
Wer an der Fassade eines Hochhauses arbeitet, auf einem Dach in einer Reihenhauszeile steht oder in einer Baugrube an der Bahntrasse Leitungen verlegt, trägt ein eigenes Risiko. Kommt es zu einem Unfall, zählt, was in den ersten Minuten geschieht, lange bevor ein Verletzter in einer Klinik ankommt.
Für Baustellen in Berlin-Lichtenrade stellen wir Betriebssanitäter, die Verletzte versorgen, die Notfallorganisation der Baustelle tragen und den Rettungsdienst zum Einsatzort führen. Sie sind während der vereinbarten Arbeitszeit auf der Baustelle und arbeiten mit Bauleitung und Sicherheitskoordination zusammen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Pflicht ergibt sich aus der Belegschaft. DGUV Vorschrift 1 § 27 verlangt einen Betriebssanitäter, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. In Lichtenrade erreichen vor allem Sanierungen großer Wohnanlagen mit vielen Gewerken und größere Neubauten diese Zahl, wenn Rohbau, Fassade und Ausbau gleichzeitig laufen.
Die Gefahren hängen von der Bauart ab. In den Hochhäusern aus den 1960er- und 1970er-Jahren wird an Fassaden und auf Dächern in großer Höhe gearbeitet. In den Siedlungen stehen Gerüste dicht an Nachbarhäusern. An der Dresdner Bahn und an Leitungen unter Straßen kommen Baugruben und Arbeiten neben fließendem Verkehr hinzu.
Für die Rettung zählt außerdem, wie ein Rettungswagen die Unfallstelle erreicht. Die Bahntrasse teilt den Ortsteil und Querungen gibt es nur an festen Punkten, in Hochhaussiedlungen liegen Eingänge oft abseits der Straße. Welche Klinik angefahren wird, entscheidet der Rettungsdienst. Unsere Aufgabe ist, dass er ohne Umweg zum Patienten kommt.

Er versorgt Wunden und Knochenverletzungen, erkennt Kreislauf- und Hitzenotfälle und bleibt beim Verletzten, bis der Rettungsdienst übernimmt. Kleinere Fälle behandelt er vor Ort und hält sie im Verbandbuch fest.
Für jede Baustelle legen wir einen Anfahrtspunkt mit Adresse fest, den die Leitstelle findet. Im Notfall wartet dort jemand und führt die Besatzung zur Unfallstelle, auch in den hinteren Bereich einer Siedlung.
Wir erstellen den Notfallplan, kennzeichnen Erste-Hilfe-Punkte und Sammelplätze und kontrollieren das Verbandmaterial. Weitere Ausstattung, etwa ein Defibrillator, stellen wir nach Absprache bereit.
Für Arbeiten an Fassaden und Dächern besprechen wir mit Bauleitung und Gerüstbauer vorab, wie ein Verletzter von schwer zugänglichen Stellen geborgen wird.
Ab mehr als 100 Versicherten erfüllen Sie die Vorgabe der DGUV Vorschrift 1.
Verletzte bekommen sofort fachkundige Hilfe.
Rettungskräfte erreichen den Unfallort ohne Suchen.
Notfallplan und Meldeweg sind allen Gewerken vertraut.
→ Alle Beteiligten erhalten den Anfahrtspunkt zusammen mit der Querung, über die er erreichbar ist.
→ Bergungswege von schwer zugänglichen Stellen sind vorab mit Bauleitung und Gerüstbauer geklärt.
→ Der Sanitäter achtet auf erste Anzeichen von Hitzeerschöpfung, erinnert an Pausen und Trinken und greift früh ein.
→ Neue Firmen erhalten beim Einstieg eine kurze Einweisung zu Notruf, Erste-Hilfe-Punkt und Anfahrtspunkt.
Fassaden, Dächer und Strangsanierung in den Hochhaussiedlungen mit vielen Gewerken gleichzeitig und Arbeiten in großer Höhe.
Neue Mehrfamilienhäuser, bei denen in Spitzenzeiten mehr als 100 Beschäftigte auf der Baustelle sind.
Tief- und Leitungsbau an der Dresdner Bahn mit Baugruben und schwer zugänglichen Arbeitsbereichen.
Arbeiten an Schulen wie den Gymnasien des Ortsteils, bei denen Notfallvorsorge auch den laufenden Betrieb berücksichtigt.

Wir klären, wie viele Beschäftigte zeitgleich arbeiten, welche gefährlichen Arbeiten anstehen und ob ein Sanitäter vorgeschrieben ist.
Anfahrtspunkt, Rettungswege, Erste-Hilfe-Punkte und Meldeweg werden festgelegt und auf der Baustelle ausgehängt.
Der Sanitäter stellt sich den Gewerken vor und ist während der vereinbarten Arbeitszeit erreichbar.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir Rettungswege und Notfallplan neu und halten Versorgungen schriftlich fest.
Wird eine große Wohnanlage in Lichtenrade-Ost saniert und arbeiten an Fassaden, Dächern und in den Wohnungen zeitweise mehr als 100 Beschäftigte, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Er hat einen festen Erste-Hilfe-Punkt am Baustellenbüro und kennt die Eingänge der einzelnen Häuser.
Kommt es dann zu einem Sturz im Treppenhaus eines Blocks, dann versorgt er den Verletzten, während ein Kollege den Rettungswagen am vereinbarten Anfahrtspunkt erwartet und zum richtigen Eingang bringt. Danach dokumentiert er den Fall und bespricht mit der Bauleitung, ob die Stelle gesichert werden muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Anfahrtspunkt, Rettungswege und Erste-Hilfe-Punkte stehen im Einrichtungsplan der Baustelle. Die Zugangskontrolle weiß, dass ein Rettungswagen ohne Halt durchgelassen wird.
Betreuen wir eine Baustelle in Berlin-Lichtenrade auch logistisch, halten unsere Kräfte die Rettungswege von Material frei. Notfallvorsorge und Ordnung greifen so ineinander.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist er vorgeschrieben, wenn mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle tätig sind. Bei kleineren Belegschaften kann ein Sanitäter trotzdem sinnvoll sein, zum Beispiel bei Arbeiten in großer Höhe an einem Hochhaus.

Nennen Sie uns Größe der Belegschaft, Bauzeit und besondere Arbeiten. Wir klären gemeinsam, was Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Lichtenrade. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit