
Auf einer Baustelle sind Stürze, Quetschungen und Schnitte keine Ausnahme, sondern ein Risiko, mit dem man rechnet. Wie schnell dann geholfen wird, hängt von der Ausbildung der Ersthelfer ab und davon, wie weit der Weg bis zum Krankenhaus ist. In Berga-Wünschendorf mit 24 Ortsteilen und Hochflächen links und rechts der Weißen Elster ist dieser Weg nicht überall kurz.
Ein Betriebssanitäter ist für genau diese Minuten da. Er versorgt Verletzte, bis der Rettungsdienst eintrifft. Dabei kennt er die Abläufe auf der Baustelle. Wir stellen Betriebssanitäter für Baustellen bereit, abgestimmt auf Größe, Gefährdung und Lage des Vorhabens.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Entscheidend ist zuerst die Größe der Baustelle. Nach DGUV Vorschrift 1 sind Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Bei kleineren Baustellen genügen meist ausgebildete Ersthelfer, aber auch dort kann ein Sanitäter sinnvoll sein, wenn die Arbeiten gefährlich sind oder die Lage abgelegen ist.
Die Lage zählt. Baustellen im Talgrund bei Berga oder Wünschendorf sind über Bundesstraße und Landesstraßen erreichbar, Vorhaben in kleinen Ortsteilen auf der Hochfläche dagegen über kürzere, teils steile Ortsstraßen. Wir klären vorab, wie der Rettungsdienst zur Baustelle kommt und wo Fahrzeuge halten können.
Gefährdend sind besonders Arbeiten am Hang, an Gruben und Gräben, im Rückbau alter Hallen und bei der Montage in der Höhe. Dort sind Absturz und Verschüttung die typischen Ereignisse. Der Sanitätsdienst richtet sich nach diesen Gefährdungen: Wo schwer zugängliche Stellen liegen, plant er Rettungswege und Treffpunkte im Voraus.

Ein Betriebssanitäter ist während der Arbeitszeit auf der Baustelle und versorgt Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Wir legen fest, wo der Rettungsdienst einfährt und wo er hält. Wege bleiben frei und werden den Beteiligten bekannt gemacht.
Wir stimmen mit der Bauleitung ab, wer Ersthelfer ist und welche Sachmittel die Baustelle nach Absprache braucht.
Vorfälle und Hilfeleistungen werden festgehalten, damit Bauleitung und Berufsgenossenschaft sie nachvollziehen können.
Verletzte werden sofort von Fachleuten versorgt.
Rettungswege sind vorab geklärt und freigehalten.
Ersthelfer sind bekannt. Die Abläufe sind eingeübt.
Vorfälle sind dokumentiert und für die Bauleitung nachvollziehbar.
→ Wir planen die Erstversorgung so, dass sie auch über längere Zeit trägt. Treffpunkt und Zufahrt für den Rettungsdienst stimmen wir vorab ab.
→ Rettungswege und Bergungspunkte werden vor Beginn der Arbeiten festgelegt und gemeinsam mit den Gewerken besprochen.
→ Eine Aushangliste nennt Ersthelfer und Sanitäter, der Treffpunkt ist ausgeschildert.
→ Wir legen einen Einweiser an die Zufahrt und geben der Leitstelle bei Bedarf eine genaue Wegbeschreibung.
Baustellen mit vielen Beschäftigten und Rückbauarbeiten, bei denen Verletzungsrisiken hoch sind.
Arbeiten, bei denen Verschüttung und Absturz die typischen Gefahren sind.
Vorhaben an Steilhängen im Tal, bei denen Rettungswege geplant werden müssen.
Baustellen auf der Hochfläche mit längerer Anfahrt für den Rettungsdienst.

Wir sehen uns Größe, Arbeiten, Lage und Rettungswege an.
Sanitäter, Ersthelfer, Treffpunkt und Zufahrt werden festgelegt.
Der Sanitäter wird eingewiesen und ist während der Arbeitszeit auf der Baustelle.
Mit dem Baufortschritt ändern sich Gefährdungen. Das Konzept wird nachgezogen.
Liegt eine größere Baustelle mit mehr als 100 Beschäftigten im Talgrund, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Er hält sich zentral auf, kennt die Zufahrt für den Rettungsdienst und ist durch die Aushangliste für alle Gewerke erreichbar.
Entsteht ein kleineres Vorhaben mit Erdarbeiten in einem Ortsteil auf der Hochfläche, dann kann ein Sanitäter trotzdem sinnvoll sein. Wir klären mit der Bauleitung, wie der Rettungsdienst zur Baustelle gelangt und wo Verletzte übergeben werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst nutzt, was Einrichtung und Sicherheit ohnehin vorsehen: freie Zufahrten, einen markierten Treffpunkt und eine Zugangsliste, die zeigt, wie viele Personen sich auf der Fläche befinden.
Mit der operativen Baulogistik halten wir Rettungswege frei. Die Anliefersteuerung berücksichtigt, dass bei einem Notfall keine Lieferung die Einfahrt blockiert. So greifen alle Bausteine in Berga-Wünschendorf am selben Ort ineinander.
Nach DGUV Vorschrift 1 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Bei kleineren Baustellen kann er trotzdem sinnvoll sein, etwa bei gefährlichen Arbeiten oder abgelegener Lage.

Nennen Sie uns Größe, Arbeiten und Lage. Wir schlagen ein Konzept für den Sanitätsdienst vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berga-Wünschendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit