfälle schneller als anderswo: Stürze, Quetschungen und Schnittverletzungen gehören zum Risiko. Ein Betriebssanitäter ist die Person, die vor Ort die Erstversorgung übernimmt und den Rettungsdienst einweist, bis dieser eintrifft.
In Klipphausen sind Baustellen oft schwer zu finden und liegen verstreut. Die Gemeinde hat 43 Ortsteile. Dresden ist rund 15 Kilometer entfernt. Wer an der Baustelle verunglückt, wartet auf Hilfe von außerhalb. Darum beschreibt diese Seite, wie die Versorgung auf Baustellen in Klipphausen organisiert wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Größe der Baustelle bestimmt die Pflicht. Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ein Sanitäter vorzuhalten. Bei Hallen- und Gewerbebauten in Autobahnnähe wird diese Zahl schnell erreicht, wenn mehrere Gewerke zugleich arbeiten. Kleinere Baustellen kommen mit Ersthelfern aus, die vor Ort ausgebildet sind.
Die Lage im Gemeindegebiet erschwert die Anfahrt. Baustellen in den Tälern wie Saubachtal oder Prinzbachtal liegen oft abseits der Hauptstraßen. Die Zufahrt führt über schmale Wege. Ein Sanitäter, der den Rettungsdienst am Straßenrand abholt und zur Unfallstelle lotst, spart in dieser Lage wertvolle Minuten.
Auch die Art der Arbeit zählt. Hanglagen, Erdarbeiten, Gerüste und Kranbetrieb bringen jeweils eigene Verletzungsmuster mit. Bei Arbeiten in Gräben oder an Böschungen im Hochland sind Rettung und Bergung schwieriger. Der Einsatz wird daher auf die Gefahren der konkreten Baustelle zugeschnitten.

Der Sanitäter versorgt Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Welche Ausstattung die Baustelle dafür braucht, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
Er steht an der Zufahrt und führt den Rettungswagen zum Unfallort. Auf weitläufigen oder schwer zugänglichen Flächen ist das ein entscheidender Handgriff.
Vorfälle werden erfasst, damit Bauleitung, Berufsgenossenschaft und Versicherung die nötigen Angaben haben.
Auf Wunsch sind geschulte Brandschutzhelfer eingeplant. Sie kennen die Brandrisiken auf Baustellen und leiten bei Bedarf die Räumung.
Verletzte werden sofort versorgt und müssen nicht auf den Rettungsdienst warten.
Der Rettungswagen wird direkt zur Unfallstelle geführt.
Die Bauleitung erfüllt ihre Pflichten nach der Unfallverhütungsvorschrift.
Beschäftigte wissen, an wen sie sich im Notfall wenden.
→ Ein Notfallplan nennt Zufahrt, Treffpunkt und Wegbeschreibung für den Rettungsdienst. Der Sanitäter lotst Fahrzeuge dorthin.
→ Vor Beginn wird besprochen, wie Verletzte aus diesen Bereichen geholt werden. Was die Baustelle dafür braucht, stimmen wir nach Absprache ab.
→ Bei mehr als 100 Versicherten ist ein Sanitäter vorgeschrieben. Wir klären gemeinsam mit der Bauleitung, wann diese Schwelle erreicht ist.
→ Der Notfallplan wird bei jedem Wechsel neu bekannt gemacht. Neue Kolonnen erfahren in der Einweisung, wer Ersthilfe leistet.
Viele Beschäftigte und Maschinen, bei denen die Schwelle von 100 Versicherten erreicht werden kann.
Arbeiten in Gräben und an Böschungen mit erschwerter Rettung.
Gerüst- und Dacharbeiten in alten Gebäuden mit engen Zugängen.
Weite Anfahrt für den Rettungsdienst macht die Einweisung vor Ort wichtig.

Wir klären Größe der Baustelle, Zahl der Beschäftigten und gefährliche Arbeiten.
Zufahrt, Treffpunkt und Rettungswege werden festgelegt und der Bauleitung übergeben.
Der Sanitäter ist zu den vereinbarten Zeiten vor Ort und mit der Zufahrt abgestimmt.
Vorfälle werden dokumentiert. Bei Bedarf wird der Plan angepasst.
Liegt eine Großbaustelle für einen Gewerbebau bei Klipphausen mit mehr als 100 Beschäftigten, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Er ist während der Arbeitszeit auf dem Gelände, kennt Zufahrt und Arbeitsbereiche und ist über Funk oder Telefon erreichbar.
Arbeitet dagegen ein kleiner Trupp in einem abgelegenen Tal, dann zählt die Vorbereitung. Treffpunkt, Zufahrt und Rettungsweg stehen auf dem Notfallplan. Im Ernstfall wird der Rettungsdienst am Tal-Eingang abgeholt und zügig zum Verletzten gebracht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Betriebssanitäter arbeiten mit der Baustellensicherheit zusammen. Das Personal an der Zufahrt kennt den Notfallplan und hält die Einfahrt für Rettungsfahrzeuge frei.
Auch mit der operativen Baulogistik greift die Versorgung ineinander. Freie Wege, geordnete Lager und eine saubere Baustelle senken das Unfallrisiko und erleichtern die Rettung, wenn etwas passiert.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Sanitäter bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten erforderlich. Darunter genügen ausgebildete Ersthelfer. Wir helfen bei der Einschätzung für Ihre Baustelle in Klipphausen.

Sagen Sie uns, wie groß die Baustelle ist und welche Arbeiten anfallen. Wir melden uns und besprechen, was nötig ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Klipphausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit