
Berlin-Gropiusstadt wirkt auf den ersten Blick wie Beton. Tatsächlich prägen große Grünanlagen und ein Grünzug über der U-Bahn den Ortsteil. Am Rand liegt das Rudower Wäldchen, 1872 angepflanzt, rund 600 Meter lang und bis zu 100 Meter breit. Es steht seit 1959 unter Landschaftsschutz, am Wildmeisterdamm gibt es ein Vogelschutzgebiet.
Wer zwischen diesen Flächen baut, braucht eine ökologische Baubegleitung. Wir prüfen vor und während der Bauzeit, ob Auflagen zu Bäumen, Tieren und Boden eingehalten werden, dokumentieren die Umweltkontrollen und sprechen Probleme an, bevor daraus ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Seit 2014 entstehen neue Wohnungen auf Flächen, die bis dahin Grünanlagen waren. Schon 1986 wurde in der Siedlung viel Geld in das Wohnumfeld und das öffentliche Grün gesteckt. Bäume, Hecken und Rasenflächen sind deshalb kein Restgrün, sondern gewachsener Bestand. Baumschutz an Baufeldern, Zufahrten und Lagerflächen ist hier eine zentrale Aufgabe.
Viele Gebäude stammen aus den 1960er und 1970er Jahren. In Häusern dieses Alters stehen Erneuerungen an. An solchen Fassaden, in Dachrändern und Lüftungsöffnungen können Gebäudebrüter oder Fledermäuse Quartiere haben. Bevor ein Gerüst steht oder gedämmt wird, muss geprüft werden, ob geschützte Arten betroffen sind.
Der Untergrund gehört zum Teltow, einer Grundmoränenplatte mit Geschiebemergel und darauf entstandenen Fahlerden und Braunerden. In der bebauten Siedlung kommen junge, vom Menschen geprägte Böden hinzu. Aushub, Bodenlager und Verdichtung durch Baufahrzeuge sind deshalb Themen, die wir im Blick behalten.

Wir kontrollieren Stammschutz, Wurzelbereiche und Abstände von Lagern und Fahrwegen. Schäden an Bäumen in Berlin-Gropiusstadt werden dokumentiert und an die Bauleitung gemeldet.
Vor Fassaden- und Dacharbeiten klären wir mit Fachgutachtern, ob Brutplätze oder Quartiere betroffen sind. Schutzmaßnahmen begleiten wir auf der Baustelle.
Oberboden wird getrennt gelagert, Fahrwege begrenzt und Verdichtung vermieden. Bei Auffälligkeiten im Aushub informieren wir die Bauleitung sofort.
Regelmäßige Begehungen mit Fotos und Protokoll belegen gegenüber Behörden, dass die Auflagen eingehalten wurden.
Auflagen aus Genehmigungen werden nachweisbar eingehalten.
Bäume und Grünflächen bleiben so weit wie möglich erhalten.
Artenschutzkonflikte werden früh erkannt statt mitten im Bau.
Behörden und Bauherr erhalten eine lückenlose Dokumentation.
→ Wir markieren Schutzzonen deutlich, kontrollieren sie regelmäßig und sorgen dafür, dass Fahrzeuge auf befestigten Flächen bleiben.
→ Die Arbeiten an dieser Stelle ruhen, bis ein Fachgutachter das weitere Vorgehen festlegt. Ersatzquartiere werden mit der Bauleitung eingeplant.
→ Lagerflächen legen wir mit Abstand zum geschützten Bereich fest. Bei trockenem Wetter achten wir auf Befeuchtung und kontrollieren den Rand regelmäßig.
→ Wir sorgen von Anfang an für getrennte Mieten und klare Kennzeichnung. Was falsch gelagert wurde, fällt bei der nächsten Kontrolle auf.
Neue Wohnhäuser auf Rasen- und Baumflächen zwischen den Zeilen, bei denen Baumschutz und Ausgleich geregelt sind.
Dämmung und Erneuerung von Hochhäusern, bei denen Artenschutz an Gebäuden geprüft werden muss.
Umgestaltung von Grünzügen, Spielplätzen und Wegen, bei der Boden und Baumbestand geschützt werden.
Vorhaben in der Nähe des Rudower Wäldchens und des Landschaftsschutzgebiets mit besonderen Abständen und Kontrollen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und erfassen, welche Bäume, Arten und Böden betroffen sind.
Schutzzonen, Zeitfenster für Fällungen und Bodenlager werden festgelegt und mit der Bauleitung besprochen.
Regelmäßige Begehungen prüfen, ob die Maßnahmen umgesetzt sind. Abweichungen melden wir sofort.
Zum Bauende fassen wir alle Kontrollen zusammen und übergeben die Dokumentation für Bauherr und Behörde.
Entsteht in Berlin-Gropiusstadt ein Ergänzungsbau in einer Grünanlage mit altem Baumbestand, dann beginnt die ökologische Baubegleitung vor der Baufeldfreimachung. Wir prüfen, welche Bäume bleiben, wo Schutzzäune stehen müssen und ob Fällungen außerhalb der Brutzeit stattfinden.
Während der Bauzeit kontrollieren wir regelmäßig, ob Schutzzonen respektiert werden und Boden richtig gelagert ist. Wird ein Hochhaus in der Nachbarschaft gedämmt, dann prüfen wir vorab mit einem Gutachter die Fassade auf Brutplätze. Jede Kontrolle wird protokolliert und an die Bauleitung weitergegeben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung wirkt dort, wo Baustelleneinrichtung und Logistik Flächen beanspruchen. Wir stimmen uns mit der Planung der Einrichtung ab, damit Container, Lager und Fahrwege von Anfang an außerhalb geschützter Bereiche liegen.
Die Ergebnisse unserer Umweltkontrollen fließen in die Baubesprechungen ein. So kann die Bauleitung reagieren, bevor Auflagen verletzt werden. Für Vorhaben in Berlin-Gropiusstadt liefern wir die Dokumentation, die Behörden bei der Abnahme sehen wollen.
Meist dann, wenn die Genehmigung sie verlangt, etwa bei Bauen in Grünanlagen, bei Fällungen oder bei Arbeiten an Fassaden mit möglichen Brutplätzen. Auch ohne Auflage hilft sie, Konflikte mit Baumschutz und Artenschutz früh zu erkennen.

Sie planen ein Vorhaben in Berlin-Gropiusstadt mit Auflagen zu Bäumen, Tieren oder Boden? Wir begleiten es mit regelmäßigen Kontrollen und klarer Dokumentation.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Gropiusstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit