
Ein Plan bringt das Material bis zum Bauzaun. Was danach geschieht, entscheidet über den Takt der Gewerke: Wer nimmt die Lieferung an, wer fährt sie mit dem Aufzug nach oben, wer trennt den Abfall und hält die Wege frei? In Berlin-Staaken stellen sich diese Fragen in sehr unterschiedlichen Gebäuden, vom Punkthochhaus mit 22 Geschossen bis zum kleinen Reihenhaus der Gartenstadt.
Die operative Baulogistik übernimmt genau diese Arbeit auf der Baustelle. Projektleiter und Baulogistiker steuern die täglichen Abläufe, Stapler-, Kran- und Aufzugsführer bewegen das Material. Bauhelfer verbringen es bis an den Einbauort, Entsorgungskoordinatoren und Reinigungskräfte sorgen für Ordnung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In den Hochhäusern der Großsiedlung Heerstraße Nord ist der vertikale Transport der Engpass. Fenster, Platten, Sanitärobjekte und Rohre müssen über Bauaufzug oder Hausaufzug in viele Geschosse, während die Bewohner dieselben Treppenhäuser nutzen. Verbringung braucht hier feste Zeiten, geschützte Wege und Personal, das jede Fahrt im Blick hat.
Gebäude der 1960er und 1970er Jahre bringen bei Sanierungen oft Materialien mit, die getrennt erfasst und entsorgt werden müssen. Wenn in vielen Wohnungen gleichzeitig gearbeitet wird, fallen täglich Bauschutt, Altfenster, Dämmstoffe und Verpackungen an. Ohne Koordination füllen sich Flure und Mulden schneller, als sie geleert werden.
In der Gartenstadt mit ihren rund 800 Wohnungen und auf den Gewerbeflächen am früheren Flugplatz sieht der Alltag anders aus. In der Siedlung wird Material von Hand oder mit kleinen Geräten verteilt, in den Hallen mit Stapler über weite Wege. Beide Lagen brauchen ein Lager mit klarer Ordnung, damit Gewerke nicht suchen müssen.

Ein fester Ansprechpartner koordiniert Annahme, Lager, Verbringung und Entsorgung. Baulogistiker setzen das täglich um und halten Kontakt zu Bauleitung und Gewerken.
Qualifizierte Fahrer und Aufzugsführer bewegen Material sicher, ob über die Freifläche einer Halle oder per Bauaufzug in die oberen Geschosse eines Hochhauses.
Bauhelfer bringen Material vom Lager in die Wohnung oder an die Montagestelle. Im bewohnten Bestand schützen sie dabei Treppenhaus, Böden und Türen.
Entsorgungskoordinatoren trennen Abfälle nach Art, bestellen Mulden rechtzeitig und dokumentieren die Mengen. Reinigungskräfte halten Wege, Flure und Zufahrten sauber.
Gewerke konzentrieren sich auf ihre Arbeit, weil Annahme, Verbringung und Entsorgung geregelt sind.
Treppenhäuser und Wege bleiben für die Bewohner nutzbar, auch wenn in vielen Wohnungen gearbeitet wird.
Abfälle werden sortiert erfasst und belegt, das erleichtert Abrechnung und Nachweise.
Ein Ansprechpartner für alle operativen Fragen statt vieler einzelner Absprachen.
→ Ein Aufzugsführer fährt nach festem Plan. Jedes Gewerk hat seine Zeiten, schwere Teile kommen außerhalb der Hauptzeiten der Bewohner nach oben.
→ Wir holen Abfall täglich geschossweise ab, trennen ihn am Sammelplatz und lassen Mulden nach Füllstand tauschen statt nach festem Termin.
→ Unsere Baulogistiker führen das Lager mit festen Plätzen und Bestandslisten. Gewerke melden Bedarf an, statt selbst zu suchen.
→ Wir setzen kleine Geräte und Handtransport ein und planen dafür mehr Personal ein, damit der Takt der Gewerke trotzdem stimmt.
Fenstertausch, Fassaden und Strangsanierung in Punkthochhäusern und Gebäuderiegeln mit vertikaler Verbringung über viele Geschosse.
Arbeiten in mehrgeschossigen Wohnbauten westlich des Magistratswegs mit täglicher Entsorgung bei laufendem Wohnen.
Umbau und Ausbau von Hallen und Hangars mit Staplerbetrieb, großen Lagerflächen und weiten Wegen.
Dach-, Fenster- und Leitungsarbeiten an Typenhäusern mit Handtransport und kleinteiliger Entsorgung.

Wir besprechen Gebäude, Gewerke, Mengen und Bauzeit und leiten daraus ab, welche Rollen in welcher Stärke gebraucht werden.
Projektleitung, Baulogistiker, Fahrer, Bauhelfer und Entsorgung werden passend zum Bauablauf eingeplant.
Vor dem Start gehen wir Baustellenordnung, Lager, Wege und Ansprechpartner mit dem ganzen Team durch.
Annahme, Verbringung, Entsorgung und Reinigung laufen nach Plan, die Projektleitung stimmt sich laufend mit der Bauleitung ab.
Werden in einem Punkthochhaus der Großsiedlung Heerstraße Nord die Fenster getauscht, dann kommen Hunderte Elemente ins Haus und genauso viele Altfenster wieder heraus. Wir nehmen die Lieferung am Lager an, prüfen sie und ordnen die Fenster den Geschossen zu. Der Aufzugsführer bringt sie zur vereinbarten Zeit nach oben.
Die ausgebauten Fenster fahren auf dem Rückweg mit nach unten und landen getrennt in der passenden Mulde. Reinigungskräfte säubern Flur und Aufzug am Ende des Tages. So kann in Berlin-Staaken Wohnung für Wohnung gearbeitet werden, ohne dass sich Material oder Schutt im Haus staut.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik setzt um, was Einrichtung und Logistik-Management vorgeben. Grundlage ist der Slot-Plan: Angenommen werden nur angemeldete Lieferungen, Abweichungen gehen sofort an die Steuerung. Lagerzonen und Wege aus dem Einrichtungsplan halten sie frei.
Mit der Baustellensicherheit arbeiten sie Hand in Hand. Wer Material annimmt, sieht auch, wer die Baustelle betritt. Unsere Kräfte achten auf geschlossene Tore, gesicherte Lager und freie Fluchtwege, besonders in bewohnten Gebäuden.
Ja. Gerade in den Punkthochhäusern der Großsiedlung Heerstraße Nord ist der Bauaufzug der wichtigste Engpass. Ein eigener Aufzugsführer fährt nach Plan, schützt die Kabine und sorgt dafür, dass Bewohner und Gewerke sich nicht in die Quere kommen.

Beschreiben Sie Gebäude, Gewerke und Zeitraum, wir stellen ein Team für Annahme, Verbringung und Entsorgung zusammen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Staaken. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit