
Wer in Görlitz eine Baustelle einrichtet, trifft selten auf eine freie Wiese. Die Altstadt besteht aus eng bebauten Straßenzügen mit hohen Altbauten, die Gebäude reichen teils bis an das Neißeufer. Dazu kommen Gründerzeitviertel rund um die Altstadt und Wohnquartiere, die ab 1975 entstanden sind. Lagerflächen und Stellplätze für Container müssen in diesem Gefüge früh festgelegt werden.
Die Baustelleneinrichtung umfasst Containeranlagen und Sanitärlösungen, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Verkehrssicherung sowie eine Baustellenordnung mit klaren Wegen. Für Görlitz bedeutet das: Wir planen die Einrichtung vom Grundstück her und nicht von der Schablone. Wo wenig Fläche zur Verfügung steht, wird jeder Quadratmeter einzeln zugewiesen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Stadtgebiet stehen über 4.000 Kultur- und Baudenkmale. In der Altstadt drängen sie sich dicht an dicht. Wer dort saniert, hat oft nur den Straßenraum als Lagerfläche zur Verfügung. Die Planung beginnt deshalb mit einem Flächenplan, der Lager, Wendebereich und Containerstandort trennt und die Nachbargebäude schont.
Der Baugrund wechselt innerhalb der Stadt. Im Norden liegt Lausitzer Grauwacke, im Süden ein harter Ostlausitzer Granodiorit. Die Neiße bildet mit etwa 185 Metern den tiefsten Punkt der Stadt. Für Kranstellflächen und Containerplätze heißt das: Tragfähigkeit und Entwässerung werden pro Standort geprüft und mit den Gutachten abgestimmt.
Auf der Neißeseite sind Hochwasser und Schutzgebiete ein Thema. Das Neißetal ist als Vogelschutz- und FFH-Gebiet ausgewiesen. Lagerflächen in Ufernähe brauchen deshalb besondere Rücksicht. Weiter draußen, etwa auf den Gewerbeflächen in Hagenwerder, ist dagegen Platz vorhanden, dort geht es vor allem um Zufahrt und Baustraßen.

Wir legen Lager, Wendeflächen, Kranstandorte und Fußwege fest und prüfen, ob die Zufahrt durch eng bebaute Straßenzüge für Lieferfahrzeuge nutzbar ist.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so gestellt, dass sie Zufahrten und Gehwege nicht blockieren und auf tragfähigem Untergrund stehen.
Wir koordinieren die Anschlüsse mit den Versorgern und legen Verteilerpunkte so an, dass in Altbauten keine Leitungen durch den Verkehrsweg laufen.
Wir planen Zaunverlauf und Beschilderung so, dass Gehwege in der Altstadt nutzbar bleiben und Anwohner sicher an der Baustelle vorbeikommen.
Ein durchdachter Flächenplan verhindert, dass Material mehrfach umgelagert werden muss.
Klar getrennte Wege für Fahrzeuge und Fußgänger machen die Baustelle auch in dicht bebauten Straßen beherrschbar.
Standorte, die zum Baugrund passen, vermeiden spätere Umsetzungen von Kran oder Containern.
Eine Baustellenordnung, die von Tag eins gilt, erleichtert die Abstimmung mit Nachbarn und Behörden.
→ Wir staffeln die Lieferungen nach Bauabschnitt und weisen kleine Zwischenlager zu. Was nicht dauerhaft auf dem Grundstück liegen muss, kommt erst kurz vor dem Einbau.
→ Wir prüfen Schleppkurven und Durchfahrtshöhen vorab und legen fest, welche Fahrzeuge die Baustelle erreichen können.
→ Wir stimmen Standorte für Kran und Containeranlage mit den Baugrundangaben ab und halten Ausweichflächen bereit.
→ Wir halten Lagerflächen mit Abstand zum Ufer und planen die Entwässerung so, dass bei Starkregen nichts in Richtung Gewässer läuft.
Bürgerhäuser und Gründerzeitbauten mit knappem Straßenraum, in denen jede Lagerfläche einzeln zugewiesen wird.
Neubauten in Villenvierteln wie Biesnitz oder auf Lücken in bestehenden Quartieren.
Hallen und Anlagen auf großen Flächen wie am ehemaligen Kraftwerksstandort in Hagenwerder.
Arbeiten im Straßenraum, bei denen Baugruben, Lager und Verkehr nebeneinander Platz brauchen.

Wir sehen uns Zufahrt, Nachbarbebauung und vorhandene Flächen an und klären, was im Straßenraum erlaubt ist.
Lager, Container, Kran und Wege werden auf dem Plan getrennt und mit den Beteiligten abgestimmt.
Wir koordinieren Anlieferung, Anschlüsse und Zaun, damit die Baustelle zum Start einsatzbereit ist.
Wechselt das Gewerk oder der Bauabschnitt, passen wir die Einrichtung an die neue Lage an.
Liegt eine Baustelle in einer Straße der Altstadt mit hohen Nachbarhäusern und wenig Platz davor, dann ist die Straße selbst oft die einzige Lagerfläche. In diesem Fall wird vor Baubeginn geklärt, welcher Teil des Straßenraums nutzbar ist und wie Gehwege freibleiben.
Ist das Baufeld nur über eine schmale Zufahrt erreichbar, dann plant die Einrichtung kleine Zwischenlager und feste Abladepunkte. Container werden dort aufgestellt, wo sie die Zufahrt nicht versperren. Der Bauzaun folgt dem Platz, der tatsächlich zur Verfügung steht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wie Material auf die Baustelle kommt und wo es liegt. Deshalb stimmen wir sie mit dem Logistik-Management ab, damit Lieferfenster und Lagerflächen zusammenpassen.
Zur Einrichtung gehört auch die Verbindung zu den übrigen Leistungen. Zugangskontrolle, Sanitäter und Umweltkontrollen brauchen feste Standorte, die wir von Beginn an in den Flächenplan aufnehmen.
Wir teilen die Fläche nach Bauabschnitten zu und planen Zwischenlager sowie feste Abladepunkte. Material, das nicht sofort gebraucht wird, kommt erst kurz vor dem Einbau auf die Baustelle.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben und die Lage des Grundstücks. Wir melden uns mit einer Einschätzung zur Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Görlitz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit