
Der Ortsteil wirkt auf den ersten Blick städtisch. Zwischen den Häusern liegen aber zahlreiche kleine Gewässer: der Schäfersee, mehrere Regenbecken, Teiche und Gräben. Dazu kommen Parks, Kleingartenkolonien und das denkmalgeschützte Siedlungsgrün der Weißen Stadt. Wer in Berlin-Reinickendorf baut, trifft deshalb häufiger auf Auflagen zum Natur- und Gewässerschutz, als man vermutet.
Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen im Baustellenalltag um. Wir überwachen Schutzmaßnahmen, kontrollieren Amphibienzäune, achten auf Vegetations- und Baumschutz und dokumentieren alles für die Behörde. Die Umweltkontrollen laufen dabei als Teil der Baulogistik mit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Schäfersee ist ein fast kreisrunder See nahe der Residenzstraße. Die Anlage um ihn steht als Gartendenkmal in der Berliner Denkmalliste, das Schilf im Westteil dient Wasservögeln als Rückzugs- und Brutplatz. Der See erhält Wasser von umliegenden Straßen und entwässert über den Schwarzen Graben. Baustellen in seinem Einzugsgebiet müssen deshalb verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Öl in Abläufe und Gräben gelangen.
Neben dem See zählt der Ortsteil weitere Gewässer wie Breitkopfbecken, Septimerbecken, Seidelbecken, Schwanenteich und den Feldgrabenteich, der als Naturdenkmal geführt wird. Gräben wie der Kienhorstgraben und der Peckwischgraben verbinden sie. An solchen Ufern können Amphibien wandern und Vögel brüten. Der Artenschutz bestimmt dann, wann gerodet und wann gebaut werden darf.
Auch der Boden verlangt Aufmerksamkeit. Das Gebiet war vor der Besiedlung größtenteils sandig und sumpfig, die Peckwisch wird als Moor beschrieben. Wo heute gebaut wird, können feuchte Bereiche und empfindliche Böden liegen. Mutterboden, Wurzelbereiche und Grundwasser müssen dort geschützt werden.

Wir prüfen, ob die Auflagen aus Genehmigung und landschaftspflegerischem Begleitplan eingehalten werden, halten Schutzzonen frei und berichten der Bauleitung und der Behörde.
An Baustellen nahe Teichen und Gräben kontrollieren wir die Schutzzäune in den Wanderzeiten, sammeln Tiere aus Fangeimern, setzen sie fachgerecht um und dokumentieren jeden Fund.
Wir überwachen Absetzbecken, Abdeckungen von Gullys und das Waschen von Geräten. Bodenmieten und Mutterboden lagern wir getrennt und abgedeckt.
In Parks, Kleingärten und Siedlungsgrün achten wir auf Stammschutz, Wurzelschutzzonen und den Abstand von Lagern und Fahrwegen zu Gehölzen.
Umweltauflagen werden nachvollziehbar erfüllt und dokumentiert.
Baustopps wegen Verstößen gegen den Artenschutz werden vermieden.
Gewässer und Gräben im Umfeld bleiben vor Einträgen von der Baustelle geschützt.
Die Umweltkontrollen sind in die Baulogistik eingebunden und brauchen keine eigene Organisation.
→ Wir planen Absetzbecken, decken Abläufe ab und prüfen die Maßnahmen nach jedem stärkeren Regen auf ihre Wirkung.
→ Wir stellen die Zaunkontrolle in den Wanderzeiten sicher, setzen Tiere um und passen Fahrwege an, damit die Wanderroute frei bleibt.
→ Wir schlagen gemeinsam mit der Bauleitung andere Standorte vor und sichern die Bäume mit Schutzzaun und Stammschutz.
→ Wir veranlassen rechtzeitig eine Kontrolle durch Fachleute und planen Arbeiten außerhalb der Brutzeiten, damit der Bauablauf nicht stockt.
Neubauten und Leitungsarbeiten im Umfeld von Schäfersee, Regenbecken, Teichen und Gräben mit Auflagen zum Gewässer- und Amphibienschutz.
Umgestaltungen von Parks und Uferwegen wie am Schäfersee, bei denen Gartendenkmal, Bäume und Schilfbereiche geschützt werden.
Modernisierungen in Siedlungen, deren Freiflächen unter Denkmalschutz stehen, etwa in der Weißen Stadt.
Neubauten auf ehemaligen Gartenbau- oder Kleingartenflächen, bei denen Artenschutz und Gehölzbestand vorab geprüft werden.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Begleitplan aus und ermitteln, welche Schutzmaßnahmen gelten.
Zäune, Schutzzonen, Absetzbecken und Zeitfenster für Rodung oder Erdarbeiten werden festgelegt.
Wir überwachen die Maßnahmen im Bauablauf, kontrollieren Amphibienzäune und greifen bei Mängeln ein.
Funde, Kontrollen und Fotos dokumentieren wir für Bauherr und Naturschutzbehörde.
Liegt ein Bauvorhaben in Berlin-Reinickendorf nahe einem Graben oder Teich, dann verlangt die Genehmigung oft Schutzzäune für Amphibien und Maßnahmen gegen Einträge ins Wasser. In diesem Fall stellen wir den Zaun vor Beginn der Wanderzeit, kontrollieren ihn täglich und führen ein Fundprotokoll für die Behörde.
Grenzt das Baufeld an eine Grünanlage oder an Siedlungsgrün, dann markieren wir die Schutzzonen der Bäume, halten Fahrwege und Lager auf Abstand und prüfen bei Erdarbeiten, ob Wurzeln freigelegt werden. Ergebnisse und Fotos fassen wir in regelmäßigen Berichten zusammen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Weil unsere Kräfte auch logistische Aufgaben übernehmen, fließen Umweltbelange direkt in die tägliche Arbeit ein. Wer Lieferungen einweist, achtet zugleich auf Schutzzonen. Wer die Baustelle reinigt, prüft die Gully-Abdeckungen.
Schon beim Einrichten der Baustelle planen wir Waschplätze, Absetzbecken und Bodenlager mit ein. So müssen Umweltmaßnahmen nicht nachträglich in einen bestehenden Ablauf eingebaut werden.
Ja. Der Ortsteil hat mit dem Schäfersee, mehreren Regenbecken, Teichen und Gräben mehr Gewässer, als man erwarten würde. Dazu kommen Parks, Kleingärten und denkmalgeschütztes Siedlungsgrün. Baustellen in diesem Umfeld erhalten häufig Auflagen zum Gewässer-, Baum- und Artenschutz.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie die Umweltkontrollen in Ihren Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Reinickendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit