
Wer in Gersheim baut, richtet auf sehr unterschiedlichem Untergrund ein. Die Gemeinde liegt im Bliesgau, auf der Gemarkung steht größtenteils Muschelkalk an, im Tal der Blies dagegen bestimmen ein hoher Grundwasserstand und regelmäßige Überflutungen das Bild. Welche Fläche als Lager, Containerplatz oder Wendefläche taugt, lässt sich deshalb nie pauschal sagen.
Die Baustelleneinrichtung beginnt bei uns mit dem Plan, nicht mit dem ersten Container. Wir legen fest, wo Zufahrt, Lagerflächen, Sanitär, Strom- und Wasseranschlüsse sowie Bauzaun hingehören. Das halten wir in einem Lageplan fest, den alle Gewerke kennen. In Gersheim gehört dazu immer auch ein Blick auf Wasserlage und Schutzgebiete.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde besteht aus neun Ortsteilen, die sich entlang der Blies und an den Talhängen verteilen. Wo ein Grundstück in einem Ortskern liegt, ist die Fläche meist knapp. Container, Lager und Zufahrt müssen sich den Raum mit Anwohnern und Straße teilen. Auf Grundstücken am Ortsrand entscheidet dagegen der Untergrund über den Standort.
In der Bliesaue ist der Grundwasserstand hoch. Die Aue wird regelmäßig überflutet. Dort anstehende Gleyböden und stellenweise Moorböden tragen schwere Lasten nur mit Vorbereitung. Wir planen Stellflächen darum so, dass Container, Lagergut und Treibstoff nicht im Überflutungsbereich stehen. Bei weichem Boden sehen wir eine Tragschicht oder Lastverteilung vor.
Auf den Hängen und Höhen steht Muschelkalk an, der Aushub ist steinig. Das beeinflusst, wie Zaunfüße gesetzt werden, wo Leitungsgräben für Baustrom verlaufen und wie Wege befestigt werden. Hinzu kommt das Biosphärenreservat Bliesgau, in dem die Gemeinde vollständig liegt. Bei Flächen nahe der Kernzonen stimmen wir Lage und Zeiten vorab mit den zuständigen Stellen ab.

Wir kartieren, welche Teile des Grundstücks nah an der Blies oder in einer Senke liegen. Lager und Container ordnen wir den trockenen Bereichen zu. Der Plan zeigt auch, wo ein Standort bei Hochwasser geräumt werden muss.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer sowie Sanitäranlagen planen wir so, dass sie auf tragfähigem Grund stehen und für Entleerung und Versorgung erreichbar bleiben. Auch schmale Ortsdurchfahrten fließen in die Wahl der Containergröße ein.
Wir koordinieren Anschlusspunkte, Verteilung und Leitungswege. Bei steinigem Muschelkalk berücksichtigen wir, dass Gräben mehr Zeit brauchen. Leitungen legen wir wo möglich oberirdisch geschützt.
Zaunlinie, Tore, Beschilderung und Absperrungen richten sich nach Straßenraum und Gelände. In den Ortsteilen mit schmaler Straße planen wir Fußwege und Zufahrt getrennt, damit Anlieferung und Anwohner nicht kollidieren.
Sie bekommen vor dem ersten Spatenstich einen Lageplan, der Wasserlage und Untergrund in Gersheim berücksichtigt.
Container, Lager und Zufahrt stehen dort, wo sie auch bei Nässe erreichbar und tragfähig sind.
Anschlüsse für Strom und Wasser sind mit allen Gewerken abgestimmt, bevor sie gebraucht werden.
Auflagen im Biosphärenreservat fließen in die Planung ein, statt später Umplanungen auszulösen.
→ Wir verlegen Container und Lager auf höheres Gelände und planen Tragschichten für Zufahrten ein.
→ Wir rechnen die Zeit dafür im Ablaufplan ein und wählen nach Möglichkeit Fundamente, die ohne tiefe Gründung auskommen.
→ Wir verkleinern das Lager auf das Nötigste und takten die Materiallieferung so, dass wenig auf der Fläche liegt.
→ Wir klären Abstände und Zeiten vor der Einrichtung und legen Containerstandort und Zufahrt außerhalb sensibler Flächen.
Bauernhäuser und Ortsmitten haben wenig Fläche, hier entscheiden Container- und Lagerplatz über den Ablauf.
Hier stehen Zufahrt, Baustrom und die Frage im Vordergrund, wie tragfähig der Muschelkalk- oder Auenboden ist.
Baufelder in der Aue brauchen hochwassersichere Stellflächen und befestigte Zufahrten.
Umbauten an Schulen, Kitas, Freibad oder im Umfeld des Europäischen Kulturparks verlangen sorgfältig getrennte Wege.

Wir klären Lage zur Blies, Bodenart, Zufahrt und angrenzende Schutzflächen.
Container, Lager, Zaun, Anschlüsse und Wege werden in einem Plan festgelegt.
Wir gleichen Anschlüsse, Lagerbedarf und Zeitpunkte mit den Beteiligten ab.
Die Einrichtung wird umgesetzt und bei Wetter- oder Wasserlage nachgezogen.
Liegt eine Baustelle in einem Ortsteil nahe der Blies, dann prüfen wir zuerst, ob das Gelände im Überflutungsbereich liegt. Ist das der Fall, stellen wir Container und Lager auf die höher gelegene Seite des Grundstücks und sehen für die Zufahrt eine befestigte Spur vor.
Kommt auf demselben Grundstück steiniger Untergrund hinzu, dann planen wir die Bauzaunlinie mit Fundamenten, die ohne tiefe Bohrung auskommen. Dazu stimmen wir mit den Gewerken ab, wann Strom und Wasser benötigt werden, damit die Leitungen nur einmal verlegt werden müssen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Rahmen für alles Weitere. Auf ihrem Plan baut das Logistik-Management auf, weil Anlieferung und Zeitfenster zur Zufahrt und zur Lagerfläche passen müssen. Auch die Sicherung des Geländes folgt der Zaunlinie und den Toren, die wir hier festlegen.
Liegt das Baufeld nahe von Natur- oder Wasserschutz, schließt sich die ökologische Begleitung an den Flächenplan an. So ist von Anfang an klar, welche Bereiche frei bleiben und wie Wege und Container dazu liegen.
Die Bliesaue hat einen hohen Grundwasserstand und wird regelmäßig überflutet. Wir prüfen darum zuerst, wie nah das Baufeld an der Aue liegt. Container und Lager ordnen wir den höher gelegenen Flächen zu.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben, wir sagen Ihnen, was wir für die Einrichtung vorschlagen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gersheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit