
Wer in einem der 19 Ortsteile von Am Ettersberg baut, findet meist mehr Platz vor als in einer Stadt. Die Landgemeinde im Weimarer Land umfasst gut 92 Quadratkilometer. Viele Grundstücke liegen am Ortsrand oder auf freier Feldflur. Trotzdem entscheidet die Einrichtung der Baustelle früh darüber, ob der Bau später ruhig läuft oder ständig umgeräumt werden muss.
Baustelleneinrichtung bedeutet, dass Container, Lagerflächen, Wege, Baustrom und Bauwasser sowie der Zaun an der richtigen Stelle stehen, bevor der erste Bagger anrollt. Für Vorhaben in Am Ettersberg erstellen wir dazu einen Einrichtungsplan, der die Zufahrt vom Dorf oder von der Landesstraße, den Untergrund und die Nachbarschaft berücksichtigt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ettersberg besteht aus Oberem Muschelkalk. Im Untergrund laugt Gips aus. Dadurch sind am Berg zahlreiche Erdfälle entstanden. Wer an seinen Hängen oder am Fuß einrichtet, sollte Containerstellflächen, Kranstandorte und Lagerplätze erst festlegen, wenn die Aussagen des Baugrundgutachtens vorliegen. Was auf dem Plan wie tragfähiger Acker aussieht, muss es nicht sein.
Im offenen Thüringer Becken sind Baufelder oft groß und gut anzufahren, doch die Dörfer sind über schmale Straßen verbunden. Die B 85 führt über Buttelstedt, Daasdorf und Großobringen, die übrigen Ortsteile hängen an Landesstraßen und Gemeindewegen. Die Zufahrt zur Baustelle wird deshalb nach der Fahrzeugart geplant: Was ein Sattelzug erreicht, schafft ein Mobilkran auf Schwerlastfahrwerk nicht überall.
Auf freier Fläche fehlen häufig fertige Anschlüsse. Strom und Wasser kommen von einem Hausanschluss im Ort oder müssen über längere Strecken geführt werden. Am Ettersberg liegen zudem Waldränder und Grünland nah an vielen Bauplätzen. Wo Bäume oder Wurzelbereiche stehen, geht der Zaun auf Abstand. Lagerflächen rücken weg vom Bewuchs.

Büro, Aufenthalt und Sanitär stehen dort, wo sie Wege kurz halten und nicht im Schwenkbereich des Krans liegen. Auf gewachsenem Boden planen wir Unterlagen und Ablauf des Abwassers mit ein.
Wir klären Anschlusspunkt, Zählerstandort und Leitungsführung mit dem Versorger und verteilen die Entnahmestellen so, dass jedes Gewerbe versorgt ist, ohne dass Kabel durch die Fahrwege laufen.
Eine tragfähige Baustraße, feste Lagerflächen und ein Platz zum Wenden verhindern, dass Lieferfahrzeuge im Dorf rangieren müssen. Der Lagerplan folgt dem Bauablauf.
Der Bauzaun schließt das Baufeld ab, Beschilderung und Absperrungen sichern die Einmündung auf Gemeinde- und Landesstraßen. Ortsdurchfahrten bekommen eine eigene Verkehrsführung.
Container, Lager und Wege stehen von Beginn an dort, wo sie bleiben können.
Die Zufahrt ist auf die Fahrzeuge abgestimmt, die tatsächlich zur Baustelle kommen.
Anschlüsse für Strom und Wasser sind vor dem Spatenstich geklärt.
Die Baustelle bleibt für Nachbarn und Dorfstraßen so wenig belastend wie möglich.
→ Wir stützen die Einrichtung auf das Gutachten, halten Stellflächen für schwere Lasten bereit und legen Ausweichflächen im Plan fest.
→ Wir prüfen Kurvenradien und Durchfahrtsbreiten vorab und legen die Anlieferung auf geeignete Zeiten und Fahrzeugarten.
→ Wir ermitteln früh den Anschlusspunkt und planen Leitungswege, die später nicht von Fahrzeugen überrollt werden.
→ Der Einrichtungsplan hält Abstand zu empfindlichen Bereichen und berücksichtigt Auflagen aus der Genehmigung.
Große Baufelder auf Feldflur brauchen Baustraße, Lagerplan und Zaun an der Einmündung auf die Landesstraße.
Bauplätze am Dorfrand mit schmaler Zufahrt, wo Container und Lager eng bemessen sind.
Vorhaben, bei denen Erdfälle und Gips im Untergrund die Standorte von Kran und Lager mitbestimmen.
Umbauten an Kirchen, Schulen und Gutshäusern mit kleiner Hoffläche und Denkmalauflagen.

Wir sichten Lageplan, Zufahrt und Untergrund und klären, was das Gutachten für die Einrichtung festlegt.
Container, Lager, Wege, Anschlüsse und Zaun werden auf einem Plan verortet und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir steuern den Aufbau von Zaun, Containern und Anschlüssen vor Baubeginn und prüfen die Zufahrt.
Mit dem Bauablauf wird die Einrichtung angepasst und am Ende geordnet zurückgebaut.
Liegt ein Bauplatz am Ortsrand eines Dorfes im Gemeindegebiet, etwa für eine Halle oder einen Wohnungsneubau, dann beginnt die Planung mit der Zufahrt. Wir prüfen, ob Sattelzüge direkt auf das Grundstück fahren können oder ob eine Baustraße gebaut werden muss. Danach legen wir Containerplätze fest, die außerhalb des Kranradius liegen.
Steht das Grundstück am Fuß des Höhenzugs, dann gehört das Gutachten zum Plan. Kranstandort und Lagerflächen richten sich danach. Für schwere Lasten gibt es Ausweichplätze. So wird nicht mitten im Rohbau umgezogen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtungsplanung steht nicht für sich. Sie wird mit Bauleitung, Gewerken und Lieferanten abgestimmt und mit der Anlieferung verzahnt, damit Lagerflächen und Zeitfenster zusammenpassen. Ändert sich der Bauablauf, ändert sich der Plan mit.
Wo ein Bauvorhaben Verkehrsflächen berührt, stimmen wir die Verkehrssicherung mit der Straßenverkehrsbehörde ab. Sanitär, Zaun und Beschilderung bleiben bis zur Fertigstellung Teil derselben Planung.
Sinnvoll ist die Planung, sobald Lageplan und Gutachten vorliegen, möglichst noch vor der Ausschreibung der ersten Gewerke. Für Baustellen in Am Ettersberg klären wir dann Zufahrt, Anschlüsse und Stellflächen, damit zum Baubeginn nichts mehr offen ist.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Am Ettersberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit