
Jena liegt in einer Landschaft, die Naturschützer schätzen. Zwischen Saaleaue und Muschelkalkhängen gibt es sieben Naturschutzgebiete im Stadtgebiet, darunter Trocken- und Halbtrockenrasen mit seltenen Orchideen. Wer in der Nähe baut, muss Auflagen einhalten, die oft schon in der Genehmigung stehen.
Die ökologische Baubegleitung stellt sicher, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren, dokumentieren und melden, was an Umweltvorgaben gilt: für Vorhaben in Jena am Hang, in der Aue und am Stadtrand. Die Umweltkontrollen gehören zum Baustellenalltag und nicht in eine Nebenakte.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Hänge rund um die Stadt tragen Trockenrasen, Magerwiesen und Orchideenbuchenwälder. Das Naturschutzgebiet Leutratal und Cospoth umfasst 582,9 Hektar und schützt solche Lebensräume. Baustellen in der Nähe müssen Abstand halten, Befahrung steuern und Staub oder Einträge in Schutzflächen vermeiden. Ein Fahrzeug an der falschen Stelle kann genügen, um Pflanzen zu schädigen.
Die Saale und ihre Nebenbäche wie die Leutra prägen den Talboden. Bei Arbeiten am Wasser sind Einträge von Schmutzwasser, Öl und Baustoffen ein Thema. Zudem war die Saale in der Geschichte der Stadt mehrfach Auslöser von Hochwasser. Baustelleneinrichtungen in der Aue müssen bedenken, was bei steigendem Pegel mit Material und Betriebsstoffen geschieht.
Im Zeitraum der Brut- und Fortpflanzungszeit gelten für Gehölzarbeiten und Abrisse besondere Fristen. Auch Fledermäuse und Gebäudebrüter können Bestandsbauten nutzen, sodass vor Abbruch oder Sanierung eine Kontrolle nötig wird. Wir koordinieren diese Prüfungen im Bauablauf, damit sie keine Verzögerung auslösen.

Wir überwachen und dokumentieren die umweltrelevanten Maßnahmen der Baustelle und halten fest, ob Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht eingehalten werden.
Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir Schutzzäune regelmäßig, dokumentieren Funde und setzen Tiere nach den Vorgaben der Fachbehörde um.
Wir markieren Schutzbereiche, steuern Fahrwege und sorgen dafür, dass Baumaterial, Aushub und Betriebsstoffe nicht in empfindliche Flächen gelangen.
Wir prüfen Lagerung und Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nahe Saale und Bächen und halten Dokumentation und Meldewege bereit.
Auflagen werden im Bauablauf umgesetzt, nicht erst bei der Abnahme geprüft.
Funde und Maßnahmen sind dokumentiert und lassen sich der Behörde vorlegen.
Schutzflächen und Gewässer bleiben vor Einträgen geschützt.
Artenschutz-Fristen werden in den Bauzeitenplan eingebunden.
→ Wir markieren die Grenze deutlich, legen Fahrwege außerhalb der Schutzfläche fest und kontrollieren regelmäßig, ob Material oder Fahrzeuge die Zone berühren.
→ Betriebsstoffe lagern wir auf Wannen und abseits des Ufers. Wir halten einen Plan für Hochwasser und Starkregen bereit, damit nichts in den Fluss gelangt.
→ Vor Beginn werden Gebäude und Gehölze auf Fledermäuse und Brutstätten geprüft. Fristen und Auflagen der Fachbehörde fließen in den Bauzeitenplan ein.
→ Wir begrenzen Aushubflächen, decken Haufwerke ab und halten Wege feucht. Verschmutzungen auf Straßen werden zeitnah beseitigt.
Nähe zu Trockenrasen und Schutzgebieten verlangt Abstand, Markierung und regelmäßige Kontrolle.
Einrichtungen und Bauwerke nahe Gewässer, mit Gewässerschutz und Plan für Hochwasser.
Prüfung auf Fledermäuse und Brutvögel vor Beginn der Arbeiten.
Straßen- und Brückenarbeiten, bei denen Boden, Gewässer und Vegetation zu schonen sind.

Wir werten Genehmigung und Naturschutzvorgaben aus und ermitteln, welche Kontrollen nötig sind.
Grenzen, Fahrwege und Lagerzonen werden markiert, Zeiten und Fristen in den Bauablauf übernommen.
Wir gehen Rundgänge, prüfen Zäune und Flächen und halten Funde und Abweichungen fest.
Berichte und Fotos stehen der Bauleitung und der zuständigen Behörde zur Verfügung.
Grenzt ein Bauvorhaben an einen Trockenrasenhang, dann legen wir vor dem ersten Aushub die Grenze des Schutzbereichs fest und markieren sie sichtbar. Fahrwege und Lagerflächen liegen außerhalb. Bei jedem Rundgang prüfen wir, ob Material oder Fahrspuren die Zone berühren.
Wandern im Frühjahr Amphibien, dann kontrollieren wir den Schutzzaun an festen Zeiten und halten Funde fest. Fällt ein Bestand an Fledermäusen in einem Altbau auf, dann stoppen wir die betroffene Arbeit und holen Bauleitung und Fachbehörde dazu.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen laufen im Alltag mit: Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Betriebsstoffe lagern, das Logistik-Management steuert Fahrwege, die operative Mannschaft sammelt und trennt Abfälle. Umweltaspekte sind so bei Entscheidungen von Anfang an dabei.
Für Jena stimmen wir die Maßnahmen auf Hang, Aue und Schutzgebietsnähe ab. Welche Bausteine ein Vorhaben braucht, ergibt sich aus Genehmigung und Auflagen. Das klären wir vor dem Start mit Bauleitung und Behörde.
Überwachung und Dokumentation der Umweltauflagen, Amphibienzaun-Kontrollen, Schutz von Vegetation und Boden sowie Gewässerschutz. Welche Bausteine anfallen, richtet sich nach Genehmigung und Lage des Vorhabens.

Schicken Sie uns Lage und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir schlagen Ihnen vor, wie wir die Kontrollen in den Bauablauf einplanen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Jena. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit